Keine Neuevangelisierung ohne den Heiligen Geist

Wie konnten die Apostel und die ersten Christen ihre heidnische Umwelt so schnell für Christus gewinnen? Nur in der Kraft des Heiligen Geistes! Und das gilt auch für heute. Ohne eine im Heiligen Geist erneuerte Kirche gibt es in Deutschland keine Bekehrung unserer glaubenslos gewordenen Umwelt. Um dies zu ermöglichen hat Gott vor 50 Jahren weltweit die Charismatische Erneuerung ins Leben gerufen. Aber gerade in Deutschland wehrt man sich mit aller Kraft dagegen. Hier will man genau von dem nichts wissen, was Rettung bringen könnte und nimmt lieber in Kauf, dass die Kirchen immer leerer und am Schluss abgerissen werden. Gottes Ruf trifft auf taube Ohren. So wiederholt sich die Situation von damals, als Jesus in Jerusalem einzog und über die Stadt weinte und sagte: „Wenn doch auch du an diesem deinem Tag erkannt hättest, was dir zum Heile dient. Jetzt aber bleibt es vor deinen Augen verborgen. Denn es werden Tage kommen, da werden deine Feinde rings um dich einen Wall aufwerfen, dich einschließen und von allen Seiten bedrängen. Sie werden dich und deine Kinder zerschmettern und keinen Stein auf dem andern lassen; denn du hast die Zeit der Gnade nicht erkannt“. (Lk 15,41 ff)

Weiterentwicklung oder eine neue Lehre?

2000 Jahre hat die Kirche gelehrt, dass die Ehe unauflöslich ist und dass jede geschlechtliche Vereinigung ausserhalb der sakramentalen Ehe schwer sündhaft sei und deshalb vom Empfang der Heiligen Kommunion ausschließe. Jetzt wird von manchen (wohl auch vom Papst) die Ansicht vertreten, dass in manchen Fällen eine aussereheliche Vereinigung doch zulässig sei, dass dies aber KEINE NEUE LEHRE sei, sondern nur eine „WEITERENTWICKLUNG“ der bisherigen. Kann man es „Weiterentwicklung“ nennen, wen man das GEGENTEIL der bisherigen Lehre vertritt?

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„Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein“

Professor Spaemann sagte kürzlich: „Papst Franziskus liebt das Eindeutige nicht.“ Das würde aber bedeuten, dass der jetzige Papst das Zweideutige bevorzugt. Damit stünde aber im Gegensatz zu Jesus, der sagt: „Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen“ (Mt 5,37)

Jesus hat nie zweideutig gesprochen und wer ihm nachfolgt, muss sich nach seinem Vorbild richten. Andernfalls folgt er ihm nicht nach.

Warum ist die katholische Sexualethik so streng?

Manch einer mag sich fragen: Warum gibt es in der katholischen Kirche eine so strenge Sexualethik? Kein Sex vor der Ehe, keine zweite Ehe nach einer Scheidung, keine Geburtenverhütung, keine Abtreibung? Ist das nicht alles völlig unzeitgemäß, überholt, veraltet?

Auch viele Katholiken stellen sich heute diese Frage und wünschen, dass die Kirche sich doch endlich „modernisieren“ und sich den heutigen Verhältnissen anpassen möge. Warum also vertritt die Kirche diese strenge Sexualmoral, diese Vorschriften, diese Grundsätze?

Antwort: Weil die Kirche weiß, dass alle Getauften zur HEILIGKEIT berufen sind. Im 5. Kapitel der Kirchenkonstitution „Lumen gentium“ weist das II.Vatikanische Konzil“ mit Nachdruck auf diese Berufung aller Gläubigen hin. Und auch das Neue Testament enthält nicht weniger als 10 Stellen, die diese Berufung zur Heiligkeit betonen. So heißt es etwa im 1. Petrusbrief 1,15 f „Wie er, der euch berufen hat, heilig ist, so soll auch euer ganzes Leben heilig werden. Denn es heißt in der Schrift: ‚Seid heilig, denn ich bin heilig’“. Wir können also nicht in Gemeinschaft mit Gott haben, wenn wir in Sünde – vor allem in schwerer Sünde ! – leben“. Das gilt gerade auch im Hinblick auf das ewige Leben. So heißt es im Epheserbrief 4,24 „Zieht den neuen Menschen an, der nach dem Bild Gottes geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.“ Und der Römerbrief ergänzt im 6 Kapitel Vers 14 „Die Sünde soll nicht über euch herrschen; denn ihr steht nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade“. Hier ist von jener Gnade die Rede, die uns in der Taufe verliehen worden ist, als unser alter, sündiger Mensch mit Christus am Kreuz starb, damit wir mit dem Auferstandenen auch selbst zu einem neuen Leben auferstehen und fortan „als neue Menschen leben“ (6,4).

Auf einen anderen wichtigen Umstand weist uns Paulus im 1. Brief an die Thessalonicher hin. Er schreibt: „Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr euch der UNZUCHT enthaltet….Gott hat uns ja nicht zur Lasterhaftigkeit, sondern zur Heiligkeit berufen.“ Mit „Unzucht“ hat die Kirche von allem Anfang an jegliche sexuelle Betätigung außerhalb der Ehe bezeichnet und wiederholt betont, dass gerade diese Sünde besonders schwer wiegt.

Von daher wird es auch verständlich, warum der Böse die Menschen heute möglichst schon im Kleinkindalter zur Sexualität verführen will. Denn dann kann er sie später um so leichter für immer in sein finsteres Reich entführen. Es geht in dieser Frage also um nichts weniger als um das ewige Heil des Menschen.

Zusammenfassend kann man also sagen: Die Moralethik der katholischen Kirche ist deshalb so streng, weil sie den Menschen helfen will, am Ende ihres Lebens in die ewige Seligkeit einzugehen. Wer heute eine andere Sexualethik verkündet, wird mit Sicherheit nicht vom Heiligen Geist geleitet, sondern vom Geist der „Gegenseite“.

Amoris laetitia – wie geht es in Deutschland weiter?

Wenn ein „Wiederverheirateter“ in Zukunft zu einem Priester geht und ihn bittet, zur Kommunion zugelassen zu werden, dann wird er in aller Regel die Erlaubnis dazu erhalten; denn welcher Priester möchte wohl als „unbarmherzig“ und „rückständig“ gelten. Wenn der „Wiederverheiratete“ aber ausnahmsweise ein „Nein“ bekommen sollte, wird er zu einem anderen Priester gehen, und der wird ihm dann die gewünschte Erlaubnis geben.

Allerdings wird von dieser Möglichkeit wahrscheinlich nur wenig Gebrauch gemacht werden, weil sich der Wunsch nach Kommunionempfang unter den „Wiederverheirateten“ in Grenzen halten dürfte, und diejenigen, die das wollen, auch schon bisher kommuniziert haben. Wer aber bis jetzt aus Gehorsam gegen die Kirche auf die Kommunion verzichtet hat, wird ihr möglicherweise auch weiterhin fern bleiben, weil er sich für unwürdig hält. Und diese Leute sind m.E. die wahrhaft vom Herrn Gesegneten.

„Herr, öffne uns die Augen!“

Es ist ein großes Unglück für uns Christen des 21. Jahrhunderts, dass wir nicht mehr wissen, dass Satan real existiert und dass er unaufhörlich an der Arbeit ist, um alle Geschöpfe Gottes zu vernichten. Wir sehen nicht nicht mehr…

….wie er die Kirche im deutschsprachigen Raum vor unseren Augen zerstört und wie sehr ihm dies schon gelungen ist;

…. wie er Mann und Frau gegeneinander aufhetzt, indem er jedem sagt:„lass dir nichts gefallen, setz dich durch, du bist im Recht“;

….wie er nach der gleichen Methode Völker und Nationen gegeneinander aufbringt, bis sie sich in unzähligen Kriegen einander umbringen;

…wie er die Medien benützt, um Irrtümer, falsche Ideen und gefährliche Ideologien im Volk zu verbreiten;

….wie er Jung und Alt zur außerehelichen Sexualität verführt, was die Kirche immer als schwer sündhafte Unzucht bezeichnet hat;

…wie er sie gottgeschaffene Geschlechtlichkeit zu einem Lustobjekt herabwürdigt und die „versehentlich“ gezeugten Kinder durch Abtreibung ermorden lässt.

Und warum sind wir dafür blind geworden? Weile wir auf den Heiligen Geist, den Geist der Wahrheit und der Unterscheidung der Geistes vergessen haben. Wer vom Geist Christi erfüllt ist, sieht klar, wie zerstörerisch der Diabolos, der „Durcheinanderwürfler“ am Werk ist. Darum können wir immer nur rufen: „Komm, Heiliger Geist und erfülle uns alle, unseren Papst, unsere Kardinäle, unsere Bischöfe und Priester sowie alle Gläubige mit Deiner Kraft damit wir klar sehen und unsere Augen uns aufgetan werden!“

Von der Synode über die Familie erwarte ich mir….

….dass sie gemäß Vatikanum II betont , dass alle Gläubigen zur Heiligkeit berufen sind und deshalb Sünde, besonders schwere Sünden vermeiden müssen. Diese tötet ja das durch die Taufe eingegossene übernatürliche Leben der Seele und führt, falls keine Umkehr geschieht, zum ewigen Verderben. Das ist auch für die Neuevangelisierung von größter Bedeutung, denn nur das Ziel der Heiligkeit kann den heutigen Menschen veranlassen, sich aus der Finsternis der Sünde zu Gott zu bekehren.

….dass sie klar herausstellt: Das Ideal der Kirche ist die kinderfreudige, vom Heiligen Geist erfüllte Familie, die durch die Gnade des Ehesakraments, durch die Mitfeier der Heiligen Messe und durch gemeinsames persönliches Gebet allen Versuchungen des bösen Feindes widerstehen kann;

…..dass sie betont, dass Ehen auf die Dauer nur halten, wenn die Eheleute bewusst aus dem Glauben an Gott leben, der selbst die Liebe und die Quelle aller Liebe ist. Er allein gibt den Eheleuten ja immer wieder die Kraft, einander zu verzeihen und das Eheband zu erneuern. Darum ist Gottvergessenheit die Hauptursache der vielen heutigen Scheidungen;

…..dass sie wieder in Erinnerung ruft, dass Unzucht schwere Sünde ist und deshalb das Ideal vorehelicher Keuschheit klar herausstellt;

….dass sie keinen Zweifel daran lässt, dass die Kirche – vom Heiligen Geist geleitet – von allem Anfang an Ehebruch als schwer sündhaft angesehen und dass sie auch immer an den Worten Jesu festgehalten hat, dass Scheidung und Zweitehe einem Jünger Jesu nicht erlaubt ist;

….dass sie die gottwidrige Ideologie des Genderismus eindeutig zurückweist und alles veranlasst, um die Schulkinder vor einer Frühsexualisierung und Verunsicherung der geschlechtlichen Identität zu bewahren; und dass sie mit dem Heiligen Paulus ( 1. Tim 2,5) daran erinnert, dass Gott die Frau zur geistigen und leiblichen Mutterschaft berufen hat;

….dass sie als einer der wichtigsten Aufgaben darauf dringt, dass unserer heranwachsenden Jugend außerschulisch über Jahre hinweg eine intensiven katechetische Unterweisung angeboten wird, damit die jungen Menschen am Ende in freier Entscheidung und in voller Bewusstheit ein volles Ja zum katholische Glauben sprechen; und dass sie daran erinnert, dass in den geistlichen Bewegungen viele bereit stehen, eine solche Aufgabe zu übernehmen;

….dass das Verbrechen der Abtreibung klar als solches benannt und dazu aufgerufen wird, alln jene zu unterstützen, die den Massenmord an Ungeborenen einzudämmen suchen.

….dass das Thema „Homosexualität“ auf einer der Festigung der Familie gewidmeten Synode, keinen Platz hat und dass jede Verneigung vor dem durch dunkle Mächte gesteuerten „Homosexalismus“ unterbleiben muss;

….dass die Synode nicht die Kritik der durch den Zeitgeist beeinflussten Medien zu fürchten hat, sondern deren Beifall; denn der würde klar zeigen, dass sie eindeutig auf dem falschen Wege ist.

Was ist das Idealbild der heutigen Kirche?

Manchmal frage ich mich: Welches Idealbild schwebt denen vor, die heute für die katholische Kirche Deutschlands verantwortlich sind? Ist es eine Kirche, die an die „Gläubigen“ keinerlei Forderungen mehr stellt, die außer der Kirchensteuer nichts mehr von ihnen verlangt, die keinerlei moralische Forderungen mehr kennt, die keinen Verzicht und keine Einschränkungen einfordert, die aber trotzdem den Gläubigen das Gefühl gibt, Christen und volle Mitglieder einer Kirche zu sein? Geht es darum, mit Hilfe dieser „Gläubigen“ und der von ihnen gezahlten Kirchensteuer den ausgedehnte kirchlichen Apparat mit all seinen Verbänden, Organisationen und Arbeitsstellen weiterhin aufrecht zu erhalten? Ist das die Form von Kirche, die den Verantwortlichen vorschwebt?

Ich hingegen frage mich: Besteht die Aufgabe der Kirche nicht vielmehr darin, die Menschen zur Heiligkeit zu führen? Muss sie deshalb nicht Sünde weiterhin Sünde nennen und die Menschen auffordern, mit Hilfe der Gnade die Fesseln des Bösen zu überwinden? Muss sie die Menschen nicht dazu anhalten, Gottes Willen zu tun, um ihm in Heiligkeit und Gerechtigkeit zu dienen?. Eine Kirche, die das nicht mehr anstrebt, hat m.E. den ihr von Jesus übertragenen Auftrag verraten und wird zwangsläufig zugrunde gehen.

Die hauptsächlichsten Fehlentwicklungen in der deutschsprachigen Kirche

1. Seit 50 Jahren verzichtet die Kirche darauf, die heranwachsende Generation in den Glauben der Kirche einzuführen.

2. Mit wenigen Ausnahme wird an den theologischen Hochschulen eine glaubenszerstörende Theologie gelehrt, für die es keine Wunder, keine Auferstehung und keine jungfräuliche Empfängnis gibt.

3. Zum Schaden der Kirche machen die Oberhirten gegenüber ungehorsamen Klerikern von ihrer gottgegebenen Autorität keinen Gebrauch.

4. Eine Großteil der Gläubigen lebt in schwerer Sünde, ohne darauf aufmerksam gemacht zu werden.

5. Die Ehrfurchtslosigkeit gegenüber der Heiligen Eucharistie – und damit auch gegenüber Gott – breitet sich seit Jahren ungehindert aus.

6. Weil wir eine geistferne Kirche geworden sind, kommt die so dringende „Neuevangelisierung“ nicht in Gang, denn nur durch das Feuer des Heiligen Geistes können andere entzündet werden.

Da blutet einem das Herz

In der FAZ vom 24. August heißt es: „2009 veröffentlichte das Bistum Hildesheim eine Liste, die 377 Gotteshäuser katalogisierte. 47 Kirchen sollen bis 2020 definitiv geschlossen werden, die Zukunft von 149 weiteren ist ungewiss. Mehr als 30 Kirchen mussten ihre Pforten bereits schließen.“

Das Krebsübel des Ungehorsams breitet sich aus

Als vor einem Jahr 300 Priester in Österreich der Kirche den Gehorsam aufkündigten, wartete ich vergeblich auf eine eindeutige Reaktion der Bischöfe. Als sie nicht kam, hatte ich die Befürchtung, dass diese Bewegung bald auf andere Länder übergreifen würde. Das ist bekanntlich inzwischen auch geschehen, so z.B. in Deutschland und in der Schweiz. Und diese Entwicklung wird bedauerlicherweise noch weiter gehen, wenn kein klares Eingreifen kommt. Deswegen frage ich mich:Bleiben unsere Bischöfe so stumm, weil viele von ihnen insgeheim mit dieser Entwicklung sympathisieren und
auf diese Weise die Kirche verändern wollen?
Wenn dem so wäre, so müsste Rom jetzt die Initiative ergreifen, bevor dieses Übel noch größer wird. Ich jedenfalls bete schon heute jeden Tag, dass uns der Herr vor einem Papst der „Gegenseite“ bewahren möchte.

Viele wollen heute in der Kirche mitreden

Jahrelang haben wir in Deutschland darauf verzichtet, die heranwachsende Generation zu evangelisieren. Viele kennen heute nicht einmal mehr die fundamentalsten Grundbegriffe unseres Glaubens. Das Ergebnis: die junge Generation bleibt dem Gottesdienst fern. Aber viele von ihnen glauben sich heute dazu berufen, der Kirche zu sagen, was sie zu tun und zu lassen hat. Wenn wir auf diese Stimmen hören, lassen wir uns von Unwissenden in den Unglauben führen, anstatt ihnen den wahren Glauben zu verkünden.

„Neuevangelisation“

Wenn es eine Neuevangelisierung geben soll, dann nur, wenn sich unsere Bischöfe eindeutig für die katholischen Positionen einsetzen und allem Falschen und Unguten klar widersprechen. Eine Kirche, die den Un– oder Halbgläubigen nach dem Mund redet, wird niemals Menschen für Gott gewinnen können. Da heute so vieles in Deutschland falsch läuft, dürfen wir keine Angst haben, in klarer Opposition zu diesem „Mainstream“ zu stehen.

Neuevangelisation ist heute das große Thema. Aber man hat völlig vergessen,
dass es ohne eine Neuerfüllung mit dem Heiligen Geist keine Neuevangelisation gibt. Wer sagt es unseren Bischöfen und Priestern endlich, dass sie erst ein „Neues Pfingsten“ persönlich erleben müssen, bevor sie Menschen neu für den Glauben an Christus gewinnen können.
Jesus sagt es doch ganz klar: Die Jünger müssen „mit dem Heiligen Geist getauft“ werden (Apg.1,5), bevor sie mit der Missionsarbeit beginnen können. Das gilt auch für heute!

„Satanisches Wirken“

Wenn man den Hintergrund dessen, was jetzt in Bezug auf „Vatileaks“ in Rom geschieht, begreifen will, ist es hilfreich, das Buch von Malachi Martin „Der letzte Papst“ zu lesen. Ebenso wie Johannes Paul II ist heute auch Benedikt XVI bestimmten Leuten der Kurie (und darüber hinaus) ein Hindernis, das beseitigt werden soll.

Christenverfolgung in Duisburg

Unter dieser Überschrift ist heute am 7. 2. 12. auf de.gloria.tv. ein Video zu sehen über die Zerstörungen, die laufend an Duisburger Kirchen geschehen. Da es dort viele Muslime gibt, ist der Verdacht naheliegend, dass Jugendliche aus diesen Kreisen hinter diesen Vorfällen stehen. Auch Schmierereien weisen darauf hin. (Dieses Video ist auch weiterhin über die Suchfunktion aufrufbar!)

Wenn man bedenkt, dass überall in muslimischen Ländern die Übergriffe auf Christen zunehmen und dass die islamistischen Kräfte laufend stärker werden, kann man sich ausrechnen, wie es Christen in Deutschland eines Tages ergehen wird, wenn sie in der Minderheit sind. Und dieser Tag wird – wenn kein Wunder geschieht – kommen, weil wir zunehmend auf Kinder verzichten und unsere Politiker
alles dafür tun, um die Struktur der Familien zu zerstören. Dass die Grünen hier eifrig dieses Zerstörungswerk betreiben, kann man schon lange beobachten. Tief bedauerlich ist aber, dass seit einigen Jahren auch die CDU daran mitwirkt. – Armes Deutschland!

In Österreich wird Ungehorsam gegen die Kirche nicht sanktioniert

In Österreich haben dreihundert katholische Priester erklärt, die kirchlichen Vorschriften nicht mehr einhalten zu wollen. Die Bischöfe stehen dem mehr oder weniger hilflos gegenüber. Aber diese Entwicklung ist die Folge davon, dass die Oberhirten jahrzentelangem Ungehorsam niemals energisch entgegengetreten sind. Allerdings drängt sich einem da auch der Verdacht auf, dass manche Bischöfe mit den Bestrebungen dieser sog. „Reformer“ vielleicht selbst liebäugeln. – Arme Kirche! Wohin bist du geraten!

Es gibt Wahrheiten, die man nicht aussprechen darf

In einem Leserbrief, den die katholische „Tagespost“ bis jetzt nicht zu veröffentlichen gewagt hat, heißt es:

„Im Interview der Zeitung „Kurier“ vom 17.8. wurde Pfarrer Schüller gefragt: „Warum gehen Sie eigentlich nicht zur evangelischen Kirche? Dort hätten Sie die ganzen Probleme nicht“. Diese und ähnliche Fragen werden den „Reformern“ heute immer und immer wieder gestellt. Ja, man kann sich wirklich fragen: Warum haben sich diese „Reformer“ in den Kopf gesetzt, ausgerechnet die katholische Kirche zu zerstören?

Wenn man den geistigen Hintergrund der heutigen Krise genauer betrachtet, ist die Antwort darauf m. E. nicht schwer: Es sind die Mächte der Finsternis, die hinter diesen Bestrebungen stehen. Sie wollen die Kirche zerstören und sind nicht sonderlich daran interessiert, ob es ein paar Katholiken mehr oder weniger zu den Protestanten übertreten.

Sicherlich, man muss den „Reformern“ zugute halten, dass sie sich nicht bewusst sind, wer letztlich hinter ihren Bestrebungen steht. Aber vielleicht ist es überhaupt ein Kennzeichen unserer Zeit, dass wir blind geworden sind für die Mächte, die im Hintergrund der heutigen Ereignisse – und besonders auch der gegenwärtigen Kirchenkrise – agieren.“

Konstruktionsfehler des von der Bischofskonferenz initiierten Dialogprozesses:

  • Die heutige Glaubenskrise kann nicht durch Gespräche überwunden werden, vor allem dann nicht, wenn ein Teil der Gesprächspartner den eigenen Glauben nicht mehr kennt.
  • Eine Einengung der Gespräche durch vorgegebene Fragestellungen und durch eine Regie, die eine Diskussion über die unterschiedlichen Glaubenspositionen nicht zulässt, verurteilt den Dialogprozess von vorneherein zum Scheitern.
  • Die einseitige Auswahl der Gesprächspartner, vor allem aus den Reihen der Hauptamtlichen und des Verbandskatholizismus hat dazu geführt, dass die Vertreter einer durch die Medien propagierten modernistischen Einstellung in der Mehrheit sind, die am katholischen Glauben Festhaltenden aber in der Minderheit, so dass sie sich in den Stuhlkreisen kaum Gehör verschaffen können.

Thesen um Dialogprozess der Deutschen Bischöfe:

  • Der Dialogprozess bietet denen ein Podium, die die katholische Kirche auf das Niveau der evangelischen Gemeinschaften absenken wollen. Wozu soll das führen? Zu einer von Rom getrennten Nationalkirche? Oder will man bewusst in Kauf nehmen, alle zu frustrieren, die seit Jahren diese Forderungen stellen? Oder denkt man gar daran, dass die Weltkirche sich die deutschen Forderungen zu Eigen macht? Das wäre das Ende der katholischen Kirche.
  • Die Eingangsfrage für den Dialogprozess lautete: „Wo stehen wir heute?“ Richtig aber müsste sie heißen: „Herr, was ist Dein Wille heute für Deine Kirche? Was soll nach Deinem Willen geändert werden? Wo sind wir von Deiner Wahrheit abgewichen?“ – Leider herrscht bei vielen aber die Frage vor: „Was ist mein Wille in Bezug auf die Kirche? Was will ich gerne anders haben?
  • Viele haben heute vergessen, dass die Kirche von allem Anfang an vom Heiligen Geist geleitet wurde und dass nur sein Geist den zukünftigen Weg der Kirche bestimmen kann. Wer sich nicht bewusst für diesen Geist öffnet und sich von ihm leiten lässt, der ist als Gesprächspartner für den Dialog ungeeignet. Offenheit für den Heiligen Geist ist da vorhanden, wo Menschen nach Heiligkeit streben.
  • Satan setzt alles daran, die katholische Kirche zu zerstören. Es ist sein Werk, wenn die Kirchen sich heute leeren, die Menschen die Kirche in Scharen verlassen, die Priesterberufe abnehmen, die Ehen massenhaft scheitern und eine weitverbreitete Glaubensunsicherheit die Menschen verstört.
  • Wer sagt, dass es Satan nicht gibt, der beweist, dass er fern ist vom Heiligen Geist; denn der Geist öffnet durch die Gabe der Unterscheidung die Augen für die finsteren Mächte und ihr Wirken.
  • Der Heilige Geist ist kein Geist der Rebellion und des Ungehorsams. Er macht auch niemals bereit, mit der Sünde zu paktieren oder ihr gegenüber „großzügig“ zu sein.
  • Die deutsche Bischofskonferenz ist einem Kapitän vergleichbar, dessen Kompass auf hoher See versagt, und der nun von der Schiffsbesatzung erfahren möchte, welcher Kurs er jetzt wohl einschlagen soll.
  • Das Thema „Neuevangelisation“ ist eines der für die Zukunft der Kirche wichtigsten Themen. Es wurde beim Dialogprozess in Mannheim kaum angesprochen, wohl, weil sich viele nicht vorstellen können, dass heute Menschen tatsächlich neu zum Glauben finden können. Der Glaube hat allerdings nur da seine Anziehungskraft, wo er voll und ohne Abstriche verkündet wird. Das geschieht in Deutschland freilich nur sehr selten – und vor allem geschieht es in den Pfarrgemeinden kaum noch.
  • Aus meiner Sicht ist der Dialogprozess so angelegt, dass die eigentlichen Probleme gar nicht zur Sprache kommen können, nämlich dass wir in Deutschland den katholischen Glauben weitgehend verloren haben. Bei uns wird die Todsünde unwidersprochen von Priestern und Bischöfen geduldet, ja sie ist jetzt sogar „eucharistiefähig“ geworden.