Unser Volk stirbt

Unsere unglaublich wohlhabenden Vorfahren

Was müssen unsere Vorfahren doch für reich begüterte Leute gewesen sein, daß sie sogar zehn und zwölf Kinder großziehen konnten. Was sind wir im Vergleich dazu doch heruntergekommene, arme und
am Hungertuch kanbbernde Menschen, so daß wir uns allenfalls noch ein oder zwei Kinder „leisten“ können. Schade, daß das deutsche Volk wegen dieser „tragischen Notzeit“ aussterben muß!


Unser Volk ist ein sterbendes Volk.
Alle dreißig Jahre verlieren wir – wenn es so weitergeht – ein Drittel unserer Bevölkerung. Von heute gut 80 Millionen bleiben in dreißig Jahren noch 53 Millionen übrig, in sechzig Jahren noch 35 Millionen und in hundert Jahren 20 Millionen. Wir werden also in unserem eigenen Land zur Minderheit werden, der eine große moslemische Mehrheit gegenübersteht. Schuld am Bevölkerungsrückgang trägt die künstliche Geburtenverhütung, die wir im Ungehorsam gegen Gott und das päpstliche Lehramt seit vielen Jahren praktizieren, ferner die Tötung von jährlich etwa 300000 Kindern im Mutterleib. Ein gottloses, sündiges Volk geht zugrunde. Warum widerrufen unsere Bischöfe die „Königsteiner Erklärung“ nicht? Warum sagen sie nicht, daß Verhütung nicht dem Willen Gottes entspricht und somit Sünde ist?

Einhundert Großeltern haben heute nur noch 40 Enkelkinder Sie müssten aber 100 Enkelkinder haben, wenn die Bevölkerungszahl gleichbleiben sollte, das heißt auch:wenn es in Zukunft genügend junge Menschen geben sollte, die für die Rente der Älteren aufkommen. Wegen unserer heutigen Verhütuungspraxis aber geht die Bevölkerungszahl von Generation zu Generation um ein Drittel zurück. Es gibt dann also immer weniger arbeitende Menschen, die für die Rente aufkommen. Wir alle wissen das – aber wir ändern nichts daran.


Es ist heute gern davon die Rede, daß wir den „Frauen in Not“ die Hilfe verweigern würden, wenn sie in unseren Schwangerenberatungsstellen nicht mehr den Schein bekommen, mit dem sie straffrei abtreiben können. Ist die Aushändigung einer solchen Bescheinigung wirklich die „Hilfe“, die wir diesen Frauen gewähren sollten?


Kann man sich vorstellen, daß Jesus gesagt haben könnte: „Ein Kind abtreiben, das ist verboten – aber Bescheinigungen ausstellen, mit deren Hilfe Kinder abgetrieben werden dürfen, das ist erlaubt“? Die Mitarbeiterinnen von „Donum vitae“ sollten sich dieser Frage einmal ehrlich stellen.


Wenn es heute zu wenig Priester gibt, so ist daran ganz wesentlich die Verhütungspraxis der Eheleute schuld. Priester kamen in der Vergangenheit nahezu immer aus großen, kinderreichen Familien (im statistischen Durchschnitt bei etwa 6 Kindern), Familien, die täglich miteinander beteten, in denen es materiell knapp herging und die bereit waren, auch Opfer auf sich zu nehmen, um ihre Ehe dem Willen Gottes entsprechend zu leben. Seit die Zahl dieser Ehepaare – leider – stark zurückgegangen ist, gibt es auch immer weniger Priester. Opferbereite Eltern bringen der Kirche Segen – opferscheue Eltern tragen zu ihrem Niedergang bei.

Fragen der Liturgie

Zur Frage der Zelebrationsrichtung

Heute hört man wieder vermehrt Stimmen, die die Ansicht vertreten, die richtige Zelebrationsrichtung sei die einer Prozession. Dabei steht vorne der Priester und hinter ihm stehen die Gläubigen, wobei alle zum Hochaltar bzw. nach Osten ausgerichtet sind, weil von dorther der wiederkommende Herr erwartet wird.

Der Ansicht, dass dies die richtige Form der Zelebration sei, kann ich mich aus verschiedenen Gründen nicht anschließen. Zum ersten erinnert mich diese Haltung sehr stark an die Aufstellung von Priester und Volk beim alttestamentlichen Opfer. Wir stehen aber nicht mehr im Alten Bund, sondern im Neuen. Auch scheint es mir problematisch zu sein, so zu tun, als müssten wir das Kommen des Herrn erst noch in der Zukunft erwarten. Der Herr ist doch schon mitten bei uns, d.h. mitten in seiner Kirche. „Wenn zwei oder drei in meinem beisammen sind, dann bin ich mitten unter ihnen“ (Mt 18,20). Jesus scheint mir bei dieser Ausrichtung nach Osten aber an den Rand gerückt, ja seiner Kirche noch ferne zu sein.

Aus all diesen Gründen empfinde ich es deshalb immer als „verkehrt“, wenn ich mit dem Rücken zum Volk zelebrieren muß. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Jesus im Abendmahlssaal seinen Jüngern den Rücken zugekehrt hat. Auch hat die frühe Gemeinde bekanntlich „in den Häusern das Brot gebrochen“ (Vergl. Apg. 2, 46). Auch hier haben die Apostel und Ältesten mit Sicherheit nicht in der „Prozessionsaufstellung“ zelebriert.

Bei der heute weithin üblichen Messfeier am Volksaltar aber steht eindeutig Jesus in der Mitte der Gläubigen. Das Konzil hat ja festgestellt, dass Jesus auf vierfache Weise während der Messe gegenwärtig ist: Er ist gegenwärtig im Altar, der deshalb vom Priester geküsst wird; gegenwärtig in seinem vom Ambo aus verlesenen Wort; gegenwärtig in der Gestalt des die Messe feiernden Priesters, der bekanntlich „in persona Christi“ die Wandlungsworte spricht und gegenwärtig in den gewandelten Gaben, in Leib und Blut Christi. Christus steht hier also in der Mitte seines Volks – nicht aber an der Peripherie und in der Hoffnung, dass er am Ende der Zeiten irgend einmal kommen wird.

Wenn manche Mitbrüder Schwierigkeiten damit haben, bei der Messe von den Gläubigen angeschaut zu werden: Niemand hindert sie doch, zeitweise die Augen zu schließen. Dies kommt doch der Sammlung und Konzentration nur zugute. Außerdem soll bekanntlich in jedem von uns „Christus Gestalt gewinnen“ (Gal. 4, 19), so dass wir mit Paulus sagen können: „Nicht mehr ich lebe, Christus lebt in mir“ (Gal. 2, 20). Wenn der Priester in dieser Haltung das Heilige Messopfer vollziehe, dann liegt doch die Gefahr, eine „Ein–Mann–Schau“ abzuziehen, absolut fern.

Homosexualität

Geht die Homosexualität wirklich auf eine vererbte Anlage zurück? Aber wie soll sich ein derartiges Gen weitervererben, wenn Homosexuelle in der Regel keine Kinder haben? Es spricht im Gegenteil vieles dafür, daß sie in erster Linie auf eine Entwicklungsstörung in der Pubertät zurückgeht – ähnlich wie etwa die Magersucht. Daneben mögen auch weitere Faktoren, z.B. die Beziehungen zu den Eltern, eine Rolle spielen. In jedem Fall aber liegt hier etwas Krankhaftes vor, etwas, das so nicht dem Willen Gottes entspricht.

Ich kann mir nicht helfen, aber ich habe den Eindruck, daß die Aggressivität, mit der sich die Homosexualität heute öffentlich Anerkennung verschaffen will, von den Mächten der Finsternis gesteuert wird. Da bei uns die Gabe der „Unterscheidung der Geister“ weithin verloren gegangen ist, merkt das kaum noch jemand.

Okkultismus

Harry Potter und die Welle des Okkulten

Man könnte meinen: Wenn die Menschen aufhören, an Christus zu glauben, dann sind sie eben glaubenslos. Aber das trifft nicht zu. Mit einer unheimlichen Wucht dringt eine Welle der Esoterik, des New Age, des Okkultismus und des Satanismus in unsere Bevölkerung ein. Bereits jetzt hat sich über die Hälfte der Bevölkerung mit diesen Dingen eingelassen, darunter auch viele Priester und Seelsorger. Fast niemand ist sich bewußt, daß er hier mit den Mächten der Finsternis in Kontakt kommt, die sich früher oder später sehr negativ auf seine seelische, körperliche oder geistige Gesundheit auswirken. Eine besondere Gefahr geht hier von den Harry–Potter–Büchern aus. Wer als Kind angefangen hat, diese Bücher zu verschlingen, wird zunehmend in die Welt des Okkultismus eingeführt und fängt als Jugendlicher an, das hier Gelesene praktisch auszuprobieren. So gibt es inzwischen Berichte, daß Kinder ihre Lehrer verfluchen oder sich auch gegenseitig mit Flüchen belegen. Wer als Seelsorger um die Gefährlichkeit von Flüchen weiß, kann darüber nur zutiefst erschrecken.

In der Okkultwelle wächst heute eine Gefahr heran, die auf die Dauer genau so gefährlich wird, wie es seinerzeit der Nationalsozialismus war. Auch er hat innerhalb weniger Jahre große Teile unseres Volkes erfaßte und schließlich sein immer furchtbareres Gesicht gezeigte. Wie damals, so wird auch heute diese neue Gefahr von vielen unterschätzt, ja weithin nicht einmal gesehen – so lange, bis es – wie 1933 – zu spät sein wird, um dem Unheil noch Einhalt zu gebieten.


Daß sich die Kirche in einer schweren Krise befindet, steht wohl zweifellos fest. M.E. ist dies hauptsächlich eine Folge der Tatsache, daß die Kirche weithin auf den Bereich des Überirdischen, Jenseitigen und Transzendenten vergessen hat. Sie weiß vielfach nichts mehr von Wundern, von Himmel und Hölle, von der Engelwelt und den Mächten der Finsternis. Dies, obwohl diese Mächte sowohl den einzelnen als auch unsere Gesellschaft immer mehr durchdringen und beherrschen.

Weil viele Kleriker und Laien nur noch rein diesseitig denken, wissen sie auch nicht mehr um die Wirklichkeit und Erfahrbarkeit des Heiligen Geistes, wissen nichts mehr davon, daß z.B. die Heilige Schrift wirklich heilig und vom Heiligen Geist eingegeben worden ist. Für viele ist sie zum reinen Menschenwort und Menschenwerk geworden, mit dem sie nach Belieben verfahren können. Deshalb werden die Worte umgedeutet und es wird in sie hineingelesen, was man darin finden will. Vieles wird auch gar nicht mehr wahr– oder ernstgenommen. Ebenso schwerwiegend wirkt sich aus, daß man nicht mehr weiß, daß die Geschichte und Entwicklung der Kirche vom Heiligen Geist geleitet und geführt wurde. Vielmehr sieht man z.B. die Entwicklung der Lehre und der Liturgie als reines Menschenwerk an und glaubt sich deshalb berechtigt, alles Überkommene nach Belieben ändern und dem Zeitgeschmack anpassen zu dürfen. Daß man sich hier von den Mächten der Finsternis leiten lässt, wird von den meisten überhaupt nicht wahrgenommen.


Nach dem Blutbad von Winnenden fragen sich viele, warum solche Taten in erschreckender Weise zunehmen. Viele Antworten werden gegeben, aber von der eigentlichen Ursache ist (nahezu) nirgends die Rede, nämlich daß unser Volk gottfern, ja z.T. sogar gottlos geworden ist. Und da haben es die Mächte der Finsternis sehr leicht, junge Menschen in ihren Bann zu ziehen und sie zu immer schlimmeren Grausamkeiten aufzustacheln. Aber für diesen Zusammenhang ist man weitgehend blind geworden, dann nach heute üblicher Denkweise gibt es keine Mächte der Finsternis und auch keinen Satan, den „Fürsten dieser Welt“. Und weil man diese Wirklichkeiten nicht mehr sehen will, gelingt es ihnen umso leichter, ihren Einfluß auszudehnen, insbesondere in den Medien , aber auch in der Politik und im gesamten öffentlichen Leben. Welche Katastrophen müssen da eigentlich noch geschehen, bis unser Volk endlich erkennt, welchen zerstörerischen Mächten es sich geöffnet hat?

Himmel und Hölle

Es ist der Böse, der heute alle Gemeinschaften zu zerstören sucht. Er will auch die Eheleute gegeneinander aufbringen: „Laß dir bloß nichts gefallen! Wehre dich! Gibs ihm (ihr) zurück!“. Wo aber Eheleute auf Gott hören, und wenn sie mit Hilfe seiner Gnade einander immer wieder vergeben, dort halten die Ehen. Das beweisen auch Zahlen aus den USA. Wenn Mann und Frau jeden Sonntag gemeinsam zur Kirche gehen, scheitert nur jede fünfzigste Ehe; und wenn sie darüber hinaus täglich auch miteinander beten, nur eine von 1400 Ehen. Denn dort verliert der Böse seine Macht und seinen Einfluß. Schade, daß das unsere jungen Paare nicht mehr wissen und es auch nicht erfahren.

Ein weiterer Trick des Bösen ist, daß er mit Hilfe des Feminismus Männer und Frauen gegeneinander aufhetzet. Dabei hat Gott Männer und Frauen so geschaffen, daß sie in ihrer Verschiedenheit einander wunderbar ergänzen können. Jedes Geschlecht hat seine starken Seiten. Schade, daß die Frauen oft nicht mehr ihre weiblichen Stärken entwickeln wollen und daß sie stattdessen die männliche Rolle zu übernehmen suchen. Aber das ist mit Sicherheit nicht der Weg zum persönlichen Glück und zu einem erfüllten Leben.


Der Böse liebt nichts mehr, als daß man sagt, es gäbe ihn nicht. Denn dann kann er umso leichter Menschen in seine Gewalt bekommen.


Wenn der Böse existiert (wovon ich überzeugt bin) und wenn er die Kirche zerstören will (was mir sicher zu sein scheint) dann hat er im deutschsprachigen Raum in den letzten Jahrzehnten schon beträchtliche Erfolge erzielt.

Zu diesem Thema sagt der offizielle Katholische Katechismus (KKK):“Satan ist auf der Welt aus Hass gegen Gott und gegen dessen in Jesus Christus grundgelegtes Reich tätig. Sein Tun bringt schlimme und mittelbar selbst physische Schäden über jeden Menschen und jede Gesellschaft“.


Heute wird in der Kirche weithin verschwiegen, daß es so etwas wie„ewige Verdammnis“ oder „Hölle“ gibt. Der offizielle Katholische Katechismus (KKK) sagt dazu: „Die Lehre der Kirche sagt, daß es eine Hölle gibt und daß sie ewig dauert. Die Seelen derer, die im Stand der Todsünde sterben, kommen sogleich nach dem Tod in die Unterwelt, wo sie die Qualen der Hölle erleiden, das ‚ewige Feuer‘. Die schlimmste Pein der Hölle besteht in der ewigen Trennung von Gott.“

Wer das verschweigt, macht sich schuldig.


In Seelsorgegesprächen zeigt sich immer wieder, daß viele Menschen heute von Mächten der Finsternis beeinflußt, belästigt oder bedrängt werden. Gerade die Ausbreitung der „New–Age–Praktiken“ und des Okkultismus (bis hin zum Satanismus) trägt wesentlich dazu bei. Warum wird unseren Priester in der Ausbildung nicht gezeigt, wie sie solchen Menschen helfen können? Warum werden in Deutschland so gut wie keine Exorzisten ausgebildet und ernannt. – Eine falsche Theologie läßt Tausende von Gläubigen ohne die nötige Hilfe im Regen stehen! Ist das mit dem Gebot der Nächstenliebe vereinbar?

Zum Thema „Dämonen“ sagt der offizielle Katholische Katechismus (KKK): „Die von Jesus vorgenommenen Exorzismen befreien die Menschen aus der Macht der Dämonen. Sie nehmen den großen Sieg Jesu über den ‚Herrscher dieser Welt'(Joh 12, 31) vorweg.

Wunder

Hochinteressant ist das Buch von Harald Gochtmann:
„Unerklärliche Ereignisse, überprüfte Wunder und juristische Tatsachenfeststellung“

Es ist dies die Promotionsarbeit eines Richters am Amtsgericht Rheda–Wiedenbrück. Darin führt Gochtmann eine Reihe wunderbarer Ereignisse auf, die so gut bezeugt sind, daß kein vernünftiger Zweifel mehr gegen sie vorgebracht werden kann. Er zeigt dann, was die Naturwissenschaften zu diesen Ereignissen sagen, ferner gibt er die entsprechenden Stellungnahmen seitens der Theologen wieder. Dabei ist es erschreckend zu sehen, wie viele von unseren Theologen unbeirrt an ihrem Dogma festhalten, dass es Wunder unmöglich geben könne (und wohl auch nie gegeben habe)“.

Ich frage mich: Sind sich diese Leute eigentlich im klaren darüber, dass sie damit dem christlichen Glauben schlechthin die Grundlage entziehen, der ja angefangen von der Jungfrauengeburt über die Auferstehung bis hin zur Himmelfahrt ununterbrochen auf wunderbaren Ereignissen beruht. Wo diese Art „ungläubiger Theologie“ betrieben wird, kann man wahrhaftig mit Papst Paul VI sagen: „Der Rauch Satans ist in die Kirche eingedrungen.“

Ein rein diesseitiger Glaube, wie er heute weithin vertreten wird, stößt alle diejenigen vor den Kopf, die intuitiv spüren, dass es die Übernatur tatsächlich gibt. Da die Kirche die weitverbreitete Sehnsucht danach aber nicht mehr stillt, sondern alles Übernatürliche in Abrede stellt, wandern diese Menschen heute zu Hunderttausenden aus der Kirche aus und suchen die Übernatur in der Esoterik und im Okkultismus. Das ist nicht die Schuld dieser Menschen, sondern in erster Linie die Schuld jener Theologen und Kleriker, die die Existenz einer übernatürlichen Welt bestreiten. Aber gerade aus dieser übernatürlichen Welt ist Jesus zu uns gekommen. Die Nähe des von ihm verkündeten „Reiches Gottes“ hat sich ja überdeutlich in den unzähligen Wundern gezeigt, die durch ihn geschehen sind und auf die Jesus auch ausdrücklich hinweist (z.B. Mt 11,5)

Im übrigen ist es m.E. „ein Zeichen des katholischen Bildungsdefizits,“wenn sich unter den Theologen noch immer nicht herumgesprochen hat, dass die moderne Teilchen– und Quantenphysik darum weiß, dass Gott die Welt derart eingerichtet hat, dass die Naturgesetze nicht starr und absolut immer gelten, sondern dass Ausnahmen jederzeit möglich sind. Bekanntlich gilt die strenge Kausalität im subatomaren Raum nicht mehr, so dass hier den Teilchen ein gewisser Freiheitsraum eingeräumt ist. Es ist also durchaus denkbar, dass Gott diese Möglichkeit nützen kann, um direkt in das Weltgeschehen einzugreifen. Insofern können sich die Vertreter des Dogmas: „Wunder kann es nicht geben“ nicht länger auf die Naturwissenschaft berufen.


„Sehen ohne Pupillen“

Im Leben Pater Pios sind unzählige Wunder geschehen (vergl. das Buch von Pasquale Cataneo: „Pater Pio, Freund Gottes, Wohltäter der Menschen“, Parvis Verlag)

Das Kind „Gemma de Giorgi“, das 1939 in Ribera (Agrigento) in Süditalien geboren ist, war blind, weil es ohne Pupillen auf die Welt gekommen war. Die Großmutter fuhr mit dem Kind nach San Giovanni Rotondo. Pater Pio zeichnete mit der Hand ein Kreuz auf die Augen des Kindes, worauf dieses von da an alles sehen konnte, obwohl sie weiterhin keine Pupillen hatte. Die Heilung hat bis auf den heutigen Tag angehalten, so dass Gemma an vielen Orten Italiens von Ihrer wunderbaren Heilung Zeugnis geben konnte.

Aus der Geschichte der Charismatischen Erneuerung

Die „Charismatische Erneuerung“ ist nicht Menschenwerk, sondern Werk Gottes. Man sieht es schon daran, dass es hier keine „Gründerpersönlichkeit“ gibt, wie dies alle anderen geistlichen Bewegungen haben. Vielmehr ist diese Erneuerung von einer Reihe wunderbarer Ereignisse begleitet worden, die an das Eingreifen Gottes beim Entstehen der jungen Kirche nach der Himmelfahrt Christi erinnern, wie das in der Apostelgeschichte aufgezeichnet ist.

Es fing damit an, dass etwa 1895 eine unscheinbare kleine Ordensfrau – Elena Guerra – den Eindruck hatte: Gott will, dass das 20. Jahrhundert ein Jahrhundert des Heiligen Geistes werden soll. Nachdem ihr der HERR immer wieder eingegeben hat, dieses Anliegen dem damaligen Papst – Leo XIII – vorzutragen, tut sie dies schließlich nach längerem Zögern – und das Wunder geschieht: Der Papst greift diese Idee auf, ordnet weltweit das Abhalten von Pfingstnovenen an und verfasst auch eine heute noch lesenswerte Enzyklika.

Aber sowohl der Papst als auch Elena Guerra müssen erleben, dass dieser Impuls nur sehr begrenzt in der katholischen Kirche aufgegriffen wird. Und doch erhört Gott diese Gebets: Am ersten Tag des neuen Jahrhunderts knien sich einige junge Leute vor ihrem Pastor in Topeka (Texas) nieder und bitten, er möge ihnen die Hände auflegen und für sie um eine neue Ausgießung des Heiligen Geistes bitten. Sie erleben eine Erhörung dieses Gebets und eine große Freude. Sie beginnen, in neuen Sprachen zu beten. 1906 kommt es dann zu einer weiteren verbreiteten Geistausgießung in der Azusa–Street in Los Angelos. Von dort breitet sich diese Erfahrung sehr schnell ijn alle Himmelsrichtungen aus. Es entstehen als neue Denomination die „Pfingstler“, die bis heute das größte zahlenmäßige Wachstum aller religiösen Gemeinschaften aufweisen.

Nach dem 2. Weltkrieg verspürt Demos Shakarian – ein aus Armenien eingewanderter Christ – den vom HERRN gegebenen Auftrag, eine ökumenische Gemeinschaft zu gründen, die das „volle Evangelium“ – unter Einschluß der Geisttaufe – allen christlichen Gemeinschaften vermitteln soll. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelingt es tatsächlich, dass die „Full Gospel Business–Men“ sich in viele Länder ausbreiten. Das führt u. a. dazu, dass sich auch immer mehr protestantische Pfarrer für die „Pfingstbewegung“ interessieren, was allerdings oft auch zu Konflikten in den Gemeinden führt.

Eine weitere wichtige Gestalt in diesem Prozess ist David du Plessis, der auch „Mr. Pentecost“ genannt wurde. Wie alle Pfingstler war auch er der festen Überzeugung, dass nur Pfingstler im Heiligen Geist getauft werden können. Als er allerdings nach einem schweren Verkehrsunfall wochenlang im Krankenhaus lag, zeigte ihm Gott, dass die Heilig–Geist–Erfahrung für alle Christen aller Konfessionen bestimmt ist. Er sagte später: „Gott musste mir erst alle Knochen brechen, bevor ich erkannte, was Gott eigentlich vor hat.“ Er wurde deshalb von seinen eigenen Leuten angegriffen. Trotzdem konnte er 1962 als Vertreter seiner Gemeinschaft zum II.Vatikanischen Konzil reisen. Und entgegen seiner Vermutung wurde er von den katholischen Kardinälen nicht abgewiesen, vielmehr hörten sie ihm voll Interesse zu, als er von seinen Erfahrungen berichtete.

Im Konzil selbst kam es dann auch zu einer Auseinandersetzung über die Geistesgaben. Kardinal Ottaviani, der damalige Leiter der Glaubenskongregation, stellte die Behauptung auf, dass Gott die Charismen nur für die Anfangszeit der Kirche geschenkt habe. Nachdem die Kirche etabliert war, hätte er sie wieder zurückgenommen. Kardinal Suenens (von Brüssel) aber entgegnete ihm, dass die Geistesgaben während der ganzen Kirchengeschichte nie verschwunden seien und dass es sie bis zur heutigen Stunde gäbe. Das Resultat dieser Wortmeldung war, dass in der 1964 verabschiedeten Konstitution über die Kirche „Lumen gentium“ im Abschnitt 12 ausdrücklich die Gnadengaben genannt werden, und zwar sowohl solche „von besonderer Leuchtkraft“ als auch die schlichteren, die „allgemeiner verbreitet sind.“ Ebenso wird im Dekret über das Laienapostolat in Abschnitt 3 ausdrücklich von den Geistesgaben gesprochen (und auch an mehreren anderen Stellen).

Etwa drei Jahre später, am 17. Februar 1967, kam es beim sog. Duquene–Weekend in USA im mittleren Westen zu einer ersten größeren Geistausgießung unter Studenten der katholischen Duquene–Universtität. Bald darauf wurden auch Studenten anderer katholischer Universitäten z.B. in South Bend und Notre Dame davon erfasst. (Näheres darüber kann man im Buch „Wie ein neues Pfingsten“ von Patti Gallagher Mansfield nachlesen). Da diese jungen Leute mit allen Teile der USA in Verbindung standen, breitete sich diese Erfahrung rasch in der katholischen Kirche der USA, aber darüber hinaus auch in vielen weiteren Ländern aus.

Während in Deutschland die ersten evangelischen Gebetsgruppen schon in den 60er Jahren entstanden waren, begannen ab 1971/72 auch die ersten charismatischen Gruppen in Deutschland zu entstehen.

Auch mich selbst hat der HERR damals gerufen. Ich war 1972 10 Tage über Pfingsten mit Mitarbeitern der kath. Erwachsenenbildung zu einem „Sozialtraining“ zusammen gewesen, wobei das ganze auf einen gemeinsamen Umkehr– und Reinigungsprozess hinauslief. Ohne zu wissen, wie uns geschah, erlebten wir sowohl Befreiungsvorgänge als auch ansatzweise bereits Charismen – allerdings ohne dass uns das damals bewusst geworden wäre. Nach Ende dieser aufregenden Tage erlebte ich in der Nacht vom 30. zum 31. Mai eine Art nächtliche „Vision“, bei der mir – bildlich und durch direkte Mitteilung – gezeigt wurde, dass eine große Erneuerung der Kirche käme und dass sie den Namen „Pfingstbewegung“ trüge. Zugleich wurde mir der Auftrag erteilt, hier mit aller Kraft tätig zu werden. Als ich nach diesem Erleben wieder zu mir kam, war ich von einem unbeschreiblichen Glücksgefühl erfasst, das monatelang anhielt und das mir auch heute noch gegenwärtig ist. Vier Wochen später erfuhr ich über seltsame Umwege, dass es diese „Pfingstbewegung“ tatsächlich gibt. Ich bekam dann erste Kontakte zu Leuten, die diese bereits kannten. In ersten Gesprächen erfuhr ich, dass die beglückende Erfahrung, die ich nächtlich gemacht habe, „Geisttaufe“ genannt wird, und dass bereits ungezählt vielen Menschen in allen Ländern der Erde dieses Geschenk zuteil wurde.

Bei dieser Art „Vision“ wurde mir auch gesagt, dass diese „Pfingstbewegung“ zur Erneuerung aller Kirchen im Heiligen Geist führen solle. Der Geist Gottes wolle dann wieder alle Christen zur Einheit führen Und gemeinsam sollten die Christen daran gehen, die übrige Menschheit zu Christus zu bekehren. Wenn dies allerdings nicht gelänge, müsse die Menschheit zugrunde gehen.

All das konnte ich 1980 bei einem Gespräch dem heutigen Papst – meinem damaligen Oberhirten – berichten. Er hörte mir sehr aufmerksam zu und stellte mich dann für ein Drittel meiner Arbeitszeit für die Arbeit in der Charismatischen Erneuerung frei.

Man kann sich natürlich fragen: warum hat Gott diesen seltsamen Weg zur Erneuerung der Kirche gewählt: Von der katholischen Kirche über die Pfingstler zu den verschiedenen protestantischen Denominationen und schließlich wieder zur katholischen Kirche zurück. Meines Erachtens lautet die Antwort: Nur auf diesem Weg konnte diese Heilig–Geist–Spiritualität alle Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften erfassen. Wenn es im Jahr 1901 ausschließlich in der katholischen Kirche begonnen hätte, wäre die Chance gering gewesen, alle Nichtkatholiken zu erreichen.
Dr. Hansmartin Lochner

Weitere Texte zu diesem Thema finden Sie unter http:/neuevangelisation.de und unter http://www.erneuerung.de.

Buchempfehlungen

„Jesus lebt heute“ von Schwester Margareta Valappila. € 8.50 Eine stark biblisch ausgerichtete Einführung in ein fruchtbares Leben aus dem Glauben mit vielen Zeugnissen und Gebetserhörungen. Sehr lesenswert!

„Wie ein neues Pfingsten“ v. Patti Gallagher Mansfield, € 7.70 Ein Buch über die Anfänge der katholisch–charismatischen Erneuerung in USA im Jahre 1967. Vier–Türme–Verlag, Münsterschwarzach. Nur noch antiquarisch über www.zvab.com

„Von der Sünde zur Freiheit“ von Józef Kozlowski SJ € 6.40 Wie der moderne Mensch unter Führung des Heiligen Geistes auch heute zu Jesus Christus finden kann. Fe Medienverlag Kißlegg

„Das Kreuz und die Messerhelden“ von David Wilkerson – 25 Millionen Auflage, € 5.– Dieser Bericht ist ein „Klassiker“. Er zeigt, wie Gott auch heute eingreift und Menschen so führt, daß andere – Jugendliche und Süchtige – gerettet werden können. Spannend wie ein Krimi. Leuchter–Verlag, Erzhausen

„Die glücklichsten Menschen auf Erden“
€ 5.– Demos Shakarian erzählt, wie Gott in sein Leben hineingewirkt und viele wunderbare Dinge getan hat. Ein glaubenstärkendes Buch. Leuchter–Verlag, Erzhausen

„Das heilende Licht“ von Agnes Sanford,
€ 7.40 – Eines der besten Bücher über die Heilungsgabe. Es zeigt an vielen Beispielen, daß Jesus auch heute heilt, wenn gläubige Menschen für Kranke beten. Verlag Edel, Lüdenscheid

„Familienschuld und Heilung“ von Kenneth McAll, € 15.30
Ein anglikanischer Arzt weist nach, daß ungesühnte Schuld sich im Leben von Einzelnen oder Familien häufig unheilvoll auswirkt. Und er zeigt Wege der Hilfe. Otto Müller Verlag Salzburg

„Ihr werdet Kraft empfangen“ von Don Basham, € 4.– Eine hervorragende Hinführung zur Sprachengabe, die schon vielen Menschen geholfen hat, diese Gabe zu verstehen und von Gott zu erbitten. Leuchter–Verlag Erzhausen Nur noch antiquarisch über www.zvab.com

„Ich suchte stets das Abenteuer“ von Merlin Carothers, € 5.–
Ein Abenteurer erlebt, wie Jesus sein Leben verändert und ihn anleitet, Gott auch in Not und Bedrängnis zu loben und zu danken. Asaph, Lüdenscheid

„Jesus lebt“ von Emiliano Tardif, € 6.60.
Ein Priester wird durch Gebet geheilt. Er entdeckt, daß Gott ihm die Gabe der Heilung und der Erkenntnis schenkt, damit Menschen in aller Welt zum Glauben an den auferstandenen Herrn kommen.
Vier–Türme– Verlag, Münsterschwarzach. Nur noch antiquarisch über www.zvab.com

„Jesus ist der Messias“ von Emiliano Tardif
€ 2.60 – Der Verfasser berichtet über körperliche und seelische Heilungen und beantwortet Fragen zur Heilungsgabe und zur Neuevangelisation. Vier–Türme–Verlag, Münsterschwarzch. Nur noch antiquarisch über www.zvab.com

„Die erste Liebe“ Gertrud Rességuier (Hrsg)
€ 7.40 – 11 Priester berichten, wie sie nach einer Krise in der Kraft des Heiligen Geistes einen neuen, beglückenden Anfang erleben durften. Vier–Türme–Verlag, Münsterschwarzach. Nur noch antiquarisch über www.zvab.com

Bücher von Kathryn Kuhlman
„Ich glaube an Wunder“ , „Er half mir“, „Bei Gott ist nichts unmöglich“
Wer miterleben will, wie Gott auch heute noch große Wunder tut, soll diese Berichte über Heilungen und Geheilte lesen. Eine umwerfende Lektüre! Asaph, Lüdenscheid

„Wege der Heilung“ von Monika Dörflinger
€ 10.90 – Eine erfahrene Heilpraktikerin, die selbst einer charismatischen Gemeinschaft angehört, hilft zu unterscheiden, welche Methoden der Naturheilkunde unbedenklich sind und welche nicht. Ein wichtiges Buch gerade für unser New–Age–Zeitalter. D&d Medien, Ravensburg

„Ich konnte weiter leben – und ließ den Krebs hinter mir“ Anita Spohn, € 4.50
Nach der Diagnose Krebs wird die Verfasserin Schritt für Schritt einen Weg geführt, der über die Vergebung zu einem immer tieferen Vertrauen zu Gott und schließlich zur Heilung führte. Ein stärkendes, aufrichtendes Buch, das sich auch für Schwerkranke eignet. Vier–Türme–Verlag, Münsterschwarzach. Nur noch antiquarisch über www.zvab.com

„Und heilt all deine Gebrechen“ € 9.90
Pater Jörg Müller, ein erfahrener katholischer
Psychotherapeut, beschreibt den Zusammen–
hang von Gesundheit, Krankheit, Heil und Heilung. Steinkopf, Stuttgart

„Jesus hat mich berührt“ € 4.50
Pater Bill, der schon viele Exerzitien in Deutschland gehalten hat, beschreibt seine Heilung und seine Bekehrung. Wichtige Grundgedanken seiner Vorträge sind hier skizziert. Miriam–Verlag Jestetten

„Jesus liebt dich!“ € 10.– Hier sind die Vorträge der bekannten Heilungsexerzitien von Pater Bill zusammengefasst und durch Heilungsgebete ergänzt. Miriam–Verlag, Jestetten

„Meine Begegnung mit Christus“ von Fibi Abdel Missih Saleb – € 8.10 – Eine Ägypterin schildert den gefahrvollen Weg ihrer Bekeh–rung vom Islam zum Christentum. Nur knapp entrinnt sie denen, die sie töten wollen. Ein erschütterndes Zeugnis für Christus! Miriam–Verlag Jestetten

„Geh und verkünde, was ich Dir gesagt habe“ Reinhold Ortner (Hrsg) € 9.70 Eine der charismatischen Erneuerung nahestehende Frau hat die ihr gegebenen prophetischen Eingebungen niedergeschrieben. Von höchster Aktualität für Bischöfe, Priester und Laien.
(Mit Vorwort von Erzbischof Dr.Karl Braun) Salvator Mundi, Gaming

„Harry Potter – gut oder böse?“ € 7.80
Gabriele Kuby zeigt, wie die Harry–Potter“–Bücher das Unterscheidungsvermögen zwischen Gut und Böse zerstören und die Leser unmerklich zum Fluchen und zur Magie verführen.. Ein ganz wichtiges Buch!
Fe–Verlag Kißlegg

„Verwünscht, verhext, verrückt oder was?“
€ 9.60 – Pater Jörg Müller biete hier Hilfen an für Menschen, die durch okkulte oder satani–sche Praktiken gestört wurden. Er zeigt, wie Befreiungsgebete Hilfe bringen können. Solche Gebete sind hier auch abgedruckt. Betulius–Verlag, Stuttgart

„Rückkehr von morgen“ € 8.95 – George Ritchie, der klinisch tot war, aber ins Leben zurückkehren durfte, schildert, was er im Jenseits erlebte. Eine Lektüre, die das Leben jedes Lesers nachhaltig verändert! Franck–Buchhandlung, Marburg

„Verborgene Quellen für die Heilung“ € 7.–
Schwester Maria Usha, bekanntgeworden durch ihre vielen Seminare, zeigt, daß Verge–bung sehr oft der Schlüssel für körperliche und seelische Heilungen ist. Viele Erfahrungsbe –richte machen die Schrift lesenswert. Schwestern unserer lieben Frau, 47929 Grefrath

Irrlehren unserer Zeit

Man behauptet:Jesus sei nicht der Sohn Gottes, sondern ein Mensch wie wir alle, bestenfalls ein besonders begabter, vorbildlich lebender, außergewöhnlicher Mensch.

  • Entgegen der Aussage des Credo wird gesagt: Jesus sei nicht aus dem Heiligen Geist geboren, sondern habe ganz normal einen irdischen Vater gehabt (etwa den Hl. Josef).
  • Obwohl Jesus kam, um uns vom ewigen Verderben zu erlösen, wird gesagt: Alle Menschen auf der Erde seien durch Jesus erlöst – ganz gleich, wie sie leben, ganz gleich ob sie Christen sind oder nicht.
  • Obwohl Jesus sich ausdrücklich zu seinem jüdischen Volk gesandt wußte, sagt man heute: die Juden bräuchten sich nicht zu Jesus bekehren. Sie hätten ihren eigenen Weg zum Heil.
  • Obwohl Jesus sagte: „Niemand kommt zum Vater außer durch den Sohn“, sagt man heute: alle Religionen seien Wege zum Heil.
  • Trotz der eindeutigen Aussagen der Hl.Schrift, wird behauptet: Es gäbe keine Hölle, keine ewige Verdammnis. Letztendlich würden alle ins Gottesreich eingehen.
  • Viele verkünden heute: Beichte sei überflüssig, weil Gott sowieso alle Sünden vergebe – auch ohne Buße und Reue.
  • Fälschlich wird behauptet: Die Heilige Eucharistie sei lediglich „heiliges Brot“, nicht aber das wahre Fleisch und Blut unseres Herrn Jesus Christus.
  • Neuerdings versteigt man sich zu der Behauptung: Jeder Gläubige könne Eucharistie feiern und Sakramente spenden. Es brauche dazu keine geweihten Priester und keine Weihen.
  • Viele meinen, die Kirche sei gar nicht von Jesus gewollt, sondern sei lediglich Menschenwerk. Deshalb könne man sie heute auch nach Belieben umgestalten.
  • Eine der schlimmsten Häresien unserer Zeit lautet: Jesus habe überhaupt nicht daran gedacht, für uns Menschen zu sterben. Er habe vielmehr genauso an seinem Leben gehangen wie jeder Mensch vor und nach ihm. Sein Leben habe er aber durch widrige Umstände verloren. Schließlich habe er vor seinem Tod auch kein letztes Mahl mit seinen Jüngern gefeiert und dabei die Heilige Eucharistie eingesetzt. Sie sei vielmehr erst zu einem späteren Zeitpunkt in den Gemeinden entstanden.
  • Viele denken und sagen: Die Evangelien gingen nicht auf Augenzeugen zurück. Sie seien auch nicht vom heiligen Geist eingegeben und erst relativ spät entstanden. Man habe heute deshalb das Recht, sie beliebig auszulegen und nur noch das zu akzeptieren, was man selbst für richtig halte. Wir heute Lebenden könnten ja auch viel besser beurteilen, was damals tatsächlich geschah, als die vor nahezu 2000 Jahren schreibenden Evangelisten, die noch Augenzeugen befragen konnten.
  • Obwohl Jesus das Gegenteil sagte, behauptet man heute: Es gäbe weder den Satan noch die Mächte der Finsternis, von denen Paulus spricht. Das seien alles überholte Vorstellungen, die nicht mehr in unsere Zeit passten. Deshalb sei auch jedes exorzistische Gebet als Relikt aus dunklen Zeiten abzulehnen.
  • Trotz 1 Ko 15, 14 ff wird behauptet: Jesus sei weder auferstanden noch seinen Jüngern nach dem Tod erschienen. Vielmehr müsse man mit Prof. Lüdemann annehmen, daß seine Gebeine im Grab verfault seien.

Zum Schluß möchte ich die Frage stellen: Warum widersprechen unsere Bischöfe diesen, heute weithin verbreiteten Häresien nicht klar und eindeutig? Ist ihnen nicht bewußt, daß die Gläubigen dadurch verunsichert und verwirrt werden? Zur Zeit von Kardinal Höffner hat die deutsche Bischofskonferenz noch klar zu Glaubensfragen Stellung genommen. Seit Jahren aber schweigt sie dazu und äußert sich fast nur noch zu sozialen Themen.

Eines meiner täglichen Gebete lautet deshalb: „Herr, schenke uns tapfere Bischöfe, die dem Zeitgeist ins Angesicht hinein widerstehen und Dein Wort ohne Abstriche verkünden“.

Bericht aus dem Jenseits

Ausschnitt aus der Schrift „Vom Blitz getroffen“ von Dr. Gloria Polo

Im folgenden handelt sich um eine Tatsache, einen Vorfall, der gut dokumentiert ist und
im Jahre 1995 passierte. Frau Dr. Gloria Polo ist eine Frau aus Kolumbien, Zahnärztin, die bei einem Unfall „gestorben“ ist, d. h. sie war so schwer verletzt, dass sie einige Tage im „Koma“ lag und nur noch durch die medizinischen Geräte des Spitals am Leben erhalten wurde. Hätte man diese Geräte abgeschaltet, wäre sie sofort gestorben. Die behandelnden Ärzte wollten die Geräte auch schon abschalten. Nur Ihre Schwester, die auch Ärztin ist, hat darauf bestanden, die Maschinen noch weiter arbeiten zu lassen. Frau Dr. Polo ist während ihres Komas auf der anderen Seite der Wirklichkeit gestanden, im Jenseits, und sie durfte wieder zurückkehren, um Zeugnis abzulegen für alle, die nicht glauben können.

Frau Dr. Polo berichtet:
“Als ich mich in dieser fürchterlichen Situation befand, was für ein entsetzlicher Schreck! Denn auf einmal sah ich, dass es wirklich Dämonen gab; und sie kamen jetzt, um mich zu holen. Ich sah diese Teufel mit all ihrer Schrecklichkeit vor mir, Und keine der Darstellungen, die ich auf Erden bisher gesehen habe, können auch nur im Kleinsten darlegen, wie schrecklich diese Teufel in Wirklichkeit aussehen. Und so sehe ich, wie auf einmal aus den Wänden des Operationssaales viele dunkles Gestalten herauskommen. Es scheinen ganz normale und gewöhnliche Menschen zu sein, aber sie haben alle diesen schrecklichen, grauenhaften Blick. Der Hass schaut ihnen direkt aus den Augen heraus. Und auf einmal begreife ich, dass ich ihnen etwas schulde. Sie kamen, um mich zu kassieren, weil ich ihre Angebote zur Sünde angenommen hatte, und nun musste ich den Preis dafür bezahlen, und dieser Preis war ich selber. Denn meine Sünden hatten Konsequenzen. Die Sünden gehören Satan. Sie sind kein Gratisangebot von ihm, sie müssen bezahlt werden.
Der Preis sind wir selber. Wenn wir also sozusagen in seinem Laden einkaufen, werden wir die Ware bezahlen müssen. Das sollte uns bewusst werden. Wir müssen für jede Sünde bezahlen. Und wenn wir sehr treue Stammkunden in Satans Supermarkt sind und immer nur in seinem Laden einkaufen, wird er am Ende uns selber kassieren.

Und diese fürchterlichen, dunklen Gestalten umkreisen mich und es ist eindeutig, dass sie nur mit dem Ziel kommen, mich mitzunehmen. Sie haben wahrscheinlich keine Vorstellung, was das für ein Schrecken, was das für eine scheußliche Angst war, dass mir mein ganzer Intellekt, meine Hochgeistigkeit, meine Wissenschaftlichkeit, meine akademischen Titel und meine abgeschlossene Berufsausbildung in dieser Situation überhaupt nichts halfen. Sie waren vollkommen wertlos. Diese Sünden ziehen uns also in die Tiefe, nach unten, hin zum „VATER der LÜGE“. Wenn wir aber unsere bedauerlichen Versager und Sünden (die wir bezahlen müssen) im Bußsakrament zu GOTT bringen, dann bezahlt GOTT den Preis. ER hat ihn mit seinem eigenen Blut und Leben am Kreuz bezahlt. Und ER bezahlt jedes Mal, wenn wir sündigen, wieder. ER hat für uns die Höllenqualen erduldet, die wir uns eingehandelt haben und die uns dem Besitzer der Sünden (dem Satan) verpflichtet haben. Wir sind von JESUS CHRISTUS frei gekauft worden. Wir haben nun ein Anrecht auf SEIN Reich, auf SEIN Leben, denn ER hat uns zu „Kindern GOTTES“ gemacht.

Und da kamen sie nun, diese dunklen Gesellen, um ihr Eigentum – MICH – zu kassieren…
Ich sah sie jetzt aus der Wand hervortreten und in den OP hereinkommen. Es waren sehr viele Personen, die da plötzlich herumstanden. Nach außen sahen sie zunächst normal aus, aber der Blick eines jeden war voll eines teuflischen Hasses. Und sie waren so seelenlos, wie innen ausgebrannt. Meine Seele sträubte sich und erzitterte, und ich verstand sofort, dass sie Dämonen waren. Ich verstand, dass sie meinetwegen hier waren, weil ich ihnen etwas schuldete, denn die Sünde ist nicht gratis. Dies ist ja die größte Niedertracht und Lüge des
Teufels, dass er die Menschen glauben macht, dass es ihn gar nicht gibt. Das ist seine Strategie, danach kann er alles mit uns machen, was er will, dieser Lügner. Und nun sah ich mit Entsetzen: O ja, es gibt sie und sie begannen bereits mich zu umkreisen, sie wollten mich holen. Können Sie sich mein Entsetzen vorstellen? Meine Angst, diesen Terror?! Meine ganze Wissenschaft, Gescheitheit und gesellschaftliche Stellung nützten mir nun gar nichts. Ich begann mich am Boden zu wälzen, mich auf meinen Körper zu werfen, weil ich in meinen Körper flüchten wollte, aber mein Körper nahm mich nicht mehr auf; und dies war ein fürchterlicher Schreck. Ich fing an zu laufen und zu fliehen. Ich weiß nicht wie, aber ich durchbrach die Wand des Operationssaales. Ich wollte nichts als fort, aber als ich durch die Wand hindurch ging – zack – machte ich einen Sprung ins Nichts. Ich wurde ins Innere eines dieser Tunnels verfrachtet, die plötzlich da waren und nach unten führten. Am Anfang war noch etwas Licht da und es waren Lichter wie Bienenwaben. Und es wimmelte hier auch wie in einem Bienenstock, so viele Menschen waren hier. Erwachsene, Alte, Männer, Frauen und mit lautem Geschrei, borstig und mit wilder Mähne knirschten sie mit den Zähnen. Und ich wurde immer tiefer in die Erde hinabgezogen und bewegte mich unaufhörlich nach unten, obwohl ich mich immer bemühte, von da raus zu kommen. Das Licht wurde immer weniger, es wurde immer düsterer, und ich trieb in diesem Tunnel dahin bis es außerordentlich finster wurde. Wehrlos tauchte ich in diese Finsternis ein, für die es einfach keinen Vergleich gibt. Die finsterste Finsternis dieser Erde ist dagegen noch ein heller Mittag. Aber dort verursacht diese Finsternis fürchterliche Schmerzen, Horror und Scham, – und sie stinkt entsetzlich. Es ist eine lebendige Finsternis, nichts dort ist tot oder regungslos.

Nachdem ich hilflos und wehrlos durch diese Tunnels geschlittert bin, kam ich unerwartet zu einem ebenen Platz. Hier war ich nun total verzweifelt, aber besessen von einem eisernen Willen, von da wegzukommen. Es war derselbe Wille wie früher, um im Leben etwas zu erreichen, was mir jetzt und hier überhaupt nichts nützte – denn ich war jetzt hier und konnte mich nicht befreien. Und dann sah ich plötzlich, wie der Boden sich öffnete. Es sah aus wie ein großer Mund, wie ein entsetzlich großes Maul, ein Schlund. Der Boden lebte, er bebte!!!

Ich fühlte mich entsetzlich leer und unter mir dieser beängstigende, entsetzliche Abgrund, den ich einfach mit menschlichen Worten gar nicht beschreiben kann. Dieses Loch hatte etwas an sich, das mich unwiderstehlich nach unten saugte. Ich schrie wie eine Verrückte. Ich erschrak zu Tode, als ich merkte, dass ich diesen Absturz nicht verhindern konnte, sondern, dass ich unaufhaltsam nach unten gezogen wurde. Ich wusste, wenn ich da einmal hinunter gestürzt bin, dann komme ich nicht wieder zurück. Und ich werde ohne Ende immer tiefer und tiefer stürzen. Das war der Tod meiner Seele, der geistige Tod meiner Seele, ich würde unwiderruflich für immer verloren sein.

Nachdem Frau Dr. Polo noch viel Schreckliches erlebt hat, durfte sie noch einmal auf die Erde zurückkehren, um uns alle davor zu warnen, dass wir am Ende unseres Lebens nicht Ähnliches erleben müssen. Sie schreibt zum Schluß: Es gibt keinen schlimmeren Taubstummen, als den, der einfach nicht hören will. Und es existiert keine ärgere Blindheit, als die derjenigen Person, die einfach nicht sehen will. Und alles, was ich Ihnen nun heute hier erzählt habe, ist keine Drohung und keine Erpressung, denn unser HERRGOTT hat es nicht nötig, uns zu drohen oder uns zu erpressen. Das, was Sie gerade gelesen haben, ist Ihre zweite Chance, ist Ihre Gelegenheit, die wir alle, Sie und ich, nur der unermesslichen Güte Unseres GOTTES zu verdanken haben. Nützen Sie dieses Angebot. Vielleicht ist es Ihre letzte Gelegenheit dazu.

Den gesamten Text von Frau Dr. Polo können sie unter folgendem Link herunterladen:
http://www.apostolat.org/gloriapoloCOM/testimoniodt.html

Gibt es eine Hölle?

Die Frage, ob es eine Hölle gibt, wird immer wieder gestellt. Und in weiten Kreisen wird sie verneint – z.T. auch auf seiten katholischer Priester. Manche berufen sich darauf, daß Menschen, die klinisch tot waren und wieder zurückgeholt wurden, nichts von einer Hölle berichtet hätten. Inzwischen aber hat sich herausgestellt, daß es durchaus entsprechende Erlebnisse gibt. Warum sie so selten berichtet werden, darüber hat der amerikanische Arzt Dr. Maurice S. Rawlings eine interessante Beobachtung mitgeteilt. Bei ihm kam es in der Praxis bei einem Patienten zu einem plötzlichen Herzstillstand. Bei den Wiederbelebungsversuchen kam der Patient einige Male wieder zu sich und schrie mit verzerrtem Gesicht: „Ich bin in der Hölle. Bitte schicken Sie mich nicht wieder in die Hölle zurück.“ Da der Patient zwischendurch die Besinnung verlor und in panische Angst geriet, bat er den Arzt, für ihn zu beten, was dieser schließlich auch tat. Als Dr. Rawlings aber wenige Tage später den Patienten genauer über dessen Höllenerlebnisse befragen wollte, konnte der sich nicht mehr daran erinnern. Nur, daß für ihn gebetet wurde, das wußte er noch. Dr. Rawlings zog daraus den Schluß, daß derartige Erlebnisse so furchtbar seien, daß sie meist so schnell wie möglich verdrängt würden.

Trotz alledem sind inzwischen eine Reihe solcher Höllenerlebnisse bei klinisch Toten und Wiederbelebten bekannt geworden. Ein Autor, der über solche Erfahrungen berichtet hat, ist David Wheeler. Er sagt: „Einige der Zurückgekehrten waren voller Entsetzen. Manche waren der Überzeugung, daß sie einen Besuch in der Hölle gemacht hatten und zu ihrem Glück in dieses Leben zurückgebracht waren. Andere erinnerten sich nicht deutlich an die Zeit ihres >Totseins<, aber etwas beeindruckte negativ ihr Unterbewußtsein und blieb dort haften.“

Eine Anzahl Sterbender nahm Finsternis und Dämonen als Realitäten wahr; das gleiche gilt für aus dem Tod oder aus einem Koma Zurückgekehrte. So wird von Pfarrer Johann Christoph Blumhardt berichtet, daß eine Dame sich nach einem mißglückten Selbstmordversuch in Blumhardts Pfarrhaus in Möttlingen aufhielt. Da sie geisteskrank und depressiv war, unternahm sie einen neuen Selbstmordversuch; sie hing sich an ihrem Schal auf. Blumhardt stellte ihren Tod fest. Er betete und blies ihr seinen Atem ein. Ein Arzt stellte fest: „Für uns ist sie tot.“ Aber unter beinahe tierischem Gebrüll kam sie wieder zu Bewußtsein. Sie sagte:„Ich war gestorben, ich war in der Hölle, aber der Pfarrer, der gute Mann, hat mich wieder herausgerufen. In die Hölle will ich nicht mehr.“ Danach sah sie augenscheinlich Gestalten, die sie bedrohten und rief: „Weg mit euch. Ich will nicht mehr in die Hölle. Sie wollen mich in die Hölle bringen.« Danach schlief sie ein. Nach ihrem Erwachen war sie geistig normal; sie wußte aber noch von ihrer Erfahrung.

Das erste, was ein aus dem Tode auferweckte Mann aus Timor sagte, war: „Ich werde euch etwas erzählen. Erstens: Das Leben endet nicht mit dem Tod. Ich war zwei Tage tot; ich habe es erfahren. Zweitens: Hölle und Himmel sind Realitäten. Auch das habe ich erfahren. Das dritte, was ich sagen will, ist: Wenn du Jesus nicht in deinem Leben findest, wirst du niemals in den Himmel eingehen. Du wirst dann zur Hölle verurteilt werden.“

Der Kanadier Godkin berichtet, daß auch er zur Hölle geführt wurde. Er nannte es „einen Ort der Strafe für alle, die Jesus Christus verwerfen“. Er fühlte die Qual, die alle, die dorthin gehen, erfahren werden und berichtete über eine erdrückende Finsternis, die ein Gefühl der Einsamkeit vermittle sowie über eine trockene Hitze, bei der man sich wie in einem weißglühenden Ofen fühle.

Von dem bekannten deutschen Schauspieler und Filmstar Curd Jürgens wird berichtet, daß er die Hölle während einer Herzoperation in Houston erlebte. Er soll gemerkt haben, daß verzerrte Gesichter auf ihn niederschauten. Voller Entsetzen sah er Feuerflammen um sich herum. Ein Frau mit einem schrecklichen Blick in ihren Augen, zog ihn in eine Welt voller Wehklagen.

Auch Marietta Davis warf während der Tage, in denen sie sich im Koma befand, einen Blick in finstere Gebiete. Sie stellte fest, daß Menschen nach ihrem Tod zu einem Ort gezogen werden, der ihrer eigenen Art entspricht: Menschen, die das Gute liebten, sah sie zu einem Ort voller Herrlichkeit gezogen, und Menschen, die gottlos gelebt hatten, in finstere Gebiete transportiert werden. Später mußte Marietta diese Gebiete besuchen. In unterirdischen Gewölbe sah sie schreckliche Geistererscheinungen, die vom Feuer ihrer Leidenschaften umhüllt waren. Sie sah viele, die stolz mit Gewändern und Zierat prunkten, Menschen, die praßten, lästerten und fluchten. Aus Feuerflammen stiegen Dämpfe empor. Jeder Gegenstand wurde versengt, wenn er berührt wurde. Brunnen stießen geschmolzenes Blei empor.

Marietta traf eine Frau, die sie auf Erden gekannt hatte. Diese sagte: „Hier wohnen die, die den Heiland verleugnet haben. Nun bin ich eine Sklavin chaotischer und betrügerischer Elemente. Hier gilt Ungerechtigkeit als höchstes Gesetz. Hier sind die Ausbeuter, Menschen, die ihrem Glauben untreu wurden, Ehebrecher, Mörder und Selbstmörder. Wir haben uns unser Los selbst zuzuschreiben, weil wir Gottes Gebote übertreten haben.“ Marietta traf in dieser Finsternis noch mehr Geister, die sie von früher kannte. Marietta hörte eine Stimme, die sagte: „Gott hat ihnen seine Gnade angeboten und sie haben sie verworfen. Sünde führt zum Tod. Man bleibt in dem Zustand, den man auf Erden wählte. Wer nicht von Liebe beseelt ist, verfällt der Anziehungskraft des Bösen. Er ist nicht aus Gott geboren und vermißt seinen Schutz.“

Auch der Psychiater Dr. Ritchie berichtet in seinem Buch „Rückkehr an morgen“, daß er als junger Soldat klinisch tot war und einen Blick in jene finsteren Bereiche tun durfte. Er schreibt: „Die Ebene wimmelte, ja sie war gedrängt voll von Horden körperloser Wesen…. Und sie waren die enttäuschtesten, ärgerlichsten, rundum miserabelsten Wesen, die ich jemals gesehen hatte. – ‚Herr Jesus!‘ schrie ich. ‚Wo sind wir?‘ Zuerst dachte ich, wir schauen auf einen großen Kriegsschauplatz; überall waren die Menschen dazu verdammt, einen Kampf miteinander zu führen, sie krümmten sich, schlugen sich, kämpften wie wild… Keine Waffen irgendwelcher Art sah ich, als ich näher hinschaute, nur nakte Hände und Füße und Zähne. Und dann beobachtete ich, wie anscheinend niemand verwundet wurde. Es floß kein Blut, auf dem Boden lagen keine Körper… Obwohl sie buchstäblich übereinander zu liegen schienen, war es doch so, als ob jedermann in die Luft schlug….. Sie konnten nicht töten, obwohl sie den eindeutigen Wunsch dazu hatten, ihre Opfer waren bereits tot. Und so stürmten sie aufeinander zu im Wahnsinn machtloser Raserei.

Wenn ich bereits vorher angenommen hatte, daß ich die Hölle erlebte, dann war ich jetzt dessen sicher….. Noch scheußlicher als diese Bisse und Tritte, die sie einander verpaßten, waren die sexuellen Mißhandlungen, die viele von ihnen in fieberhafter Pantomime zur Schau trugen. Perversionen, von denen ich niemals geträumt hatte, wurden vergeblich um uns herum versucht…. Was jemand dachte, ob flüchtig oder unwillig, war sofort um ihn herum für alle sichtbar, vollständiger als Worte es hätten ausdrücken können.“ Soweit Dr. Ritchie.

Mir selbst ist mehrfach berichtet worden, daß Sterbende von „schwarzen Kerls“ sprachen, von denen sie bedrängt würden. Eine Sterbende rief mehrfach: „Macht die Türen zu! Laßt sie nicht rein, die schwarzen Kerl, die zu mir wollen.“ Eine Frau erzählte mir, daß ihre sterbende Mutter sehr unruhig war und immer von „schwarzen Kerlen“ sprach. Schließlich habe sie ihre ganze Familie zusammengerufen und sie hätten bei der Sterbenden gebetet. Diese sei allmählich ruhiger geworden und habe gesagt: „Gott sei Dank, jetzt ist er weg, der Schwarze.“ Als sie weiter gebetet hätten, habe die Mutter schließlich gesagt. „Und jetzt ist der Weiße da“. Bald darauf sei sie gestorben.

Vor einigen Jahren erzählte mir im ICE nach Frankfurt ein jüngerer Mann von seinem Schlaganfall. Er sagte wörtlich: „Ich sehe, daß Sie Priester sind. Deshalb wage ich Ihnen zu sagen, was damals passierte: Da kam doch der Böse zu mir. Er setzte sich auf mein Bett und wollte mich holen. Ich habe drei Tage gegen ihn gekämpft und gesagt: ‚Ich gehöre zu Jesus. Ich gehe nicht mit dir‘. Schließlich ist er endlich gegangen. Ich habe dann immerfort gebetet. Wenn ich heute wieder sprechen und mich bewegen kann, dann verdanke ich es nur Jesus“.

Vor kurzem ist in Deutschland ein umfangreicher Bericht von einer Frau Dr. Gloria Polo, Kolumbien, bekannt geworden, die im Jenseits ganz furchtbare Dinge erlebt hat. U.a. schildert sie die furchbare Finsternis die sie erlebte und die schlimmen Erlebnisse mit den Dämonen. Ihr Bericht kann unter http://www.apostolat.org/gloriapoloCOM/testimoniodt.html aufgerufen werden.

All diese Berichte sprechen dafür, daß die Hölle eine Realität ist. Und auch Jesus hat nie einen Zweifel daran gelassen daß sie existiert. Alle Evangelien sprechen davon. Die Meinung, daß sie nicht existiert, ist m.E. eine reine Erfindung einiger Theologen, für die sie keinerlei Beweis vorlegen können. Und man könnte auch sagen: Diese heute so verbreitete Behauptung ist eine Lüge Satans, damit er um so mehr Seelen in seine Gewalt bringen kann. Deshalb frage ich mich: Wer übernimmt eigentlich die Verantwortung für das ewige Unheil, in das so viele Menschen durch das Schweigen der Verantwortlichen geraten: Unsere Bischofskonferenz, die fast nur noch zu politischen Themen das Wort ergreift? Unsere Priester, die über dieses Thema nicht mehr sprechen? Oder die Theologieprofessoren, die diese Irrlehre verbreiten helfen?

Bericht: „90 Minuten im Himmel“

Leseprobe aus dem Buch „90 Minuten im Himmel“ von Don Pieper, Gerth–Medien, Asslar

Als ich starb, ging ich nicht durch einen langen dunklen Tunnel hindurch. Ich hatte nicht das Gefühl, irgendwie langsam hinüberzugleiten und später wieder zurückzukommen. Ich erlebte auch nicht, wie mein Leib sich auf ein Licht zu bewegte. Ebenso wenig hörte ich Stimmen, die mich riefen, oder etwas dergleichen. Quasi parallel zu meiner letzten Erinnerung daran, dass ich im Regen über diese Brücke fuhr, wurde ich plötzlich von einem strahlenden Licht eingehüllt, das sich mit irdischen Begriffen nicht beschreiben lässt. Das war alles. Im nächsten Augenblick befand ich mich im Himmel.

Als ich mich umschaute, durchströmte mich eine tiefe Freude. In diesem Augenblick entdeckte ich eine große Schar von Menschen. Sie standen vor einem strahlenden und reich verzierten Tor. Ich habe überhaupt keine Vorstellung, wie weit ich von ihnen entfernt war; Entfernungen spielten hier keine Rolle. Während die Schar mir entgegeneilte, sah ich zwar nicht Jesus, aber ich erkannte viele bekannte Gesichter. Während die Gruppe mir näher kam, erkannte ich, dass es sich dabei um Menschen handelte, die bereits vor mir gestorben waren. Ihre Anwesenheit erschien mir vollkommen natürlich.

Sie kamen auf mich zugelaufen. Jeder von ihnen lächelte, juchzte und lobte Gott. Obwohl es niemand sagte, wusste ich doch intuitiv, dass sie das Empfangskomitee des Himmels für mich waren. Es war gerade so, als ob sie alle vor dem Tor des Himmels auf mich gewartet hätten. Die erste Person, die ich erkannte, war Joe Kulbeth, mein Großvater. Er sah genauso aus, wie ich ihn in Erinnerung hatte, mit seinem dichten weißen Haarschopf und seiner großen „Bananennase“ – so hatte ich seine Nase zu seinen Lebzeiten immer genannt. Er kam auf mich zu und blieb für einen Augenblick vor mir stehen. Er lächelte über das ganze Gesicht. Möglicherweise rief ich seinen Namen, aber ich bin mir nicht sicher. „Donnie!“ (So hatte mein Großvater mich immer genannt.) Seine Augen strahlten, und kurz bevor er mich erreichte, streckte er mir die Arme entgegen. Er umarmte mich und drückte mich fest an sich. Hier war er wieder der rüstige und kräftige Großvater, den ich als Kind immer gekannt hatte.

Ich kann gar nicht mehr sagen, wer als Nächstes kam, nachdem ich meinen Großvater begrüßt hatte. Die Schar umringte mich. Einige umarmten mich, einige wenige küssten mich auf die Wange. Wieder andere schüttelten mir die Hand. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mich jemals so geliebt gefühlt hätte wie in jenem Moment.

Einer der Leute, die gekommen waren, um mich zu begrüßen, war Mike Wood, ein Freund aus meiner Kindheit. Nun sah ich Mike im Himmel wieder. Als er mir den Arm um die Schulter legte, verschwand aller Schmerz und alle Trauer über seinen Tod. Nie hatte ich Mike so sehr strahlen sehen. Ich kann mir noch immer nicht ganz erklären, wie, aber die Freude, die an diesem Ort herrschte, löschte alle Fragen aus. Alles war ganz und gar unbeschwert und vollkommen.

Immer mehr Menschen kamen auf mich zu, streckten mir die Hand entgegen und riefen meinen Namen. Ich war einfach überwältigt, wie viele Menschen gekommen waren, um mich im Himmel willkommen zu heißen. Es waren so viele, und ich hätte nie geglaubt, dass irgendjemand derart glücklich sein konnte, wie sie es ganz offensichtlich waren. In ihren Gesichtern spiegelte sich eine entspannte Freude, wie ich sie auf der Erde nie gesehen hatte. Sie alle waren von einer strahlenden Lebendigkeit erfüllt.

Ich versuche irgendwie mit irdischen Begriffen die unbeschreibliche Freude, die Erregung, die Wärme und das uneingeschränkte Glücksgefühl zu beschreiben, das an jenem Ort herrschte, aber ich merke, wie unzureichend meine Worte sind. Von allen Seiten wurde ich beständig umarmt, berührt und angesprochen. Alle lachten und lobten Gott. Dies schien eine ganze Weile anzudauern, doch es wurde mir auch nicht nur für einen Moment zu viel.

Alles, was dort auf mich eindrang, war ein einziges Festmahl für die Sinne. Niemals war ich je so liebevoll umarmt worden oder hatte eine solch unbändige Schönheit gesehen. Das Licht und die Gestalt der Dinge dort sind für unsere irdischen Maßstäbe kaum zu fassen. Ich war von einem warmen, strahlenden Licht eingehüllt. Und als ich mich umschaute, konnte ich die betörenden Farben kaum fassen, die ich dort sah. Die Farbtöne und die Leuchtkraft der Farben übertrafen alles, was ich bis dahin jemals gesehen hatte.

Die erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit meiner Sinne bewirkte, dass ich das Gefühl hatte, noch nie zuvor etwas gesehen zu haben, das so real war. Ich erinnere mich nicht, dort irgendetwas gegessen oder getrunken zu haben, aber ich bin mir sicher, dass es unvergleichlich viel intensiver geschmeckt hätte als alles, was ich auf der Erde je zu mir genommen habe. Am treffendsten lässt es sich vielleicht beschreiben, wenn ich sage, wir waren in einer anderen Dimension. Niemals in meinem ganzen Leben habe ich mich je so lebendig gefühlt wie dort, selbst in meinen glücklichsten Momenten nicht. Völlig sprachlos stand ich vor dieser Menge von Menschen, die mich liebten, und versuchte alles in mich aufzunehmen. Wieder und wieder hörte ich, wie sehr sich alle darüber freuten, mich zu sehen, und wie glücklich sie darüber waren, mich nun bei sich zu haben. Ich bin mir gar nicht sicher, ob sie es so wörtlich gesagt haben, aber ich wusste, dass sie auf mich gewartet hatten. Dabei war mir natürlich bewusst, dass es im Himmel keinerlei Zeitgefühl gibt. Ich war vollkommen überwältigt und wusste nicht, wie ich auf ihren warmen Empfang reagieren sollte. „Ich bin so froh, bei euch zu sein“, sagte ich, und selbst diese Worte konnten meine übergroße Freude nicht beschreiben, von all diesen lieben Menschen umringt zu sein.

Noch heute, viele Jahre später, schließe ich manchmal meine Augen, und dann stehen sie wieder vor mir – diese wunderschönen Gesichter, mit ihrem strahlenden Lächeln, die mich mit einer so unbeschreiblichen Wärme und Freundlichkeit begrüßt haben, wie ich sie noch nie zuvor erlebt hatte. Mit ihnen zusammen sein zu können, war ein heiliger Moment. Diese Erfahrung erfüllt mich mit einer großen Hoffnung, die für mich enorm bedeutungsvoll ist.

Als ich in den Himmel kam, sah ich sie sofort vor mir. Sie kamen auf mich zu und umarmten mich. Wohin ich auch schaute, von allen Seiten kamen Menschen herbeigeeilt, die mir auf der Erde sehr viel bedeutet hatten und denen ich sehr viel bedeutet habe. Sie umringten mich und machten Platz, damit jeder die Möglichkeit hatte, mich im Himmel willkommen zu heißen. Ich fühlte mich geliebt wie nie zuvor in meinem Leben. Sie sprachen es nicht aus, dass sie mich liebten. Ich erinnere mich noch nicht einmal mehr daran, was sie genau sagten, doch in dem Moment, da sie mich anschauten, wusste ich, was die Bibel mit vollkommener Liebe meint. Alle, die mich dort umringten, strahlten diese aus. Ich konnte mich gar nicht sattsehen, und ich saugte ihre Liebe zu mir förmlich in mich auf. Irgendwann schaute ich mich um, und der Anblick überwältigte mich einfach. Alles war von einer bestechenden Intensität. Aus dem Tor, das gar nicht weit entfernt vor uns lag, drang ein strahlendes Licht nach draußen. Es war dieses Licht, das uns hier draußen mit einem unbeschreib–lichen Leuchten umstrahlte. Als ich meinen Blick von den Gesichtern der Leute abwendete, die mich umringten, bemerkte ich, dass alles um mich herum mit einer enormen Intensität strahlte. Worte reichen nicht aus, um den Anblick zu beschreiben, weil unsere menschlichen Begriffe das Staunen und das Gefühl, etwas völlig Unfassbares zu erleben, einfach nicht zu fassen vermögen.

Was Sterbende erlebt haben

„90 Minuten im Himmel“

Die unglaubliche Herrlichkeit des himmlischen Reiches schildert Don Piper in seinem Buch „90 Minuten im Himmel“. Er begegnet dort nicht nur vielen verstorbenen Vorfahren, sondern auch unzählig vielen Bekannten: Ein Reich der Liebe und Freude, erfüllt von himmlischer Musik und tausendfältigem Lobpries. Ich habe selten einen Bericht gelesen, der das, was die Gläubigen „drüben“ erwartet, so anschaulich zu schildern weiß. Schade, daß so ungezählt viele nicht um die himmlische Herrlichkeit wissen, die alle erwartet, die Jesus nachfolgen. Noch viel schlimmer ist freilich, daß so viele die Botschaft Jesu nicht ernst nehmen und in schwerer Sünde leben, so daß sie – wie Frau Dr. Gloria Polo – „drüben“ Entsetzliches erwartet.

„Ich habe die Hölle erlebt“

Ein erschütterndes Zeugnis über die Rechenschaft, die wir alle am Ende unseres Lebens ablegen müssen, hat Frau Dr. Gloria Polo aus Kolumbien aufgezeichnet. Sie wurde vom Blitz getroffen und war klinisch tot. Was sie im Jenseits erlebte – die Konfrontation mit ihren Sünden, die Wirklichkeit der Verdammnis und der Dämonen, aber auch die Begegnung mit dem Herrn, ist unter
http://www.apostolat.org/gloriapoloCOM/testimoniodt.html im Internet zu finden. Es lohnt sich wirklich, diesen Bericht zu lesen als Warnung für alle, die glauben: „Der liebe Gott ist so lieb, der kann gar nicht anders als uns alle ín den Himmel aufzunehmen“.

„Da setzte sich der Böse an mein Bett“

Vor einiger Zeit fuhr ich im ICE nach Frankfurt. Mir saß ein etwa 4ojähriger Mann gegenüber. Unter anderem sagte er: „Ich habe eine schlimme Zeit hinter mir.“ Und dann sprach er davon, daß er vor etwa zwei Jahren einen Schlaganfall erlitten hat, so daß er nicht mehr sprechen konnte und seine rechte Seite gelähmt war. „Als sie mich ins Krankenzimmer fuhren, kam ich gerade zu mir. Ich sah das Kruzifix an der Wand und dachte: ‚Dies ist meine einzige Hoffnung‘. Aber dann setzte sich plötzlich der Böse an mein Bett und wollte mich holen. Ich habe drei Tage gegen ihn gekämpft und habe ihm immer wieder gesagt: ‚Ich gehe nicht mit dir. Ich gehöre zu Jesus‘. Nach drei Tagen ist er endlich gegangen. Ich habe dann unaufhörlich weiter gebetet, und wenn ich heute wieder sprechen und mich bewegen kann, dann verdanke ich das nur der Hilfe von oben“.

„Da sind so schwarze Kerl. Lasst ses net rein zu mir“

Eine jüngere Frau berichtete mir: „Meine Mutter war eine recht schwierige Frau. Als sie im Sterben lag , war sie sehr unruhig und wälzte sich unaufhörlich hin und her. Sie murmelte immer wieder etwas von ‚schwarzen Kerlen‘, die zu ihr wollten. Uns wurde ganz anders zumute. Schließlich rief ich meine Familie zusammen und wir beteten an ihrem Bett. Allmählich wurde meine Mutter ruhiger. Schließlich sagte sie: ‚Gott sei dank, jetzt ist er weg, der Schwarze‘. Wir beteten weiter. Wieder nach einer Weile sagte sie: ‚Und jetzt ist der Weiße da‘. Bald darauf ist sie verstorben.

„Hilf mir! Ich bin in der Hölle“

Ein Arzt berichtete, daß ein Patient bei einem Belastungs–EKG plötzlich ohnmächtig wurde und zu Boden fiel. Sofort leitete er Maßnahmen zur Wiederbelebung ein. Immer, wenn der Patient zu sich kam, schrie er: „Hilf mir! Ich bin in der Hölle! Ich bin in der Hölle!“ Schließlich bat er den Arzt, für ihn zu beten, was dieser auch tat. Als der Arzt ihn drei Tage später nach diesem Vorfall befragte, konnte sich der Patient an nichts mehr erinnern. Nur das eine wußte er noch, daß er den Arzt gebeten hatte, für ihn zu beten. (Näheres darüber siehe das Buch: „Jenseits der Todeslinie“ von Dr. med. Maurice Rawlings.)– Es gibt darüber hinaus eine größere Anzahl Wiederbelebter, die sich an derartige „Höllenerlebnisse“ erinnern können. Leben wir so, daß wir derartiges in unserer letzten Stunde nicht zu befürchten brauchen.

Was Sterbende und klinisch Tote erleben

Zu dieser Frage hat der evangelische Pfarrer van Dam unter dem Titel „Tote sterben nicht“ (Weltbild–Verlag) eine große Zahl authentischer Berichte veröffentlicht – solche mit positiven, aber auch mit negativen Erfahrungen. Wer sich informieren will, findet hier eine Vielzahl hochinteressanter Aussagen. Beachtlich ist ferner, daß hier ein evangelischer Geistlicher durch die ihm überlassenen Berichte zu dem Schluß kommt, daß es nach dem Tod so etwas wie einen „Reinigungsort“ bzw. „Fegfeuer“ geben muß.

„Nicht gebeichtete Sünden“

Josef Johann Atzmüller, der in jungen Jahren klinisch tot war, erzählt in seinem Buch und in seiner Sendung beim katholischen Fernsehen K.TV: Er wurde „drüben“ mit der Tatsache konfrontiert, daß er als Vierjähriger so gerne seine kleine zweijährige Schwester geärgert und sie im Schlaf gestört hat. Er sollte zugeben, daß dass böse war. Aber er weigerte sich über längere Zeit hartnäckig, dies zu tun. Er sagte, wenn er sich nicht doch noch durchgerungen hätte, sein Unrecht einzugestehen, so hätte es ihm die ewige Seligkeit kosten können. Als der Interviewer ihn fragte: „Sind sie ‚drüben‘ denn mit all ihren Sünden konfrontiert worden?“ sagte Atzmüller:„Nein, nur mit denen, die ich nie gebeichtet habe.“ Das Buch und die Sendung tragen den Titel „Erinnerung an meine (Deine) Zukunft“.

Dr. Hansmartin Lochner

Aussagen der Päpste über die Charismatische Erneuerung

Benedikt XVI.

  • „Obwohl das letzte Jahrhundert durch traurige Ereignisse gekennzeichnet war, war es zur selben Zeit erfüllt mit wundervollen Zeugnissen der geistlichen und charismatischen Erneuerung in allen menschlichen Bereichen und Aktivitäten. Es ist meine feste Hoffnung, dass der Heilige Geist mehr und mehr willkommen geheißen wird in den Herzen der Gläubigen, so dass die Kultur von Pfingsten, die so notwendig in unserer Zeit ist, sich ausbreiten kann.“

In seinem Buch „Zur Lage des Glaubens“, äußerte sich Kardinal Ratzinger zur Charismatischen Erneuerung.

  • „Was in der Breite der Gesamtkirche – gerade auch inmitten der Krise der Kirche in der westlichen Welt – hoffnungsvoll stimmt, ist das Aufbrechen neuer Bewegungen, die niemand geplant hat und die niemand gerufen hat, sondern die einfach aus der inneren Vitalität des Glaubens selbst kommen. In ihnen zeichnet sich – sehr leise wohl – doch so etwas wie eine pfingstliche Stunde in der Kirche ab. Ich denke etwa an die Charismatische Bewegung, an Neokatechumenat, Cursillo, Fokolare, Communione e Liberazione usw. […] Ich finde es wunderbar, dass der Geist wieder einmal stärker ist als unsere Planungen und sich ganz anders zur Geltung bringt, als wir es uns vorgestellt hatten. […] Unsere Aufgabe – die Aufgabe der Amtsträger in der Kirche und der Theologen – ist es, ihm die Tür offen zu halten, den Raum vorzubereiten.“ (S. 41–43).
  • „Die Zeit nach dem Konzil schien den Hoffnungen von Johannes XXIII. kaum zu entsprechen, der sich ein ‚neues Pfingsten’ versprach. Jedoch ist sein Gebet nicht unerhört geblieben: Im Herzen einer vom rationalistischen Skeptizismus ausgetrockneten Welt ist eine neue Erfahrung des Hl.Geistes entstanden, die das Ausmaß einer Erneuerungsbewegung auf Weltebene angenommen hat. Was das Neue Testament in Bezug auf die Charismen als die sichtbaren Zeichen für das Kommen des Geistes schreibt, ist nicht mehr nur alte, endgültig vergangene Geschichte: Diese Geschichte wird heute erregende Aktualität.“ (S. 159).

Johannes Paul II

  • „Ich bin davon überzeugt, dass diese Bewegung ein Zeichen für das Wirken des Hl.Geistes ist. Die Welt braucht dringend dieses Wirken des Hl.Geistes und viele Menschen, die sich dem Hl.Geist als Werkzeuge zur Verfügung stellen. […] Gegenwärtig sehe ich diese Bewegung, dieses Wirken überall.“
    Privataudienz von Papst Johannes Paul II. für den Rat von ICCRO am 11.Dezember 1979 in Rom
  • „Heute habe ich die Freude, Eurem Treffen beizuwohnen, bei dem ich junge Leute, Erwachsene, alte Menschen, Männer und Frauen sehe, alle vereint im Bekenntnis des einen Glaubens, getragen durch die Sehnsucht nach Erfüllung derselben Hoffnung, verbunden durch Bande der Liebe, die „ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“ (Röm 5,5) Wir wissen, dass wir dieser Geistausgießung eine immer noch tiefere Erfahrung der Gegenwart Christi verdanken, durch die wir täglich in der liebenden Erkenntnis des Vaters wachsen. Deshalb schenkt Eure Bewegung dem geheimnisvollen, aber realen Wirken der dritten Person der Heiligsten Dreifaltigkeit im Leben der Christen mit Recht besondere Aufmerksamkeit.“
    Erste Audienz von Papst Johannes Paul II. für die italienische Erneuerung am 23.November 1980 in Rom
  • „Euer guter Ruf geht Euch voran, wie den Philippern, die den Hl. Apostel Paulus veranlassten, seinen Brief mit einem Satz zu beginnen, den ich mit Freuden heute wiederhole: „Ich danke meinem Gott jedes Mal, wenn ich an euch denke.“ (Phil 1,3) […] Die Kirche hat die Früchte Eurer Hingabe an das Gebet in Eurem vertieften Streben nach Heiligkeit des Lebens und nach Liebe zum Wort Gottes erkannt.“
    Ansprache von Papst Johannes Paul II. bei der 4. Internationalen Leiterkonferenz am 7.Mai 1981 in Rom
  • „[…] Ich bitte Euch und alle Mitglieder der Charismatischen Erneuerung, nicht aufzuhören, mit mir zusammen der Welt laut zuzurufen: “Öffnet die Türen dem Erlöser!“ Es ist der Auftrag der Kirche, Christus der Welt zu verkünden. Ihr habt insofern wirklich Anteil an dieser Mission, als Eure Gruppen und Gemeinschaften in den lokalen Kirchen, Euren Diözesen und Pfarreien verwurzelt sind.“
    Ansprache von Papst Johannes Paul II. bei der 5. Internationalen Leiterkonferenz am 30. April 1984 in Rom
  • „Die wichtigste Dimension der Erneuerung besteht deshalb in einem Leben in Übereinstimmung mit dem Hl.Geist, in beständigem Wachstum im Geist, Widerstand gegen die Verlockungen des „Fleisches“, Öffnung für die starke und süße Anziehungskraft Gottes. Diese innere Erneuerung, diese Heilung gerade der Prägungen am Beginn des Lebens, diese Heranbildung einer Gesinnung, die von der Führung durch den Hl.Geist geprägt ist, ist Eure Berufung als Christen, als Männer, Frauen, Jugendliche und Erwachsene in unserer Zeit, die Zeugnis geben möchten und wollen, dass dieses Vorbild in die Welt von heute hineinwirkt, dieses Vorbild an geistlichem Leben, aber auch an Liebenswürdigkeit.“
    Ansprache von Papst Johannes Paul II. an die Teilnehmer des der italienischen „Erneuerung im Hl.Geist“ am 15.November 1986 in Rom
  • „[…] Aber es gibt heutzutage noch eine weitere positive Entwicklung: die Gebetsgruppen, die sich sowohl in der katholischen Kirche als auch in anderen kirchlichen Gemeinschaften spontan und unvorhergesehen entwickelt und verbreitet haben, […] eine Gnade, die speziell zur Heiligung der Kirche und zur Erneuerung der Freude am Gebet durch die Wiederentdeckung der Großzügigkeit, des freudigen Lobpreis und des vertrauensvollen Fürbittgebets mit Hilfe des Heiligen Geistes geschenkt wurde; diese Gnade wird zu einer neuen Quelle für die Evangelisation.“
    Audienz von Papst Johannes Paul II. für die nordfranzösischen Bischöfe am 22.Januar 1987 in Rom
  • „In diesem Jahr feiern wir den 20.Geburtstag der Charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche. Die Wirkung und Fruchtbarkeit der Erneuerung bezeugt ganz klar die machtvolle Gegenwart des Heiligen Geistes, der in diesen Jahren nach dem II.Vatikanischen Konzil in der Kirche wirkt. Natürlich hat der Heilige Geist die Kirche zu allen Zeiten geführt und die Gläubigen auf vielfältige Weise beschenkt. Durch ihn behält die Kirche dauerhaft eine jugendliche Lebenskraft und die charismatische Erneuerung ist für die heutige Zeit eine ausdrucksstarke Offenbarung dieser Lebenskraft, ein mutiges Zeugnis dessen, „was der Geist den Gemeinden sagt.“ (Offb 2,7) am Ende des zweiten Jahrtausends.“
    Ansprache von Papst Johannes Paul II. bei der 6. Internationalen Leiterkonferenz am 15. Mai 1987 in Rom
  • „In Gruppen wie der Euren ist der Hl.Geist am Werk, indem er Euch zum Gebet bewegt und Euch mit Freude erfüllt, wenn Ihr den Herrn anbetet und preist. In meiner Enzyklika „Dominum et Vivificantem“ wandte ich mich mit folgenden Worten an die ganze Kirche: „[…] so wächst in diesen Jahren auch die Zahl der Menschen, die in Bewegungen und immer mehr verbreiteten Gruppen dem Gebet die erste Stelle einräumen und darin geistliche Erneuerung suchen.“ Das ist derselbe Geist, der Euch als Zeugen aussendet. Wie könnte jemand, der die Güte Christi erfahren hat, stumm und müßig bleiben? Wie könnte jemand das Gute zurückweisen, das er so reichlich empfangen hat?“
    Ansprache von Papst Johannes Paul II vor der Katholischen Vereinigung der charismatischen Gemeinschaften und Gruppen am 7.Dezember 1991 in Rom
  • „Während Ihr den fünfundzwanzigsten Geburtstag des Beginns der Katholischen Charismatischen Erneuerung feiert, verbinde ich mich gern mit Euch im Lobpreis Gottes für die Früchte, die er im Leben der Kirche hervorgebracht hat. Die Entstehung der Erneuerung in der Folge des II.Vatikanischen Konzils war ein besonderes Geschenk des Hl.Geistes an die Kirche.[…] In diesem Augenblick der Kirchengeschichte kann die Charismatische Erneuerung eine wichtige Rolle spielen bei der Unterstützung der so notwendigen Verteidigung des christlichen Lebens in Gesellschaften, in denen Säkularismus und Materialismus die Fähigkeit vieler Menschen zu einer Antwort auf die Geschenke des Hl.Geistes und zur Wahrnehmung von Gottes liebendem Ruf geschwächt hat.“
    Audienz von Papst Johannes Paul II. für den Rat von ICCRO am 14. März 1992 in Rom
  • „Soeben habt Ihr geistliche Einkehrtage in Assisi, der Stadt des Hl. Franziskus und der Hl.Klara beendet. […] Diese großen Heiligen der Kirche machten sich die Worte des Hl. Paulus zu Eigen: „Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.“ (Gal 2,20) Ist das nicht das Ziel und Ideal, von dem die Charismatische Erneuerung durchdrungen ist? Ist es nicht das Lebensprogramm, das Eure Gebetsgruppen und Gemeinschaften selbst der Führung des Hl.Geistes anvertraut haben? Möge das Beispiel und die Fürsprache dieser großen Heiligen von Assisi Euch in Eurem Entschluss bestärken, beständig in der Liebe gemäß dem Evangelium und in Eurer Dienstbereitschaft zu wachsen. „So sollen wir alle zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, damit wir zum vollkommenen Menschen werden und Christus in seiner vollendeten Gestalt darstellen.“ (Eph 4, 13)“
    Ansprache von Papst Johannes Paul II an die Leiter der Katholischen Charismatischen Erneuerung nach den Exerzitien von ICCRS am 18. September 1993 in Rom
  • „Eure Bemühungen, anderen Menschen Eure Freude am Glauben an Christus mitzuteilen, wird nicht nur ein Beitrag zur Stärkung des Lebens Eurer Ortskirchen sein, zu denen Ihr gehört, sondern auch einen tieferen und reiferen Glauben unter Euren eigenen Mitgliedern entfachen. […] Der Schwerpunkt, den Ihr auf die zentrale Bedeutung der Schrift für das Leben der Christen legt, kann eine sehr große Hilfe sein für die ökumenische Verständigung und Zusammenarbeit, da ja alle Gläubigen sich bemühen, die Stimme des Heiligen Geistes zu hören, die nicht aufhört, zu den Kirchen zu sprechen.“
    Botschaft von Papst Johannes Paul II. an die Teilnehmer der Vollversammlung von CFCCCF am 14.November 1994 in Rom
  • „Wie können wir versäumen, Gott zu loben für die reiche Frucht, die die Erneuerung in den letzten Jahrzehnten im Leben von Einzelpersonen und Gemeinschaften hervorgebracht hat? Zahlreiche Menschen haben die zentrale Bedeutung der Hl. Schrift für das christliche Leben entdeckt. Sie haben ein Gespür für den Wert des Gebetes und eine tiefe Sehnsucht nach Heiligkeit entwickelt. Viele von ihnen haben zu den Sakramenten zurückgefunden und eine große Zahl von Männern und Frauen haben zu einem tieferen Verständnis der Rufes gefunden, der in der Taufe an sie ergangen ist und haben sich selbst für die Mitarbeit an der Mission der Kirche mit bewundernswerter Hingabe zur Verfügung gestellt.“
    Botschaft von Papst Johannes Paul II. beim 7. Internationalen Treffen von CFCCCF am 9.November 1996 in Rom
  • „Die Katholische Charismatische Bewegung ist eine der vielen Früchte des II. Vatikanischen Konzils, die wie ein neues Pfingsten im Leben der Kirche zu einen außergewöhnlichen Aufblühen von Gruppen und Bewegungen geführt hat, die in besonderer Weise offen sind für das Wirken des Hl.Geistes. Wie könnten wir nicht danken für die kostbaren geistlichen Früchte, die die Erneuerung im Leben der Kirche und im Leben so vieler Menschen hervorgebracht hat? Wie viele gläubige Laien – Männer, Frauen, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen – durften in ihrem Leben die unglaubliche Kraft und die Gaben des Geistes erfahren! Wie viele Menschen haben den Glauben, die Freude am Gebet und die Macht und Schönheit des Wortes Gottes wieder entdeckt und sich daraufhin großzügig zur Mitarbeit an der Sendung der Kirche zur Verfügung gestellt! Wie viele Menschen haben ihr Leben grundlegend verändert! Für all das möchte ich heute zusammen mit Euch den Heiligen Geist preisen und ihm danken.“
    Audienz von Papst Johannes Paul II. für den Nationalen Dienstausschuss der Italienischen „Erneuerung im Hl.Geist“ am 4.April 1998 in Rom
  • “Dank dieser machtvollen Erfahrung in der Kirche sind wunderbare christliche Familien entstanden, die für das Leben offen und wirkliche „Hauskirchen“ sind, sowie viele Berufungen zum Priestertum und Ordensleben, aber auch neue Formen des Lebens nach den Evangelischen Räten unter den Laien. In den neuen Bewegungen und Gemeinschaften habt Ihr erfahren, dass Glaube kein abstraktes Gerede ist, kein unbestimmtes religiöses Gefühl, sondern neues Leben in Christus, geschenkt und durchdrungen vom Hl. Geist.“
    Botschaft anlässlich des Treffens zwischen Papst Johannes Paul II. und den neuen kirchlichen Bewegungen und Gemeinschaften am 30. Mai 1998 auf dem Petersplatz in Rom
  • „Sicher bewegt Euch Euer spezifisches Charisma dazu, Euer Leben auf eine besondere Vertrautheit mit dem Hl. Geist auszurichten. Ein Rückblick auf die 30–jährige Geschichte der Katholischen Charismatischen Erneuerung zeigt, dass Ihr vielen Menschen geholfen habt, die Gegenwart und Macht des Hl. Geistes in ihrem Leben, im Leben der Kirche und der Welt wieder zu entdecken. […] Seit den ersten Anfängen meines Dienstes als Nachfolger des Hl. Petrus habe ich die Bewegungen als große geistliche Hilfe für die Kirche und die Menschheit, als Geschenk des Heiligen Geistes für unsere Zeit und als Zeichen der Hoffnung für alle Menschen angesehen.“
    Ansprache von Papst Johannes Paul II an die Teilnehmer des 8.Treffens von CFCCCF am1. Juni 1998 in Rom
  • „Die Katholische Charismatische Erneuerung hat vielen Christen geholfen, die Gegenwart und Macht des Heiligen Geistes in ihrem Leben, im Leben der Kirche und der Welt wieder zu entdecken. Diese Wiederentdeckung hat in ihnen einen Glauben an Christus erweckt, der sie mit Freude erfüllt, ihnen eine große Liebe zur Kirche und großzügige Hingabe an den Dienst der Evangelisation schenkt. In diesem Jahr des Heiligen Geistes bin ich mit Euch vereint im Lob Gottes für die kostbaren Früchte, die er in Euren Gemeinschaften zur Reife bringen wollte und durch diese Gemeinschaften in den einzelnen Kirchen.“
    Audienz von Papst Johannes PaulII. für die Teilnehmer der 9. Leiterkonferenz am 30.Oktober 1998 in Fiuggi
  • „Euer Treffen findet unter der Schirmherrschaft einer Organisation, der ICCRS statt, deren Aufgabe es ist, den Erfahrungs– – und Gedankenaustausch unter den Katholischen Charismatischen Gemeinschaften und Gruppierungen zu koordinieren und zu fördern. Durch diesen Dienst nützt der Reichtum jeder Gemeinschaft jedem Einzelnen und alle diese Gruppierungen verstehen leichter das Band der Gemeinschaft, das sie aneinander und an die ganze Kirche bindet. […] Ich habe entdeckt, dass die Geistlichen Bewegungen nun ganz neu das Stadium der „kirchlichen Reife“ erreicht haben. Auch Charismatische Gemeinschaften sind heute dazu aufgerufen, diesen Schritt zu vollziehen und ich bin sicher, dass ICCRS eine wichtige Rolle spielen kann, wenn es darum geht, dass das Bewusstsein der Kirchenzugehörigkeit der verschiedenen Charismatischen Gemeinschaften und Gruppierungen auf der ganzen Welt reifen soll.“
    Ansprache von Papst Johannes Paul II. an die Teilnehmer des Nationalkongresses der italienischen „Erneuerung im Hl.Geist“ am 24. April 2000 in Rimini
  • „Ohne Gebet gibt es keine Heiligkeit. Wie wir es im Leben der Heiligen sehen, hängt der Wert der Christen von ihrem Gebetsleben ab. […] Deshalb müssen die Gruppen und Gemeinschaften der Erneuerung immer mehr zu Orten der Kontemplation und des Lobpreises werden, an denen das Herz der Menschen mit der Liebe Gottes erfüllt wird und sich für die Nächstenliebe öffnet und der Mensch somit fähig wird, ein Leben nach Gottes Plan zu führen. In der Kirche – dem Ursprung, dem Ziel und der Schule der Gemeinschaft – müssen wir uns dem Geist des Hasses und der Rache widersetzen. Hier können die Gruppen und Gemeinschaften der Erneuerung wichtige Orte und Vorbilder für Brüderlichkeit und Liebe, für Geduld und gegenseitige Wertschätzung werden. Möge die Erfahrung der Vergebung und der Wert jeden geistlichen Geschenks jedem Menschen helfen, eine Gemeinschaft aufzubauen, die vom Geist des auferstandenen Herrn erfüllt ist.“
    Ansprache von Papst Johannes Paul II. an die Teilnehmer des Nationalkongresses der italienischen „Erneuerung im Hl.Geist“ am 28. April 2001 in Rom
  • „Die Kirche und die Welt brauchen Heilige! Alle Getauften sind ausnahmslos dazu berufen, Heilige zu sein! […] Macht deshalb Eure Gemeinschaften immer mehr zu glaubwürdigen Schulen des Gebets, in denen die Begegnung mit Christus nicht nur durch Bitte um Hilfe zum Ausdruck kommt, sondern auch durch Danksagung, Lobpreis, Anbetung, Kontemplation, Hören auf das Wort Gottes und leidenschaftliche Hingabe, bis das Herz sich wirklich verliebt. Deshalb sind die Heiligen Menschen, die in Christus verliebt sind. Und deshalb war die Charismatische Erneuerung ein so großes Geschenk für die Kirche: durch sie haben sehr viele Menschen, Männer und Frauen, Junge und Alte die Erfahrung einer Liebe gemacht, die stärker ist als der Tod.“
    Botschaft von Papst Johannes Paul II für die Teilnehmer des 7 Internationalen Treffens von CFCCCF am 22. Juni 2001 in Rom
  • „Jawohl! Die Erneuerung im Heiligen Geist kann als besonderes Geschenk des Heiligen Geistes für die Kirche in der heutigen Zeit angesehen. Entstanden in der Kirche und für die Kirche ist Eure Bewegung eine Bewegung, in der die Menschen, die dem Licht des Evangeliums folgen, eine lebendige Begegnung mit Jesus, Treue zu Gott im persönlichen und gemeinschaftlichen Gebet, vertrauensvolles Hören auf das Wort Gottes, eine lebendige Wiederentdeckung der Sakramente und nicht zuletzt Tapferkeit in Prüfungen und Hoffnung in Notlagen erfahren. Liebe zur Kirche und Gehorsam gegenüber ihrer Autorität während des Reifeprozesses innerhalb der Kirche, der durch eine ständige solide Ausbildung unterstützt wird, sind glaubwürdige Zeichen für Eure Absicht, das Risiko zu vermeiden, unabsichtlich eine lediglich rein emotionale Erfahrung der Gotteserfahrung vorzuziehen, in übertriebener Weise das Außergewöhnliche zu suchen oder sich auf private Erfahrungen zu beschränken, was Euch von der Lehre des Apostolischen Stuhles entfernen könnte.“
    Ansprache von Papst Johannes Paul II. an die Teilnehmer des Nationalkongresses der italienischen „Erneuerung im Hl.Geist“ am 14. März 2002 in Rimini

Paul VI

  • „Wir freuen uns mit euch, liebe Freunde, über die Erneuerung des geistlichen Lebens, die man in der Kirche von heute in verschiedenen Formen und Bereichen feststellen kann. […] In all diesen Dingen können wir das geheimnisvolle und verborgene Wirken des Hl.Geistes erkennen, der die Seele der Kirche ist.“
    Ansprache von Papst Paul VI. anlässlich der ersten Internationalen Leiterkonferenz in Grottaferrata (Rom) am 10.Oktober 1973
  • „Ist diese ‚Erneuerung im Hl. Geist’ nicht eine Chance für Kirche und Welt? Und wenn dem so ist, müssen wir dann nicht alle sich uns bietenden Möglichkeiten aufgreifen, damit es so bleibt? […] Unsere immer mehr säkularisierte Welt braucht nichts mehr als das Zeugnis dieser ‚Erneuerung im Hl. Geist’, die der Heilige Geist heute in den verschiedensten Gegenden und Bereichen schenkt. Sie drückt sich auf vielfältige Weise aus: durch tiefe Seelenfreundschaft, durch enge Verbindung zu Gott, die sich zeigt in der Treue zu den Verpflichtungen, die man in der Taufe eingegangen ist und im Gebet sowie schließlich durch eine persönliche Glaubensüberzeugung. Das Gebet ist häufig ein gemeinschaftliches Gebet, bei dem sich jeder Einzelne frei ausdrücken kann und das dadurch das Gebet der anderen unterstützt. Die Glaubensüberzeugung hat ihren Ursprung nicht nur in der im Glauben angenommenen Lehre, sondern auch in der gesicherten persönlichen Lebenserfahrung, dass man ohne Gott nichts tun kann, mit ihm jedoch alles möglich wird.“
    Ansprache von Papst Paul VI. für die Katholische Charismatische Erneuerung anlässlich der zweiten Internationalen Leiterkonferenz in Rom am 19.Mai 1975

„Gibt es ein Leben nach der Geburt?“

Es geschah, dass in einem Schoss Zwillingsbrüder empfangen wurden. Die Wochen vergingen, und die Knaben wuchsen heran. In dem Maß, in dem ihr Bewusstsein wuchs, stieg die Freude: „Sag, ist es nicht groß–artig, dass wir empfangen wurden? Ist es nicht wunderbar, dass wir leben?“

Die Zwillinge begannen, ihre Welt zu entdecken. Als sie aber die Schnur fanden, die sie mit ihrer Mutter verband und die ihnen die Nahrung gab, da sangen sie vor Freude: „Wie groß ist die Liebe unserer Mutter, dass sie ihr eigenes Leben mit uns teilt!“

Als die Wochen vergingen und schließlich zu Monaten wurden, merkten sie plötzlich, wie sehr sie sich verändert hatten. „Was soll das heißen?“ fragte der eine. „Das heißt“, antwortete der andere, „dass unser Aufenthalt in dieser Welt bald seinem Ende zugeht“. „Aber ich will gar nicht gehen“, erwiderte der eine, „ich möchte für immer hier bleiben. „Wir haben keine andere Wahl“ entgegnete der andere, „aber vielleicht gibt es ein Leben nach der Geburt“. „Wie könnte dies sein?“ fragte zweifelnd der erste, „wir werden unsere Lebensschnur verlieren und wie sollten wir ohne sie leben können? Und außerdem haben andere vor uns diesen Schoß hier verlassen, und niemand von ihnen ist zurückgekommen und hat uns gesagt, dass es ein Leben nach der Geburt gibt. Nein, die Geburt ist das Ende!“ So fiel der eine von ihnen in tiefen Kummer und sagte: „Wenn die Empfängnis mit der Geburt endet, welchen Sinn hat dann das Leben im Schoß? Es ist sinnlos. Womöglich gibt es gar keine Mutter hinter allem.“ „Aber sie muss doch existieren“, protestierte der andere, „wie sollten wir sonst hierhergekommen sein? Und wie könnten wir am Leben bleiben?“ – „Hast du je unsere Mutter gesehen?“, fragte der eine. „Womöglich lebt sie nur in unserer Vorstellung. Wir haben sie erdacht weil wir dadurch unser Leben besser verstehen können.“

Und so waren die letzten Tage im Schoß der Mutter gefüllt mit vielen Fragen und großer Angst. Schließlich kam der Moment der Geburt. Als die Zwillinge ihre Welt verlassen hatten, öffneten sie ihre Augen. Sie schrieen: Was sie sahen, übertraf ihre kühnsten Träume.
(nach Henri Nouwen, wwwjesus–online.de)

Beruf: Kinderreiche Tagesmutter

„Endlich anerkannt“

Die Paradoxie der gegenwärtigen Familienpolitik bringt ein – nicht nur ironisch zu verstehender – Leserbrief in der FAZ (6.3.07) auf den Punkt:

„Vollzeitmutter zu sein heutzutage, das grenzt an Heldentum bei so viel Gegenwind…. Aber: Wir haben verstanden! Ich bin Vollzeitmutter von sechs Kindern. Drei Häuser weiter wohnt noch eine Vollzeitmutter von sechs Kindern. Sie ist Ärztin, ich bin Volljuristin. Norbert Blüm würde jetzt sagen: welch eine Verschwendung. Dennoch haben wir den Beruf Vollzeitmutter gewählt, weil es ein schöner und anspruchsvoller Beruf ist, und uns unsere Kinder uns die volle Zeit brauchen, unabhängig von ihren Aussenkontakten. Wir haben jetzt das Ei des Kolumbus. Ich zahle meiner Nachbarin monatlich 1500 € und sorge für ihre Kinder. Sie zahlt mir 1500 € und sorgt für meine Kinder. Mit Rente und Versicherung und jeweils als Betreuungskosten steuerlich absetzbar. Dann haben wir endlich auch einen allgemein anerkannten Erwerbsberuf und sind nicht mehr von gestern – oder vorgestern. Aber wann kommt das Jugendamt und kontrolliert, ob wir am Ende listigerweise nicht doch unsere eigenen Kinder großziehen?“

Heilungen

Heilung von Parkinson am 16.05.06 nach Gebet von Alan Ames

Bei mir wurde vor etwa 2 Jahren Parkinson festgestellt und ich hatte schon ziemlich starken Tremor, d.h. Zittern des Kopfes und der Hände. Alan legte mir kurz die Hände auf und betete. Zwei oder drei Tage später merkte ich, daß alle Symptome verschwunden waren. Mein Neurologe war ein wenig skeptisch, als ich ihm das erzählte, aber nachdem die Heilung anhielt, durfte ich nach und nach die Medikamente weglassen. Es geht mir bis heute gut. Gott sei Dank!

Schwester Antoine Pickl, Mutterhaus Vierzehnheiligen 96231 Bad Staffelstein

Mein Knie wurde geheilt. So geschehen am 14. Oktober 2005

Am 14. Oktober 2005 fuhr ich zu einem Charismatischen Seminar nach Eriskirch–Moos am Bodensee. Seit fünf Jahren hatte ich starke Schmerzen im Knie. Bei diesem Seminar hat mich der Leiter zu einem Heilungsgebet eingeladen und – ich konnte es nicht glauben – von da ab ist mein Knie geheilt. Bis jetzt habe ich keinen Schmerz mehr verspürt. – Danke Jesus, du bist mein Heiler, mein Heiland.

Anni Philip, 82041 Oberhaching

Der Heilige Geist

  • steht am Beginn des Lebens Jesu.
  • kommt bei der Taufe im Jordan auf Jesus herab.
  • treibt Jesus an, den Menschen die frohe Botschaft zu bringen.
  • wirkt durch Jesus Zeichen und Wunder.
  • wird an Pfingsten auf die Jünger ausgegossen.
  • gibt den Jüngern die Kraft, den Glauben an Jesus zu verkünden.
  • bestätigt ihre Predigt durch Zeichen und Wunder.
  • erinnert die Evangelisten an alles, was Jesus sagte und tat.
  • baut die Kirche auf und hilft ihr bei allen Entscheidungen.
  • hilft der Kirche, alle Glaubenswahrheiten zu erkennen und auszusprechen.
  • schenkt der Kirche die Liturgie, die Sakramente und die Ämter.
  • erhält, lenkt und leitet die Kirche bis auf den heutigen Tag.
  • Wir alle brauchen den Heiligen Geist
  • weil wir ohne ihn nicht zum Glauben kommen.
  • weil wir sonst das Wort Gottes nicht verstehen können.
  • weil wir so ganz persönlich erfahren, dass Gott uns liebt.
  • weil Gott durch ihn zu uns spricht und uns die Wege weist.
  • weil jeder von uns ein Tempel des Heiligen Geistes sein soll.
  • weil er uns hilft, den Glauben zu bezeugen und weiterzugeben.
  • weil es ohne die Geistesgaben keine Neuevangelisierung gibt.
  • weil er in uns die Früchte des Geistes heranreifen lässt.
  • weil der Heilige Geist uns heiligt.

Jesus kam, um uns im Heiligen Geist zu taufen.

Viele Getaufte haben die ihnen angebotenen Gnadengaben noch nie persönlich angenommen. Deswegen will die Charismatische Erneuerung die Menschen dahin führen, dass sie ihr Leben dem Herrn übergeben, dass sie von neuem mit dem Heiligen Geist erfüllt werden und so ihre Taufe und ihre Firmung erneuern.Sie werden dann erleben, dass ihr religiöses Leben eine ganz neue Kraft und Dimension erfährt, dass Friede und Freude ihr Herz erfüllt und sie liebevoll und gütig zu ihren Mitmenschen sein können.

Bibelstellen zur Charismatischen Erneuerung

Verheißung der Geisttaufe

Beim gemeinsamen Mahl gebot er ihnen: Geht nicht weg von Jerusalem, sondern wartet auf die Verheißung des Vaters, die ihr von mir vernommen habt. Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet schon in wenigen Tagen mit dem Heiligen Geist getauft. Als sie nun beisammen waren, fragten sie ihn: Herr, stellst du in dieser Zeit das Reich für Israel wieder her? Er sagte zu ihnen: Euch steht es nicht zu, Zeiten und Fristen zu erfahren, die der Vater in seiner Macht festgesetzt hat. Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde. (Apg. 1, 4–8)

Die Geisttaufe der ersten Heiden

Noch während Petrus dies sagte, kam der Heilige Geist auf alle herab, die das Wort hörten. Die gläubig gewordenen Juden, die mit Petrus gekommen waren, konnten es nicht fassen, daß auch auf die Heiden die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen wurde. Denn sie hörten sie in Zungen reden und Gott preisen. Petrus aber sagte: Kann jemand denen das Wasser zur Taufe verweigern, die ebenso wie wir den Heiligen Geist empfangen haben? Und er ordnete an, sie im Namen Jesu Christi zu taufen. Danach baten sie ihn, einige Tage zu bleiben. (Apg 10,44–48)

Geisttaufe in Ephesus

Er traf einige Jünger und fragte sie: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet? Sie antworteten ihm: Wir haben noch nicht einmal gehört, daß es einen Heiligen Geist gibt. Da fragte er: Mit welcher Taufe seid ihr denn getauft worden? Sie antworteten: Mit der Taufe des Johannes. Paulus sagte: Johannes hat mit der Taufe der Umkehr getauft und das Volk gelehrt, sie sollten an den glauben, der nach ihm komme: an Jesus. Als sie das hörten, ließen sie sich auf den Namen Jesu, des Herrn, taufen. Paulus legte ihnen die Hände auf, und der Heilige Geist kam auf sie herab; sie redeten in Zungen und weissagten. Es waren im ganzen ungefähr zwölf Männer. ( Apg. 19, 2–7)

Der Geist der Wahrheit bleibt in uns

Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll. Es ist der Geist der Wahr–heit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird. (Jo 14, 15–17)

Der Geist lehrt uns

Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.( Jo 14, 25 f)

Der Geist verherrlicht Jesus

Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird sagen, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird. Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden. Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden. (Jo 16, 13–15)

Die Geistesgaben

Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste. aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. Dem einen wird vom Geist die Gabe geschenkt, Weisheit mitzuteilen, dem andern durch den gleichen Geist die Gabe, Erkenntnis zu vermitteln, dem dritten im gleichen Geist Glaubenskraft, einem andern – immer in dem einen Geist – die Gabe, Krankheiten zu heilen, einem andern Wunderkräfte, einem andern prophetisches Reden, einem andern die Fähigkeit, die Geister zu unterscheiden, wieder einem andern verschiedene Arten von Zungenrede, einem andern schließlich die Gabe, sie zu deuten. Das alles bewirkt ein und derselbe Geist: einem jeden teilt er seine besondere Gabe zu, wie er will.(1. Ko 12, 4 – 11)

Die Früchte des Geistes

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung….. Wenn wir nun durch den Geist das Leben haben, so wollen wir auch im Geist wandeln. ( Gal. 5, 22 ff)

Der Umgang mit den Geistesgaben

Was soll also geschehen, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, trägt jeder etwas bei: einer einen Psalm, ein anderer eine Lehre, der dritte eine Offenbarung; einer redet in Zungen, und ein anderer deutet es. Alles geschehe so, daß es aufbaut. Wenn man in Zungen reden will, so sollen es nur zwei tun, höchstens drei, und zwar einer nach dem andern; dann soll einer es auslegen. Wenn aber niemand es auslegen kann, soll auch keiner vor der Gemeinde so reden. ( 1. Ko 14, 26 ff)

Geisterfüllter Gottesdienst

Berauscht euch nicht mit Wein – das macht zügellos – , sondern laßt euch vom Geist erfüllen! Laßt in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und Lieder erklingen, wie der Geist sie eingibt. Singt und jubelt aus vollem Herzen zum Lob des Herrn! Sagt Gott, dem Vater, jederzeit Dank für alles im Namen Jesu Christi, unseres Herrn! (Eph 5, 18 ff)

Seid dankbar! Das Wort Christi wohne mit seinem ganzen Reichtum bei euch. Belehrt und ermahnt einander in aller Weisheit! Singt Gott in eurem Herzen Psalmen, Hymnen und Lieder, wie sie der Geist eingibt, denn ihr seid in Gottes Gnade. Alles, was ihr in Worten und Werken tut, geschehe im Namen Jesu, des Herrn. Durch ihn dankt Gott, dem Vater! (Kol 3, 16 f)