Gottesdienste

Herzliche Einladung zu unseren eucharistischen Lobpreisgottesdiensten

  • Gottesdienste in München:
    Jeweils am 1. Samstag im Monat Heilig–Geist–Kirche Viktualienmarkt 1 um 18.00 Uhr Lobpreis,
    um 19.00 Hl. Messe. Termine So 2016: 07.05. 04.06. 02.07.
  • Gottesdienste in Benediktbeuern
    In der Marienkirche in Benediktbeuern, Dorfplatz 4 um 18.00 Uhr.
    Termine So 2016: 28.05., 25.06., 23.07.
  • Unser Gebetskreis in Königsdorf trifft sich jeweils 14–tägig an Donnerstagen (Tel. 08179/9987444 oder 08179/795)

Weitere Gottesdienste und Veranstaltungen der Charismatischen Erneuerung im Großraum München

Krypta St. Bonifaz,
München, Karlstrasse 34 (Nähe Stachus)
Jeden letzten Freitag im Monat um 18.45 charismatische Eucharistiefeier

Feuer für München
Lobpreis–Gottesdienst mit Eucharistiefeier
Bürgersaalkirche, Neuhauser Str. 14, Nähe Karlstor, S–Bahn Station Karlsplatz (Stachus)
Jeden 3. Samstag im Monat außer August
17 Uhr Anbetung in der Unterkirche, Beichtgelegenheit in der Bürgersaalkirche
18 Uhr Hl. Messe, anschließend gestaltete Anbetung
20 Uhr Ende
www.feuer–fuer–muenchen.de


Veranstaltungen der Initiative Neuevangelisation

Brennender–Dornbusch–Gebetsabend – Lobpreis, eucharistische Anbetung, intensive Fürbitte in
den Anliegen: Erneuerung unserer Kirche, Erneuerung unserer Gesellschaft und Einheit aller Christen,
am ersten Mittwoch des Monats jeweils 19:00 – 21:00 Uhr. Pfarrkirche St.Heinrich, Scharnitzstr.
2, München (U 6 Westpark > Treffauerstr.). (Info: Marietta 089/ 37962391)
Termine 2. Dezember, Termin

Weitere Termine werden noch bekanntgegeben.


NEU! Teeniewochenenden

Sie finden alle acht Wochen in Wessobrunn (zwischen Weilheim und Landsberg) statt.
Anmeldungen bitte bei Stefan Söll, Tel. 017643315353 (Siehe auch http://www.jce.info)


Sendungen im Radio Horeb:

Jeden Sonntag 13. 00 „Singet dem Herrn“ – geistliche Musik.
Jeden Samstag 13. 00 „Musik großer Meister“


Sendungen im katholischen Fernsehen K.TV.

Zur Zeit keine


Veranstaltungen

Veranstaltungen und Seminare der Initiative Neuevangelisation in der
katholisch–charismatischen Erneuerung

  • „Brennender–Dornbusch–Gebetsabend“ – Lobpreis, eucharistische Anbetung, intensive Fürbitte
    in den Anliegen: Erneuerung unserer Kirche, Erneuerung unserer Gesellschaft und Einheit aller
    Christen. Am ersten Mittwoch des Monats jeweils 19:00 – 21:00 Uhr. Pfarrkirche St.Heinrich,
    Scharnitzstr. 2, München. U 6 Westpark > Treffauerstr.)
    Termine: .
    Weitere Termine werden noch bekanntgegeben.

Benediktbeuern:

  • Eucharistischer Lobpreisgottesdienst
    an jedem 4. Samstag im Monat um 18.00 in der Marienkirche in Benediktbeuern, Dorfpl. 4

Weitere Veranstaltungen mit Dr. Lochner:

Sendungen mit Dr. Lochner bei Radio Horeb:
Jeden Sonntag 13. 00 „Singet dem Herrn“ – geistliche Musik.
Jeden Samstag 13.00 „Musik großer Meister“

Sendungen im katholischen Fernsehen K.TV.
Zur Zeit keine. – Vorträge von mir können Sie aber ansehen unter http://de.gloria.tv oder auf dieser
Webseite unter „Vorträge und Videos“. Hier sind auch 20 Vorträge zu hören, die ich bei Radio Horeb
gehalten habe.

Eben neu erschienen: „Die Charismatische Erneuerung – ein Weg zur Neuevangelisation“, 96
Seiten, € 6.90. Zu beziehen über den Verlag „Kirche heute“ Postf.1406 – 84498 Altötting – Tel.
08671–880431 – eMail: buero@kirche–heute.de. (Ab 10 Stück verbilligt auch über mich beziehbar).

Komm Heiliger Geist

„Komm Heiliger Geist!“

Deutschlandtreffen der „Charismatischen Erneuerung“ 2013 – Gebet um ein neues Pfingsten

„Mittendrin“ – unter diesem Motto fand in Fulda–Künzell zum 7. Mal das Deutschlandtreffen des „Charismatischen Erneuerung“ (CE) statt. Vom 9. Mai, dem Tag Christi Himmelfahrt bis zum darauf folgenden Sonntag trafen sich an die 1500 Gläubige aus allen Diözesen Deutschlands um sich aufzumachen nach dem „Verheißenen Land“ in dem Gott mitten unter den Menschen wohnt. Auf die Teilnehmer, unter ihnen auffallend viele junge Familien und Kinder, wartete ein vielseitiges Programm. Für letztere waren – jeweils für die verschiedenen Altersgruppen – auch eigene Veranstaltungen vorbereitet. So konnten die Kinder u.a. mithelfen, dass mit selbst gebastelten Knetfiguren und mittels einer Digitalkamera ein Kurzfilm über den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten entstand. Bild für Bild konnte man sehen, wie Moses das Volk durch das rote Meer führt bis hinein in das gelobte Land. Und die Kinder wussten auch genau, wo das ist, nämlich da, „wo Gott ist, persönlich, und wo alle hinkönnen, die an ihn glauben“.

Am Himmelfahrtstag feierte zunächst Pfarrer Josef Fleddermann (Bremen), der stellvertretende Vorsitzende der CE Deutschlands, die Eröffnungsmesse. Dabei zeigte er, dass das Leitwort „Mittendrin“ auch eine wichtige Botschaft enthält, zumal das „verheißene Land“ ja mitten in unserem Leben, mitten in unserem Alltag zu finden ist.

In den Abendstunden kam dann ein Gast aus Südamerika zu Wort: Beatrice Spiers, die Generalsekretärin der CE in Brasilien: Sie konnte von einem gewaltigen Aufbruch in ihrem Land berichten. Nicht weniger als eine Million Menschen treffen sich da wöchentlich in 22000 Gebetsgruppen, um miteinander zu beten, sich für das Wort Gottes zu öffnen und einander im Glauben zu bestärken. Beeindruckend war, was sie über besondere Initiativen berichtete, mit denen dort versucht wird, auch die Fernstehenden mit der Botschaft Christi zu erreichen. So starteten junge Menschen die Aktion „Jesus an der Küste“, wobei sie zu den Badenden am Strand gehen, um Zeugnis von ihrem Glauben zu geben.

Sie konnte auch von einer weiteren Beobachtung berichten: Da wo in problematischen Stadtvierteln Gebetsgruppen entstehen, etwa in Gebieten mit erhöhter Kriminalität oder mit Rauschgift– und Drogenhandel, da ändert sich mit der Zeit das gesellschaftliche Klima, was auch von den dortigen Behörden dankbar vermerkt werde. Deshalb seien auch in Slums und in Gefängnissen viele Gebetsgruppen entstanden, wobei Gebet und Glaubensverkündigung mit tätiger Hilfe häufig Hand in Hand gingen.

Der Freitagmorgen brachte dann einen weiteren Höhepunkt: Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez (Fulda) sprach in der Eucharistiefeier über das „verheißene Land“ als dem großen Ziel, auf das wir alle zugehen, eine Realität, „die wir uns nicht wirklich vorstellen, sondern nur erahnen können.“ Als Christen würden wir in einer Umbruchsituation leben. Wir seien zwar „schon in die Gemeinschaft mit Gott aufgenommen, aber noch nicht im Himmel“. Aber wir sehnten uns nach dieser Erfüllung, die uns allen verheißen sei.

Das Programm der folgenden Tage bot viele Facetten. So war für die, die zum ersten Mal mit der „Charismatischen Erneuerung“ in Berührung kamen, ein eigenes Seminar „Leben aus der Kraft des Heiligen Geistes“ angeboten. Zwei Workshops beschäftigten sich eingehend mit den Fragen der Neuevangelisierung. Dabei ging es praxisnah um Kreativität, Motivation und innere Haltung bei der Glaubensweitergabe in Familie, Freundeskreis und Wohnbereich. Ein Workshop beließ es nicht bei der Erörterung dieser Fragen, sondern ging anschließend selbst in die Innenstadt von Fulda, um mit Passanten evangelistische Gespräche zu führen. Dabei konnten sie auch mit Jugendlichen beten und ihnen die Hände auflegen.

Unter der Fragestellung „Katholische Kirche – wohin“ erörterten schließlich profilierte Vertreter und Seelsorger der CE, wie der Heilige Geist der Kirche helfen kann, die heutige Krise zu überwinden. Dabei wurde deutlich, dass die heute so dringende Neuevangelisation nur in der Kraft des Heiligen Geistes erfolgen kann. Deshalb wurde im Rahmen dieses Treffens folgendes Wort an die Kirche gerichtet, das dann auch vom Plenum verabschiedet wurde:

„Wir rufen unsere Kirche auf, sich nach dem Wirken des Heiligen Geistes
auszustrecken, weil er denen nahe ist, die ihn erwarten. Es ist die Bestimmung der
Kirche, hinzuhören auf das, was der Geist ihr sagen will. Wir nehmen in den Nöten
unserer Kirche und Gesellschaft wahr, dass der Geist Gottes zu einer
Neuevangelisierung drängt. Er lädt dazu ein, seine Charismen im ganzen Volk
Gottes zu entdecken und zu leben. Wir sehen das Wirken des Geistes in
Glaubenskursen, die Erfahrungsräume des Glaubens öffnen. Wir setzen uns ein für
neue musikalische Gebets– und Anbetungsformen (Lobpreis), Gebetskreise und
–orte, für neue Gottesdienstformen wie z.B. Segnungsgottesdienste. Wir rufen das
Volk Gottes, Laien, Priester, Bischöfe auf zum Gebet der Pfingstsequenz für ein
neues Pfingsten in unserer Kirche.“

Dr. Hansmartin Lochner

Muslime

Wird Europa islamisch?

Schon 2025 wird mehr als die Hälfte der holländischen Bevölkerung dem Koran anhängen. Nach
demografischen Berechnungen dürfte Frankreich im Jahr 2050 eine islamische Republik sein, 2040
könnte ein Muslim Bundeskanzler und zehn Jahre später die Verfassung aufgrund von Stimmenmehrheiten
ganz legal geändert werden. In der kleinen Schweiz hat sich die Zahl der Muslime von 1980 bis 2000
mehr als verfünffacht.

Was Deutschland betrifft, so zweifeln viele an der offiziell genannten Zahl von vier Millionen
Muslimen und vermuten eher acht bis zwölf Millionen. Nach Erhebungen des Islam–Instituts Soest
werden es 2045 fast 52 Millionen sein. Quelle: „Preußische Allgemeine Zeitung“ vom 14.08.11

Wie es einmal der christlichen Minderheit in einem überwiegend moslemisch gewordenen Deutschland
ergehen wird, das kann man an dem Geschehen in Ägypten,Irak, Iran, Afghanistan, Pakistan und Saudi–
Arabien heute schon ablesen.

Zehn Anweisungen für die Evangelisation unter Muslimen

Muslime hungern nach Wahrheit, weil sie von dem Geist des Betrugs im Islam enttäuscht sind. Muslime
dürsten nach Liebe, Vergebung und Barmherzigkeit. Muslime sind auf der Suche nach Frieden in dieser
Welt, weil sie desillusioniert sind über den religiösen Dschihad, der zu Blutvergießen und Haß
führt. Frauen sind frustriert über die Verfolgung und die Verweigerung ihrer Rechte. Muslime sehnen
sich nach einer persönlichen Beziehung zu Gott als ihrem Erlöser. Wenn Sie versuchen, ihnen das
Evangelium nahezubringen, so gibt es einige Dinge, die Sie beachzten sollten:

1. Benutzen Sie das Wort Gottes

Muslime respektieren die heiligen Bücher: das Gesetz des Mose, die Psalmen, die Evangelien und den
Koran. Lassen Sie das Wort Gottes für sich selbst sprechen. Die Evangelien sind die besten
Ausgangspunkte, besonders Matthäus und Lukas.

2. Beten sie beständig

Es ist der Heilige Geist, der Menschen für Christus gewinnt. Suchen Sie seine Weisung und Kraft,
wenn Sie das Wort weitergeben.

3. Seien Sie ihnen ein echter Freund

„Hallo, wie geht es dir?“ zu sagen ist nicht genug. Wenn ihre muslemischen Gegenüber Ihnen wirklich
wichtig sind, zeigen Sie es, indem Sie sie nach Hause einladen, mit ihnen Zeit verbringen und ihnen
bei ihren Problemen helfen.

4. Stellen Sie Fragen, die zum Nachdenken anregen

Helfen Sie Muslimen, in Bezug auf das Evangelium ihre eigenen Schlüsse zu ziehen. Hier sind einige
gute Fragen, die Sie stellen können:

Hast du die Gewissheit, dass Gott dich annehmen wird?

Was lehrt der Koran über Vergebung?

Darf ich dir zeigen, was die Bibel dazu lehrt?

Solche Fragen zeigen, daß Sie ein Interesse an den wichtigen Dingen des Lebens haben.

5. Hören Sie aufmerksam zu

Wenn Sie eine Frage stellen. erfordert es die Höflichkeit. daß Sie der Antwort zuhören, egal, wie
1ange sie dauert. Sie werden überrascht sein, wie viel Sie dabei lernen.

6. Reden Sie offen über ihren Glauben

Sagen Sie, was sie glauben, klar und ohne sich dafür zu entschuldigen, und weisen Sie auf
Bibelabschnitte hin, die diese Lehren untermauern. Auf diese Weise legen Sie die Verantwortung für
die Lehre dorthin, wohin sie gehört – ins Wort Gottes.

Sprechen Sie über die Sünde und ihre Auswirkungen in unserem Leben. Sagen Sie: „Sünde ist das größte
Problem in unserer heutigen Welt.Wie sollen wir mit der Sünde fertig werden?“

Ein Mensch, der in Sünde lebt, haßt sich selbst. Er ist sich selbst ein Feind. Die meisten Muslime
erkennen, daß sie in Sünde leben, aber sie wissen nicht, wie sie Vergebung finden können. Sagen Sie
ihnen, daß Jesus Sünden vergibt.

7. Argumentieren Sie, ohne zu streiten

Durch streitbare Debatten können Sie vielleicht Punkte gewinnen, aber Sie werden ihre Hörer
verlieren. Es gibt Dinge, über die man endlos debattieren kann, ohne irgend etwas zu erreichen –
außer, daß Ihr Gegenüber sich vor Ihnen verschließt.

8. Äußern Sie slch niemals abfällig über Mohammed oder den Koran

Das ist für MusIime ebenso anstößig, wie es für uns ist, wenn jemand respektlos über Christus oder
die Bibel spricht.

9. Respektieren Sie die Sitten und Empfindlichkeiten der Muslime.

Erregen Sie keinen Anstoß, indem Sie:

  • Ihre Bibel (ein heiliges Buch) auf den Fußboden legen;
  • zu offen über Sex reden (Muslime reden nicht über Sex; das gilt als schmutzig);
  • den Anschein zu großer Vertraulichkeit in lockeren Beziehungen zum anderen Geschlecht erwecken;
  • Gastfreundschaft verweigern;
  • Witze über religiöse Themen wie Fasten, Gebet oder Gott machen;
  • Schweinefleisch oder Alkohol anbieten;
  • Frauen sind für praktizierende Muslime eher zu akzeptieren, wenn sie statt langen oder kurzen
    Hosen ein langes Kleid tragen

10. Bleiben sie beharrlich

Muslime müssen eine Menge Dinge neu durchdenken, wenn sie mit dem Evangelium konfrontiert werden,
aber Sie können sich darauf verlassen, daß das Wort Gottes mit der Zeit seine Wirkung zeigen wird.

Vor allem, seien sie demütig. Reden sie liebevoll. Das wird Ihnen die Tür öffnen. Mein Ruf und mein
Gebet zum Herrn Jesus Christus ist es, dass er Millionen Muslime in sein ewiges Reich ziehen möge.
Wenn ein Moslem Interesse äußert, Jesus im Gebet als Herrn und Erlöser anzunehmen vergewissere ich
mich stets, daß er den Schritt versteht, den er zu gehen im Begriff ist. Ich frage: „Glaubst du an
Jesus Christus und die Bibel und daran, daß Jesus am Kreuz für die Vergebung deiner Sünden gestorben
ist?“ Dann hake ich nach: „Was ist mit Mohammed als Prophet des Islam? Wie stehst du zu deinem
islamischen Glauben?“

Oftmals wird der Betreffende antworten: „In der Vergangenheit kannte ich Jesus als einen der
Propheten Gottes, der das Christentum in die Welt brachte. Jetzt verstehe ich, daß er wirklich der
Sohn Gottes ist, daß er am Kreuz gestorben ist und daß meine Sünden durch sein Blut vergeben werden.
Aber ich glaube auch, daß Mohammed ein Prophet Gottes ist und daß der Koran von Gott kommt“.

Dazu muß ich sagen: „Nein, mein Freund, zwischen Mohammed und Jesus Christus gibt es keine
Gemeinsamkeit. Der Koran und die Bibel sind nicht miteinander zu vereinbaren.“

Dann erkläre ich, was Mohammed nicht für den Muslim getan hat und was Jesus Christus für ihn tun
kann. Ich stelle mit ihm einen kurzen Vergleich an, wie sein Leben mit Mohamed ist und wie es mit
Jesus sein würde.

Ständiges Bemühen Ist notwendig

An dieser Stelle überprüfe ich, wo dieser Muslim steht. Ich vergewissere mich, dass er Mohammed als
Propheten Gottes und den Koran als Wort Gottes verneint. Der betreffende muß auch versprechen, jede
Beziehung zum islamischen Glauben abzubrechen.

Danach leite ich ihn im Gebet an, damit er Jesus als seinen Herrn und Erlöser annehmen kann. Nach
einem solchen Gebet dürfen Sie ihre Beziehung zu der betreffenden Person nicht beenden. Jetzt
beginnt die äußerst wichtige Zeit der Jüngerschaft. Ohne besondere Aufmerksamkeit wird der neu
bekehrte Muslim sehr wahrscheinlich zurück zum Islam gezogen werden.

Entnommen dem empfehlenswerten und lesenswerten Buch „Islam und Terrorismus“ von Mark A. Gabriel,
Resch–Verlag.
Hier kann man sich gründlich über die Gefahr informieren, die uns in Europa von
einem radikalen Islamismus droht. Seine Absicht ist die Machtergreifung in allen Ländern der Erde
und die Aufrichtung isalmischer Staaten, wie dies bereits im Iran geschehen und in Afghanistan
versucht worden ist.

Politisches

Ein Volk ohne Gott geht zugrunde

Vielleicht denkt heute mancher: Wenn der christliche Glaube zurückgeht, dann ist das zwar bedauerlich, aber nicht wirklich tragisch. Wer so denkt,der übersieht: Letztlich hängt das Wohl und Wehe eines Volkes davon ab, ob es mit Gott in einer lebendigen Verbindung steht und ob es von ihm geleitet wird.

Andernfalls tritt das ein, daß ein Volk gewissermassen „von allen guten Geistern verlassen“ ist. Die Regierenden treffen dann laufend falsche Entscheidung, die dem Volk mehr schaden als nützen. Aber auch andere Dinge laufen schief: Die Ehen und Familien gehen kaputt, die Kinder werden verstört und verdorben. Ihre Intelligenz entwickelt sich ungenügend. Sie sind nicht mehr leistungsbereit und leistungsfähig. Falsche Ideen und Ideologien kommen in Umlauf und finden Anhänger. Es kommt schließlich dazu, daß alles Gute und Schöne heruntergemacht und in den Schmutz gezogen wird, alles Krankhafte und Perverse aber verherrlicht und angebetet wird. Dass hinter all dem letztlich der „Diabolos“, der Durcheinanderwerfer, steht wird nicht mehr wahrgenommen, denn dazu bräuchte es die „Unterscheidung der Geister“, aber die ist nicht mehr vorhanden. So taumelt unser Volk heute in den Untergang, genau so wie unser Volk vor 75 Jahren blindlings in die Katastrophe hineinlief.

Im Alten Testament heißt es:

Hiermit lege ich dir heute das Leben und das Glück, den Tod und das Unglück vor.
Wenn du auf die Gebote des Herrn, deines Gottes hörst, indem du den Herrn, deinen Gott, liebst, auf seinen Wegen gehst und auf seine Gebote achtest, dann wirst du leben und zahlreich werden, und der Herr, dein Gott, wird dich segnen.
Wenn du aber dein Herz abwendest und nicht hörst, dann werdet ihr ausgetilgt werden. Den Himmel und die Erde rufe ich heute als Zeugen gegen euch an. Leben und Tod lege ich dir vor, Segen und Fluch. Wähle also das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen. (Auszug aus Deuteronomium Kap. 30 ab Vers 15)

Wenn es heute wirklich ein großes politisches Problem gibt, dann dies:

1. Unser Volk stirbt in absehbarer Zeit aus und
2. Deutschland ist in Gefahr, moslemisch zu werden.

Ich frage: Welche Partei wagt es, dieses Problem anzusprechen? Welche Partei entwickelt Konzepte, um dies nach Möglichkeit zu verhindern? Weit und breit ist nichts davon zu sehen, obwohl das das zweifellos wichtigste Problem der Zukunft ist. Denn das Aussterben unseres Volkes und die damit verbundene Überfremdung wird für die kommenden Generationen eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes mit sich bringen. Und sie werden sich dann fragen: Waren denn unsere Väter und Großväter blind? Warum haben sie nicht rechtzweitig etwas dagegen getan?

Jedes Regierungsmitglied schwört bei seiner Ernennung feierlich, daß es alles tun wird, um Schaden vom deutschen Volk abzuhalten. Aber den denkbar größten Schaden nimmt man in Kauf und tut nichts dagegen.

 

Warum gibt es bei uns diese hohe Arbeitslosigkeit?

Zwei Gründe sind daran ganz maßgeblich beteiligt, aber seltsamerweise werden sie in den Medien so gut wie nicht erwähnt:

1. Unsere Löhne und Gehälter sind – im Vergleich zu vielen anderen Ländern – über lange Zeit zu hoch gewesen – nicht nur die Nebenkosten, sondern auch die Brutto–Bezüge selbst. Wir haben dies den Gewerkschaften zu verdanken, die durch immer neue Forderungen und Streikdrohungen den Arbeitgebern weitere Erhöhungen abgetrotzt haben. Schon im ersten Semester eines Volkswirtschaftsstudiums lernt man, daß Angebot und Nachfrage über den Preis zum Ausgleich kommen müssen. Wenn der Preis für die Arbeit, nämlich Löhne und Gehälter, zu hoch wird, dann sinkt die Nachfrage nach Arbeit und die Arbeitslosigkeit nimmt zu. Heute kann man fast jeden Tag lesen, daß die Bundesbahn, die Post oder Großbetriebe ihren Personalstand verkleinern. Die Banken z.B.wollen über On–line–Banking und „unbesetzte“ (automatisierte) Kundenschalter Personal einsparen. Warum? Weil Automatisierung billiger kommt als die immer weiter steigenden Löhne und Gehälter.

2. Die Binnenkonjunktur kommt auch deshalb nicht in Gang, weil wir ein sterbendes Volk sind. Völker mit hohen Geburtsraten –z.B. heute in Asien – haben hohe Wachstumsraten. Ebenso spricht man noch heute vom Baby–Boom in USA (in den 60er Jahren), als durch Zunahme der Geburtenrate die Wirtschaft damals „boomte“, also eine deutliche Belebung erfuhr. Ein Volk wie das unsere, das laufend einen Sterbeüberschuß hat, verbraucht weniger, weil ältere Menschen weniger verbrauchen und lieber sparen.

Ein sterbendes Volk aber sind wir, weil wir künstlich Geburten verhüten und jährlich etwa 300 000 Babies im Mutterleib töten. Unsere heutigen politischen Probleme – das Zusammenbrechen der Sozialsysteme, also der Alterssicherung und der Krankenkassen, sowie der schleppenden Konjunkturverlauf ist eine direkte Folge des Pillenknicks. Wir meinten, daß wir uns über Gottes Gebote hinwegsetzen könnten und werden dafür jetzt und erst recht in Zukunft einen teuren Preis dafür zahlen müssen. Es ist bezeichnend für unsere so „aufgeklärte“ und „zum kritischen Denken erzogene Generation“, daß von diesen Zusammenhängen so gut wie niemand spricht – keine Zeitung, keine Illustrierte, kein Fernseh–, oder Radiosender. Man will die Wahrheit nicht sehen und nicht hören: Daran krankt heute unser deutsches Volk.

  • Ich frage mich, ob nicht alle Bundeskanzler und Bundesminister der letzten 30 Jahre eidbrüchig geworden sind. Denn sie haben geschworen, allen Schaden von unserem Volk fernzuhalten, haben aber den größten denkbaren Schaden sehenden Auges in Kauf genommen, nämlich den, daß unser Volk im Laufe dieses Jahrhunderts zur Minderheit im eigenen Land wird und anschließend ausstirbt. Die Probleme dieser Entwicklung im Bereich der Altersversorgung, der Krankenkassen und des Arbeitsmarktes sind schon jetzt unübersehbar.
  • In unserer Verfassung heißt es: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Seit die Tötung des ungeborenen Kindes im Mutterleib erlaubt ist – und erst recht, wenn demnächst Experimente an Embryonen zugelassen werden – muß dieser Paragraph umgeschrieben werden in: „Die Würde des Menschen ist durchaus antastbar.“ Großartig, wie wir es fertigbringen, die wichtigste Bestimmung unserer Verfassung außer Kraft zu setzen! Und dabei heißt es ausdrücklich, daß diese Bestimmung niemals geändert werden darf!
  • Ein Politiker, der diesen Namen verdient, sollte sich eigentlich ein Urteil darüber bilden, was für unser Volk gut ist und was ihm schadet. Und dann sollte er dafür kämpfen, daß er für das als richtig Erkannte eine Mehrheit gewinnt. So haben es wenigstens die Poltiker der unmittelbaren Nachkriegszeit gemacht. Heute aber richten sich unsere Politiker nach den Umfrageergebnissen: Wo tendiert die Mehrheit hin – und danach richten sie dann ihre Politik aus. Kein Wunder, daß die Programme einander immer ähnlicher werden, daß Richtiges unterbleibt und Schädliches realisiert wird. Ein Politiker sollte weiter sehen als die Masse, die oft nur ihren momentanen Vorteil sieht und Gefahr läuft, dadurch großes Unheil heraufzubeschwören.
  • Letztlich weiß Gott allein, was für ein Volk gut ist und was ihm schadet. Ein Politiker täte also gut daran, mit Gott zu reden und sich von ihm die richtigen Wege zeigen zu lassen. Aber wo sind die Politiker, die das noch wissen und danach handeln?
  • Ein gutes Beispiel, wie ein Volk sich selbst schadet, ist unsere Regelung der Abtreibungsfrage: Durch die erlaubte Tötung im Mutterleib verliert unser Volk alle 4 – 6 Jahre eine Million junger Menschen. Wie dringend bräuchten wir diese Kinder und Jugendlichen – aber die Mehrheit samt den verantwortlichen Politikern hat beschlossen, sie umzubringen. Auf die Dauer übertrifft die Zahl der so Getöteten sogar die erschreckenden Zahlen des Holocausts. Aber (fast) niemand protestiert dagegen! Für alles Mögliche gehen unsere Zeitgenossen heute auf die Strasse – aber in diesem Punkt sind viele offensichtlich mit Blindheit geschlagen.
  • Viele möchten heute den Tierschutz in der Verfassung verankern. Ich meine, wir sollten zuerst einmal den „Menschenschutz“ verfassungsmäßig sichern. So lange Menschen im Mutterleib getötet werden dürfen, ist der Eifer für die Tiere schwer verständlich. Stehen uns Tiere denn näher als Menschen? Haben wir mehr Mitleid mit ihnen als mit unseren eigenen Brüdern und Schwestern?

Vorträge & Videos

Auf den folgenden Seiten können Sie meine Vorträge, Seminare, Predigten und Sendungen anhören bzw. zum Teil auch anschauen. Mein Anliegen ist es, dass vielen Menschen Zugang zu diesen wichtigen Botschaften haben. Ich habe auch schon viele Rückmeldungen von Menschen die durch verschiedene Vorträge starke Veränderung in Ihrem Leben erlebt haben. Vor allem die Seminarreihe „Leben im Geist“ verzeichnet viele positive Rückmeldungen. Wenn auch Sie berichten wollen oder noch Fragen haben, dann schreiben Sie mir doch eine Email: hansmartin.lochner@ilo.de.

Auf den Seiten „Audio“ und „Video“ können Sie die Inhalte direkt anwählen, anhören bzw. ansehen.
Wenn Sie die Vorträge bzw. Seminare lieber herunterladen möchten um sie später in Ruhe abzuspielen, dann finden Sie alle Inhalte auf der Seite Download.

Audio: http://www.multimedia.gott-lebt.de/audio.htm
Video: http://www.multimedia.gott-lebt.de/video.htm
Download: http://www.multimedia.gott-lebt.de/download.htm
Multimedia–Webseite: http://www.multimedia.gott-lebt.de

Wenig bekannte Bibelstellen

In Ergänzung der Liste der Irrlehren, die heute in der katholischen Kirche verbreitet werden, möchte ich hier auf häufig vergessene oder überlesene Schriftstellen aufmerksam machen. Viele Glaubenslehren werden ja heute meist nicht mehr direkt geleugnet, sondern einfach nicht mehr verkündet. Auch dies ist eine schleichende Häresie, die bereits großen Schaden angerichtet hat.

„So sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.“ Jo 3, 16 ff

„Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er läßt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute, und er läßt regnen über Gerechte und Ungerechte.“ Mt 5, 44 f

„Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden.“ Mt 7, 1 f

„Was siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, doch den Balken in deinem Auge siehst du nicht? … Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.“ Mt 7, 3 ff

„Nicht jeder, der ´Herr, Herr´ zu mir sagt, wird ins Himmelreich eingehen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist.“ Mt 7, 21

„Seid also vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist“ Mt 5, 48

„Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis.“ Jes 5, 20

„Wer bekennt, daß Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott, und er bleibt in Gott“ 1.Jo 4, 15

„Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt“ Jo 14, 21

„Wehe euch, wenn euch alle Menschen loben; denn ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht.“ Luk 6, 26

„Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht vor die Schweine. Sonst zertreten sie sie mit ihren Füßen und machen dann kehrt und zerreißen euch.“ Mt 7, 6

„Was vor den Menschen groß ist, das ist vor Gott ein Greuel“ Lk 16, 15

„Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen. Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten.“ Mt 5, 13

„Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben führt ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn.“ Mt. 7, 13 f.

„Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes. Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib. Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt.?“ 1.Ko 6,18 f.

„Alle, die zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch und damit ihre Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen.“ Gal 5, 24 f.

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue,
Sanftmut und Selbstbeherrschung. Gal, 5, 22 f

„Das ist es, was Gott will: Euere Heiligung. Das bedeutet, daß ihr die Unzucht meidet, daß jeder von euch lernt, mit seiner Frau in heiliger und achtungsvoller Weise zu verkehren, nicht in leidenschaftlicher Begierde wie die Heiden, die Gott nicht kennen… Denn Gott hat uns nicht dazu berufen, unrein zu leben, sondern heilig zu sein. Wer das verwirft, der verwirft also nicht Menschen, sondern Gott, der euch seinen Heiligen Geist schenkt.“ 1.Thess 3 f und 7 f.

„Die Ehe soll von allen in Ehren gehalten werden, und das Ehebett bleibe unbefleckt; denn Unzüchtige und Ehebrecher wird Gott richten.“ Hebr 13, 4

„Liebt nicht die Welt und was in der Welt ist! Wer die Welt liebt, hat die Liebe zum Vater nicht. Denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches, die Begierde der Augen und das Prahlen mit dem Besitz, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt. Die Welt und ihre Begierde vergeht; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit.“ 1 Jo 2, 15 ff

„Ihr Ehebrecher, wißt ihr nicht, daß Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der wird zum Feind Gottes.“Jak 4, 4

„Daß eine Frau lehrt, erlaube ich nicht, auch nicht, daß sie über ihren Mann herrscht. ….Sie wird aber dadurch gerettet werden, daß sie Kinder zur Welt bringt,wenn sie in Glaube, Liebe und Heiligkeit ein besonnenes Leben führt.“ 1. Tim 2, 12 ff

„Seid gehorsame Kinder, und laßt euch nicht mehr von euren Begierden treiben wie früher, in der Zeit eurer Unwissenheit. Wie er, der euch berufen hat, heilig ist, so soll auch euer ganzes Leben heilig werden. Denn es heißt in der Schrift: Seid heilig, denn ich bin heilig.“ 1.Pe 1, 14 ff

„Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg. Denn es ist besser für dich, daß eines deiner Glieder verlorengeht, als daß dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.“ Mt 5, 29

„Viele falsche Propheten werden auftreten, und sie werden viele irreführen. Und weil die Mißachtung von Gottes Gesetz überhand nimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten…. Und wenn jene Zeit nicht verkürzt würde, dann würde kein Mensch gerettet; doch um der Auserwählten willen wird jene Zeit verkürzt werden.“ Mt 24, 12 und 22.

„Sie haben Gott erkannt, ihn aber nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt…. Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung. Und da sie sich weigerten, Gott anzuerkennen, lieferte sie Gott einem verworfenen Denken aus, so daß sie tun, was sich nicht gehört. Sie sind voll Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit. ….Sie erkennen daß Gottes Rechtsordnung bestimmt: Wer so handelt, verdient den Tod. Trotzdem tun sie es nicht nur selbst, sondern stimmen bereitwillig auch denen zu, die so handeln.“ Rö, 1, 21 – 32.

„Wir haben nicht gegen Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister des himmlischen Bereichs“ Eph. 6, 12 f.

„Jesus rief seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen…Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussärtzige rein, treibt Dämonen aus“. Mt. 10,1 und 7 f.

„Durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen und Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.“ Mk. 16, 17 f.

Wenn du in das Land hineinziehst, das der Herr, dein Gott, dir gibt, sollst du nicht lernen, die Gräuel dieser Völker nachzuahmen. Es soll bei dir keinen geben, der Losorakel befragt, Wolken deutet, aus dem Becher weissagt, zaubert, Gebetsbeschwörungen hersagt oder Totengeister befragt, keinen Hellseher, keinen, der Verstorbene um Rat fragt. Denn jeder, der so etwas tut, ist dem Herrn ein Gräuel. Wegen dieser Gräuel vertreibt sie der Herr, dein Gott, vor dir. Deut. 18, 9 ff

Wahrsagerei und Zauberei sollt ihr nicht treiben. Lev 19, 26

Wendet euch nicht an die Totenbeschwörer und sucht nicht die Wahrsager auf; sie verunreinigen euch. Ich bin der Herr, euer Gott. Lev 19, 31

Gegen einen, der sich an Totenbeschwörer und Wahrsager wendet und sich mit ihnen abgibt, richte ich mein Angesicht und merze ihn aus seinem Volk aus. Lev. 20, 6

Die Werke des Fleisches sind deutlich erkennbar: Unzucht, Unsittlichkeit, ausschweifendes Leben, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen, Neid und Missgunst, Trink– und Essgelage und Ähnliches mehr. Ich wiederhole, was ich euch schon früher gesagt habe: Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht erben. Gal. 5, 20 ff

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Gal, 5, 22 f

Alle, die zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch und damit ihre Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. Gal 5, 24

Buchempfehlungen

„Jesus lebt heute“ von Schwester Margareta Valappila. € 8.50 Eine stark biblisch ausgerichtete Einführung in ein fruchtbares Leben aus dem Glauben mit vielen Zeugnissen und Gebetserhörungen. Sehr lesenswert!

„Wie ein neues Pfingsten“ v. Patti Gallagher Mansfield, € 7.70 Ein Buch über die Anfänge der katholisch–charismatischen Erneuerung in USA im Jahre 1967. Vier–Türme–Verlag, Münsterschwarzach. Nur noch antiquarisch über www.zvab.com

„Von der Sünde zur Freiheit“ von Józef Kozlowski SJ € 6.40 Wie der moderne Mensch unter Führung des Heiligen Geistes auch heute zu Jesus Christus finden kann. Fe Medienverlag Kißlegg

„Das Kreuz und die Messerhelden“ von David Wilkerson – 25 Millionen Auflage, € 5.– Dieser Bericht ist ein „Klassiker“. Er zeigt, wie Gott auch heute eingreift und Menschen so führt, daß andere – Jugendliche und Süchtige – gerettet werden können. Spannend wie ein Krimi. Leuchter–Verlag, Erzhausen

„Die glücklichsten Menschen auf Erden“
€ 5.– Demos Shakarian erzählt, wie Gott in sein Leben hineingewirkt und viele wunderbare Dinge getan hat. Ein glaubenstärkendes Buch. Leuchter–Verlag, Erzhausen

„Das heilende Licht“ von Agnes Sanford,
€ 7.40 – Eines der besten Bücher über die Heilungsgabe. Es zeigt an vielen Beispielen, daß Jesus auch heute heilt, wenn gläubige Menschen für Kranke beten. Verlag Edel, Lüdenscheid

„Familienschuld und Heilung“ von Kenneth McAll, € 15.30
Ein anglikanischer Arzt weist nach, daß ungesühnte Schuld sich im Leben von Einzelnen oder Familien häufig unheilvoll auswirkt. Und er zeigt Wege der Hilfe. Otto Müller Verlag Salzburg

„Ihr werdet Kraft empfangen“ von Don Basham, € 4.– Eine hervorragende Hinführung zur Sprachengabe, die schon vielen Menschen geholfen hat, diese Gabe zu verstehen und von Gott zu erbitten. Leuchter–Verlag Erzhausen Nur noch antiquarisch über www.zvab.com

„Ich suchte stets das Abenteuer“ von Merlin Carothers, € 5.–
Ein Abenteurer erlebt, wie Jesus sein Leben verändert und ihn anleitet, Gott auch in Not und Bedrängnis zu loben und zu danken. Asaph, Lüdenscheid

„Jesus lebt“ von Emiliano Tardif, € 6.60.
Ein Priester wird durch Gebet geheilt. Er entdeckt, daß Gott ihm die Gabe der Heilung und der Erkenntnis schenkt, damit Menschen in aller Welt zum Glauben an den auferstandenen Herrn kommen.
Vier–Türme– Verlag, Münsterschwarzach. Nur noch antiquarisch über www.zvab.com

„Jesus ist der Messias“ von Emiliano Tardif
€ 2.60 – Der Verfasser berichtet über körperliche und seelische Heilungen und beantwortet Fragen zur Heilungsgabe und zur Neuevangelisation. Vier–Türme–Verlag, Münsterschwarzch. Nur noch antiquarisch über www.zvab.com

„Die erste Liebe“ Gertrud Rességuier (Hrsg)
€ 7.40 – 11 Priester berichten, wie sie nach einer Krise in der Kraft des Heiligen Geistes einen neuen, beglückenden Anfang erleben durften. Vier–Türme–Verlag, Münsterschwarzach. Nur noch antiquarisch über www.zvab.com

Bücher von Kathryn Kuhlman
„Ich glaube an Wunder“ , „Er half mir“, „Bei Gott ist nichts unmöglich“
Wer miterleben will, wie Gott auch heute noch große Wunder tut, soll diese Berichte über Heilungen und Geheilte lesen. Eine umwerfende Lektüre! Asaph, Lüdenscheid

„Wege der Heilung“ von Monika Dörflinger
€ 10.90 – Eine erfahrene Heilpraktikerin, die selbst einer charismatischen Gemeinschaft angehört, hilft zu unterscheiden, welche Methoden der Naturheilkunde unbedenklich sind und welche nicht. Ein wichtiges Buch gerade für unser New–Age–Zeitalter. D&d Medien, Ravensburg

„Ich konnte weiter leben – und ließ den Krebs hinter mir“ Anita Spohn, € 4.50
Nach der Diagnose Krebs wird die Verfasserin Schritt für Schritt einen Weg geführt, der über die Vergebung zu einem immer tieferen Vertrauen zu Gott und schließlich zur Heilung führte. Ein stärkendes, aufrichtendes Buch, das sich auch für Schwerkranke eignet. Vier–Türme–Verlag, Münsterschwarzach. Nur noch antiquarisch über www.zvab.com

„Und heilt all deine Gebrechen“ € 9.90
Pater Jörg Müller, ein erfahrener katholischer
Psychotherapeut, beschreibt den Zusammen–
hang von Gesundheit, Krankheit, Heil und Heilung. Steinkopf, Stuttgart

„Jesus hat mich berührt“ € 4.50
Pater Bill, der schon viele Exerzitien in Deutschland gehalten hat, beschreibt seine Heilung und seine Bekehrung. Wichtige Grundgedanken seiner Vorträge sind hier skizziert. Miriam–Verlag Jestetten

„Jesus liebt dich!“ € 10.– Hier sind die Vorträge der bekannten Heilungsexerzitien von Pater Bill zusammengefasst und durch Heilungsgebete ergänzt. Miriam–Verlag, Jestetten

„Meine Begegnung mit Christus“ von Fibi Abdel Missih Saleb – € 8.10 – Eine Ägypterin schildert den gefahrvollen Weg ihrer Bekeh–rung vom Islam zum Christentum. Nur knapp entrinnt sie denen, die sie töten wollen. Ein erschütterndes Zeugnis für Christus! Miriam–Verlag Jestetten

„Geh und verkünde, was ich Dir gesagt habe“ Reinhold Ortner (Hrsg) € 9.70 Eine der charismatischen Erneuerung nahestehende Frau hat die ihr gegebenen prophetischen Eingebungen niedergeschrieben. Von höchster Aktualität für Bischöfe, Priester und Laien.
(Mit Vorwort von Erzbischof Dr.Karl Braun) Salvator Mundi, Gaming

„Harry Potter – gut oder böse?“ € 7.80
Gabriele Kuby zeigt, wie die Harry–Potter“–Bücher das Unterscheidungsvermögen zwischen Gut und Böse zerstören und die Leser unmerklich zum Fluchen und zur Magie verführen.. Ein ganz wichtiges Buch!
Fe–Verlag Kißlegg

„Verwünscht, verhext, verrückt oder was?“
€ 9.60 – Pater Jörg Müller biete hier Hilfen an für Menschen, die durch okkulte oder satani–sche Praktiken gestört wurden. Er zeigt, wie Befreiungsgebete Hilfe bringen können. Solche Gebete sind hier auch abgedruckt. Betulius–Verlag, Stuttgart

„Rückkehr von morgen“ € 8.95 – George Ritchie, der klinisch tot war, aber ins Leben zurückkehren durfte, schildert, was er im Jenseits erlebte. Eine Lektüre, die das Leben jedes Lesers nachhaltig verändert! Franck–Buchhandlung, Marburg

„Verborgene Quellen für die Heilung“ € 7.–
Schwester Maria Usha, bekanntgeworden durch ihre vielen Seminare, zeigt, daß Verge–bung sehr oft der Schlüssel für körperliche und seelische Heilungen ist. Viele Erfahrungsbe –richte machen die Schrift lesenswert. Schwestern unserer lieben Frau, 47929 Grefrath

Irrlehren unserer Zeit

Man behauptet:Jesus sei nicht der Sohn Gottes, sondern ein Mensch wie wir alle, bestenfalls ein besonders begabter, vorbildlich lebender, außergewöhnlicher Mensch.

  • Entgegen der Aussage des Credo wird gesagt: Jesus sei nicht aus dem Heiligen Geist geboren, sondern habe ganz normal einen irdischen Vater gehabt (etwa den Hl. Josef).
  • Obwohl Jesus kam, um uns vom ewigen Verderben zu erlösen, wird gesagt: Alle Menschen auf der Erde seien durch Jesus erlöst – ganz gleich, wie sie leben, ganz gleich ob sie Christen sind oder nicht.
  • Obwohl Jesus sich ausdrücklich zu seinem jüdischen Volk gesandt wußte, sagt man heute: die Juden bräuchten sich nicht zu Jesus bekehren. Sie hätten ihren eigenen Weg zum Heil.
  • Obwohl Jesus sagte: „Niemand kommt zum Vater außer durch den Sohn“, sagt man heute: alle Religionen seien Wege zum Heil.
  • Trotz der eindeutigen Aussagen der Hl.Schrift, wird behauptet: Es gäbe keine Hölle, keine ewige Verdammnis. Letztendlich würden alle ins Gottesreich eingehen.
  • Viele verkünden heute: Beichte sei überflüssig, weil Gott sowieso alle Sünden vergebe – auch ohne Buße und Reue.
  • Fälschlich wird behauptet: Die Heilige Eucharistie sei lediglich „heiliges Brot“, nicht aber das wahre Fleisch und Blut unseres Herrn Jesus Christus.
  • Neuerdings versteigt man sich zu der Behauptung: Jeder Gläubige könne Eucharistie feiern und Sakramente spenden. Es brauche dazu keine geweihten Priester und keine Weihen.
  • Viele meinen, die Kirche sei gar nicht von Jesus gewollt, sondern sei lediglich Menschenwerk. Deshalb könne man sie heute auch nach Belieben umgestalten.
  • Eine der schlimmsten Häresien unserer Zeit lautet: Jesus habe überhaupt nicht daran gedacht, für uns Menschen zu sterben. Er habe vielmehr genauso an seinem Leben gehangen wie jeder Mensch vor und nach ihm. Sein Leben habe er aber durch widrige Umstände verloren. Schließlich habe er vor seinem Tod auch kein letztes Mahl mit seinen Jüngern gefeiert und dabei die Heilige Eucharistie eingesetzt. Sie sei vielmehr erst zu einem späteren Zeitpunkt in den Gemeinden entstanden.
  • Viele denken und sagen: Die Evangelien gingen nicht auf Augenzeugen zurück. Sie seien auch nicht vom heiligen Geist eingegeben und erst relativ spät entstanden. Man habe heute deshalb das Recht, sie beliebig auszulegen und nur noch das zu akzeptieren, was man selbst für richtig halte. Wir heute Lebenden könnten ja auch viel besser beurteilen, was damals tatsächlich geschah, als die vor nahezu 2000 Jahren schreibenden Evangelisten, die noch Augenzeugen befragen konnten.
  • Obwohl Jesus das Gegenteil sagte, behauptet man heute: Es gäbe weder den Satan noch die Mächte der Finsternis, von denen Paulus spricht. Das seien alles überholte Vorstellungen, die nicht mehr in unsere Zeit passten. Deshalb sei auch jedes exorzistische Gebet als Relikt aus dunklen Zeiten abzulehnen.
  • Trotz 1 Ko 15, 14 ff wird behauptet: Jesus sei weder auferstanden noch seinen Jüngern nach dem Tod erschienen. Vielmehr müsse man mit Prof. Lüdemann annehmen, daß seine Gebeine im Grab verfault seien.

Zum Schluß möchte ich die Frage stellen: Warum widersprechen unsere Bischöfe diesen, heute weithin verbreiteten Häresien nicht klar und eindeutig? Ist ihnen nicht bewußt, daß die Gläubigen dadurch verunsichert und verwirrt werden? Zur Zeit von Kardinal Höffner hat die deutsche Bischofskonferenz noch klar zu Glaubensfragen Stellung genommen. Seit Jahren aber schweigt sie dazu und äußert sich fast nur noch zu sozialen Themen.

Eines meiner täglichen Gebete lautet deshalb: „Herr, schenke uns tapfere Bischöfe, die dem Zeitgeist ins Angesicht hinein widerstehen und Dein Wort ohne Abstriche verkünden“.

Ökumene

Mit dem Thema „Ökumene“ tue ich mir im Augenblick schwer. Einerseits fühle ich mich all jenen Christen – auch den nichtkatholischen – verbunden, die sich neu dem Heiligen Geist und seinen Gaben geöffnet haben und die versuchen, sich von ihm leiten zu lassen. Ich hoffe auch, daß viele von ihnen danach streben, sich vom Geist Gottes heiligen zu lassen und in seiner Kraft versuchen, der Verlockung zur Sünde zu widerstehen.

Andererseits sehe ich auch, daß viele Nichtkatholiken (und leider auch manche Katholiken) die Grundlagen unseres christlichen Glaubens mehr oder weniger aufgegeben haben, so etwa den Glauben an die Gottsohnschaft Jesu, an seine Auferstehung und an seine jungfräuliche Geburt. Viele wissen nicht (mehr), daß sie im Sakrament des Altares den göttlichen Leib Christi und sein heiliges Blut empfangen, um so verändert zu werden, damit sie mit Paulus sagen können: „Nicht mehr ich lebe, Christus lebt in mir“. So sehe ich die Gefahr einer „Ökumene am Nullpunkt“ auf uns zukommen, etwa nach dem Motto: „Wir nehmen unseren Glauben nicht mehr ernst – und ihr auch nicht. Also steht einer Wiedervereinigung nichts mehr im Wege.“ Vor einer solchen falschen Ökumene möge uns Gott bewahren.


Die sog. „Rückkehr–Ökumene“ hat man katholischerseits offiziell abgetan. Dafür laden uns heute die evangelischen Christen recht nachdrücklich ein, evangelisch zu werden. Und viele Katholiken scheinen diese Einladung freudig anzunehmen. Ob sich die Konzilsväter des II. Vatikanischen Konzils die Ökumene wohl so vorgestellt haben?


Gnade – was ist das eigentlich?
Vom Unterschied des Gnadenbegriffs im katholischen und evangelischen Denken.

Ich sehe immer deutlicher, daß gerade der Gnadenbegriff bei katholischen und protestantischen Christen ganz unterschiedlich gesehen wird. Von Luther her ist – wie ich meine – „Gnade“ gewissermaßen eine „Begnadigung“ des schweren Sünders. Sie wird demjenigen zuteil, der daran glaubt, daß Christus ihm durch sein Sterben am Kreuz diese „Begnadigung“ verdient hat. An seinem „Sünder–Sein“ ändert sich aber dadurch nichts.

Im Katholischen ist das anders. Hier ist die Gnade eine Kraft, die dem Sünder hilft, die aus der Erbsünde stammende Neigung zum Bösen zu überwinden – was nicht zuletzt durch den gläubigen Empfang der Sakramente ermöglicht wird. Er bekommt diese (durch den Kreuzestod Jesu ermöglichte) Kraft von Gott geschenkt, aber er muß auch selbst mit ihr mitwirken. Diese von Gott geschenkte Kraft will den Menschen heilen und heiligen, was aber nicht automatisch geschieht, sondern sein Mittun erfordert. Deshalb spricht man auch von der „heiligmachenden Gnade“. Weil dies bei den nichtkatholischen Christen nicht so gesehen wird, gibt es dort den Begriff des „Heiligen“ dort nicht. Die Kirchengeschichte zeigt uns aber, daß es Menschen gibt und gegeben hat, die von Gott tatsächlich in dieser Weise „geheiligt“ wurden. (Dies trifft m.E. sogar für manche nichtkatholischen Christen zu.)

Ich sehe hier auch eine Parallele zur Menschwerdung Christi: Gott zeugt Jesus durch den Heiligen Geist, aber Maria muß ihr Ja–Wort sprechen und die ihr von Gott angebotene Aufgabe annehmen und erfüllen. Gott und Mensch wirken zusammen. Genauso verhält es sich aus meiner Sicht mit den „Charismen“, den „Gnadengaben (1. Ko 12, 8 – 11). Gott tut etwas, aber der Mensch muß mittun. Er muß dem Kranken die Hände auflegen, prophetische Worte aussprechen und auf die Führung Gottes achten und ihr gehorchen. Die Sprachengabe ist zweifellos ein Gnadengeschenk Gottes, aber aussprechen muß der Mensch die Worte selbst: Gott und Mensch wirken auch hier zusammen.


Zur Frage des sogenannten „gemeinsamen Abendmahls“

Wir Katholiken können gar kein „gemeinsames Abendmahl“ mit unseren evangelischen Brüdern und Schwestern feiern, weil die katholische Kirche kein „Abendmahl“ kennt, sondern nur ein heiliges Meßopfer, in dem die Hingabe Jesu an den Vater und seine Auferstehung immer wieder Gegenwart wird. Wenn man also etwas Gemeinsames tun will, müßte man vom „gemeinsamen Meßopfer“ sprechen – aber wer tut das schon!

Wenn wir Katholiken aber – wie heute leider üblich – vom „gemeinsamen Abendmahl“ sprechen, übernehmen wir nicht nur den evangelischen Wortgebrauch, sondern praktisch auch die evangelische Theologie des Abendmahls. Zwischen dem evangelischen Abendmahl und der Heiligen Eucharistie besteht aber ein wesenhafter Unterschied. Ich habe das persönlich erlebt, als ich nach einer evangelischen Kindheit und einer glaubenslosen Jugendzeit mit 23 Jahren katholisch wurde. Als ich bei meiner Konfirmation das Abendmahl erhielt, wußte ich nicht, warum ich das empfangen sollte und was ich da überhaupt bekam. Es ist auch ohne jede spürbare Wirkung an mir vorübergegangen. (Ähnliches berichten auch andere Konvertiten.) Ganz anders aber war es neun Jahre später bei meiner Erstkommunion. Ich spürte den ganzen Tag deutlich, daß Gott in mir Wohnung genommen hat und anfing, mich zu heilen und zu verändern. Von da an ging ich – als Student! – jeden Morgen zur heiligen Kommunion, weil mir das so gut tat.

Mir wurde damals klar: die katholische Kirche hat das Sakrament des Altars in seiner Vollgestalt bewahrt, weil jeder Priester durch eine ununterbrochene Kette von Handauflegungen mit den Aposteln und so letztlich mit Jesus selbst verbunden ist und weil er im Sakrament der Priesterweihe die Vollmacht erhalten hat, das Brot in den Leib Jesu und den Wein in Jesu Blut zu verwandeln. Diese Vorstellung fehlt der evangelischen Kirche völlig und ebenso fehlt ihr die Priesterweihe. Deshalb kann der evangelische Pfarrer die beim Abendmahl übriggebliebenen Hostien in die Tüte zurückgeben und den übriggebliebenen Wein wegschütten. Für ihn ist das ja lediglich Brot und Wein und nichts anderes. Aus diesem Grund gibt es in der evangelischen Kirche auch keinen Tabernakel, in dem Jesus gegenwärtig wäre und angebetet werden könnte.

Dem evangelischen Denken ist es auch fremd, daß die Heilige Eucharistie uns heiligen will. Man kennt keine heiligmachende Gnade und auch keine Heiligen.

Viele Katholiken neigen leider dazu, das evangelische Abendmahl mit den Augen der katholischen Eucharistielehre zu betrachten und meinen deshalb, daß beides letztlich dasselbe sei. Das trifft aber nicht zu. Bei dem bestehenden wesenhaften Unterschied geht es nicht um unterschiedliche Meinungen oder um „Wortklauberei“ , sondern um die Bewahrung des Heiligsten und Ehrwürdigsten, was die Kirche von Jesus anvertraut bekommen hat: die Gegenwart Jesu im heiligsten Sakrament. Wenn die katholische Kirche das aufgeben würde, würde sie aufhören, die Kirche Jesu Christi zu sein. Voraussetzung für die Gemeinschaft am Tische Christi ist also, daß wir uns einig sind, was am Altar geschieht, was wir am Altar empfangen, ferner, daß der Geistliche gültig geweiht ist und daß wir auch in allen übrigen wesentlichen Glaubensaussagen übereinstimmen.

Dr. Hansmartin Lochner


Ohne Wahrheit gibt es keine Einheit

Der folgende Leserbrief erschien am 26. 10. in der „Tagespost“ und zeigt m.E. recht deutlich die häufig übersehenen Probleme auf, die einer Vereinigung der Kirchen noch im Wege stehen.

Wenn man sich Jahrzehnte lang um das ökumenische Miteinander bemüht hat, ist man als Katholik erstaunt über die Reaktion protestantischer Theologen auf die vatikanische Erklärung „Dominus Jesus“; noch mehr aber über die jüngsten Äußerungen des bayerischen Landesbischofs Friedrich zu diesen Fragen.

Die Ungeduld der Christen auf beiden Seiten ist begreiflich. Das was man mit dem „Dialog der Liebe“ umschreiben könnte, berechtigt uns zu großen Hoffnungen. Wie viele Missverständnisse wurden gottlob schon beseitigt!

Dennoch ist der „Dialog der Wahrheit“ zwischen den Kirchen unverzichtbar, der ist noch lange nicht abgeschlossen. Ich möchte hier D. Bonhoeffer zitieren: „Wo jenseits des Wahrheitsanspruchs die Einheit gesucht wird, dort wird die Wahrheit verleugnet, dort hat sich die Kirche selbst aufgehoben.“ Zu dieser Einsicht gehört auch, dass man den anderen jeweils so nimmt, wie er sich selbst zutiefst versteht. Dem katholischen Laien fallen einige Fragen ein, die er beim Dialog auf höherer Ebene meist vermisst.

Zunächst fragt man sich, warum diese Reaktion auf „Dominus Jesus“, wo darin doch nur die bekannten Positionen wiederholt werden. Man kennt Konzil und Katechismus der katholischen Kirche. Konnte man denn erwarten, dass die katholische Kirche aus Gefälligkeit unter der Hand auf gewisse unverzichtbare Elemente ihres Selbstverständnisses verzichtet?

Wenn Bischof Friedrich die Dinge auf den Kopf stellt, so bleibt doch nicht weniger wahr, dass die angeblich „abgefallene“ katholische Kirche tausendfünfhundert Jahre lang das Glaubensgut der Apostel und der Väter gehütet hat, auf dem dann die Reformatoren ihre neue Kirche aufbauen konnten.

Wo ist die Kirche, die nach dem Willen Jesu Christi eins sein soll? Welchen Inhalt deckt der Begriff „Protestantismus“? Ist nicht jedem Protestanten bewusst, dass es die protestantische Kirche so nicht gibt, wie man von der einen katholischen Kirche sprechen kann?

Man denke an die TeiIkirchen, Landeskirchen, Freikirchen, Gemeinschaften und Sekten, allein schon in Europa; erst recht aber denke man an die unüberschaubare Vielzahl von sich unabhängig gebenden Kirchen in Amerika und Afrika. Die Leuenberger Konkordie verbindet 98 Kirchen zu Kanzel– und Mahlgemeinschaften. Der ehemalige presbyterianische Pastor Scott Hahn nennt insgesamt die Zahl von fünfundzwanzigtausend Kirchen. Im Jahr 1996 bekannten sich mehr als fünfzig Denominationen zu einem Programm von 95 Thesen aus Protest gegen die Verirrungen anderer protestantischer Kirchen. Ist etwa die Nordelbische Kirche ebenso Kirche wie die Römisch–Katbolische mit ihren Episkopaten in allen Ländern der Erde?

3.Was ist der gemeinsame Glaube der verschiedenen protestantischen Kirchen? Genügt es etwa, auf die allen gemeinsame Bibel hinzuweisen? Hat nicht dieser biblische Glaube erhebliche Erosionen erfahren gerade in den vergangenen zweihundertfünfzig Jahren? Von Rationalisten und Bibeiwissenschaftlem und Entmythologisierern. Die Bischöfe Huber und Haarbeck halten die Bibel nicht mehr für Gottes Wort. Ein anderer empfiehlt, das Glaubensbekenntnis nicht mehr wörtlich zu nehmen. Selbst der so beliebte Jörg Zink präsentiert seinen Lesern eine recht vage Version des Credos. Wie ehrlich ist bei vielen noch der Glaube an die Dreifaltigkeit, die Gottheit Jesu, die Auferstehung Jesu und die Auferstehung der Toten? Gewiss, keine Lehrautorität wehrt den abweichenden Lehren, durch die neue Spaltungen entstanden sind. Haben sich übrigens nicht fast alle Spaltungen stets auf die Bibel berufen? Adolf von Harnack hat das vor über hundert Jahren offen ausgesprochen.

4. Welche Gemeinsamkeit verbindet uns im Verständnis der Sakramente? Wie lange wurde in den protestantischen Kirchen das Abendmahl an den Rand der Gottesdienste gedrängt oder ganz vernachlässigt?

In der Leuenberger Konkordie verzichtete man auf Luthers noch katholischen Glauben an die Realpräsenz zugunsten der calvinischen Deutung. Ist also Mahlgemeinschaft zwischen protestantischen Kirchen doch nur ein freundschaftliches Miteinander ohne das uns Katholiken so kostbare Geheimnis der Eucharistie nach Jesu Worten: „Ein Brot ist es. Darum sind wir viele ein Leib, denn wir haben teil an dem einen Brot!“ Dazu Joh 6,52–71.Ist es also mit Verlaub nicht unfair und etwas taktlos, wenn Protestanten so heftig in das Innerste unseres katholischen Glaubens und unserer Frömmigkeit drängen!? Wie wichtig hält man da auch unsere apostolisch begründete Überzeugung vom Weihepriestertum und von der apostolischen Sukzession des Bischofsamtes?

5. Schließlich ist zu fragen, ob der Graben zwischen katholischem und protestantischem Ethos auf biblischer Grundlage nicht breiter geworden ist? Sind nicht einzelne Landeskirchen auf dem Weg, die Forderungen vom Sinai mitsamt den Forderungen Jesu und Pauli auszuhöhlen? Ehebruch wird „enttabuisiert“, Ehescheidung als normal angesehen. Ja, man spielt mit dem Gedanken einer Scheidungsliturgie! Aus der Schrift glaubt man keine Einwände gegen Homosexualität entnehmen zu können. Daher auch die Duldung solcher Personen und Paare im protestantischen Pfarrhaus. Und hat nicht die Rosenheimer Erklärung von 1991 die Entscheidung der Frau in der Frage der Abtreibung über das Gebot Gottes gestellt? Wer erhebt noch Widerspruch gegen die unsäglichen Eskapaden feministischer Theologinnnen, (sogar Bischöfinnen), die mit dem „Mann Jesus“ nichts mehr im Sinn haben und an die Stelle des Erlösungstodes Jesu ihre eigene Blut–Theologie setzen?

Wer die hier geäußerten Besorgnisse durch die Stimme protestantischer Theologen bekräftigt sehen möchte, den verweise ich auf den Klagekatalog von Prof. R. SIenczka und Prof. G. R. Schmidt in der Zeitschrift „Kervgma und Dogma“, No. 42 von 1995. (S.169–174).

Professor Gerhard Seither Landau/Pfalz

Aus meinem Leben

Dr. Hansmartin Lochner Ich habe einen etwa ungewöhnlichen Lebensweg hinter mir. So hätte ich mir als junger Mensch doch niemals träumen lassen, dass ich im Alter einmal als katholischer Priester tätig sein würde. Als Oberfranke – 1926 in Neustadt bei Coburg geboren – wuchs ich ja in einer rein evangelischen Umgebung auf, und alles Katholische war mir zutiefst fremd und befremdlich. Luther hat übrigens in meiner Heimatstadt 1530 gepredigt und angeblich sogar ein Kinderfest gestiftet.

Obwohl ich als Kind für alles Religiöse sehr offen war und die biblischen Geschichten kannte und liebte, entdeckte ich als Heranwachsender allerlei Widersprüche, so dass meine Glaubenszweifel mehr und mehr zunahmen. So ist mir schon im Alter von etwa 11 oder 12 Jahren das „synoptische Problem“ bewusst geworden. Ich dachte mir damals: Da haben doch nicht vier verschiedene Personen je ein eigenes Evangelium verfasst. Vielmehr hat einer vom anderen abgeschrieben.

Auch sagte man mir – der Lehre Luthers entsprechend – daß der Mensch keinen freien Willen habe. Ich dachte mir dann: Wenn der Mensch keinen freien Willen hat, dann ist er für die Sünde auch nicht verantwortlich. Daß es Sünde gab und daß sie mich bedrängte, das spürte ich wohl, aber ich wußte nicht, ob und wie man sie überwinden kann. Zu Hause sagte man mir – der Lehre Luthers entsprechend: Du bist Sünder und du bleibst Sünder. Der Glaube ändert daran nichts. „Aber warum soll ich dann überhaupt glauben?“, fragte ich zurück. Antwort: „Weil du als gläubiger Christ am Ende deines Lebens in den Himmel kommst und nicht in die Hölle, wie du es eigentlich verdient hast.“

Jung wie ich war, interessierte mich mein Lebensende damals noch recht wenig. Erst als ich durch die Begegnung mit meiner späteren Frau vorsichtig anfing, mich mit dem katholischen Glauben zu befassen, hörte ich, daß Gott uns die „heiligmachende Gnade“ schenken möchte. Ich ahnte sehr schnell, daß das genau jene Hilfe war, nach der ich mich schon immer gesehnt hatte. So war mein Schritt, der mich 1949 zur katholischen Kirche geführt hat, eher eine Konversion vom Unglauben zum Glauben als lediglich ein Konfessionswechsel.

Als ich 1951 mein Studium der Zeitungswissenschaft, Volkswirtschaft und Geschichte beendet hatte und an meiner Doktorarbeit schrieb, heirateten wir, und unsere Ehe wurde in der Folgezeit mit sechs Kindern gesegnet. Ich fand zwar keine Anstellung in der katholischen Presse – wie ich es gewünscht hatte – dafür aber doch in einem katholischen Verlag bzw. an der Hoheneckzentrale (Hamm/Westf.), die sich besonders um den Jugendschutz und die Abwehr der Suchtgefahren kümmerte. Zwölf Jahre später rief mich Kardinal Döpfner nach München, um dort die katholische Erwachsenenbildung aufzubauen. Es ging mir damals besonders darum, die Gemeinden mit den Beschlüssen des 2.Vatikanums bekanntzumachen und die Laienarbeit zu fördern. Bald merkte ich aber, daß die Fundamente unseres Glaubens immer mehr ins Schwanken kamen, und diese Krise erfasste mehr oder weniger uns alle – angefangen von unserem Kardinal bis hin auch zu mir und meinen Mitarbeitern.

Mitten in dieser Umbruchszeit schenkte mir Gott völlig überraschend und ohne jedes Verdienst eine ganz neue Gottesbegegnung und Geistausgießung, über die ich in meinem „Zeugnis“ berichte. Die Folge war, daß ich danach Ausschau hielt, wie ich das neu Erkannte – dem an mich ergangenen Anruf entsprechend – an andere Menschen weitergeben konnte. Ich wurde schließlich zum (hauptberuflichen) Diakon geweiht und konnte in Münchner Gemeinden seelsorgerisch tätig sein.

Als meine Frau 1981 völlig überraschend erkrankte und 1982 starb, erbat ich für mich noch die Priesterweihe.Trotz wiederholter Absagen erlebte ich, daß der Herr mich auf wunderbaren Wegen führte und leitete, denn ohne IHN hätte sich für mich der Weg zum Priestertum nicht geöffnet. (Ich berichte darüber unter „Zeugnisse“ und „Mein Weg zum Priestertum„). Nach längerer Wartezeit und einem Theologiestudium in Benediktbeuern wurde ich schließlich 1987 geweiht und am Primiztag zum Pfarrverwalter der Pfarrei Agatharied (in der Nähe des Schliersees) ernannt. Fünf Jahre später ging ich in den Ruhestand und widme mich seitdem dem Aufbau der Charismatischen Erneuerung in München und Umgebung. Darüber hinaus ist es mir natürlich ein besonderes Anliegen, meinen 13 Enkelkindern jenen „Schatz im Acker“ zu vermitteln, den ich selbst finden durfte.
Dr. Hansmartin Lochner.